YouVersion und Bible Art Journaling – trendige Möglichkeiten, die Bibel zu entdecken

„Tun was er sagt…. das bedeutet für mich in diesem neuen Jahr unter anderem, dass ich mir konkrete Gebetszeiten einrichten möchte. Ich hatte den Eindruck von einer bestimmten Uhrzeit. Diese Zeit mit Gott, welche ich mir vorgenommen habe, im 2018 fest einzurichten, werde ich von meinen Facebook- und Twitter-Aktivitätszeiten wegstreichen. Denn an einem Abend hörten wir von Pete Greig (Leiter und Gründer von einer Gebetsbewegung, welche 24 Std. und 7 Tage die Woche beten), dass wir alles wegräumen sollen, was uns abhalten und ablenken will vom Wunsch, Zeit mit Gott zu verbringen. Mir war klar, dass die Zeiten, welche ich mit Social Media verbringe, zu viel Platz in meinem Leben einnehmen. Ich sage nicht, dass ich kein Facebook, Twitter, Instagram mehr nutzen möchte – aber nicht mehr zwei oder mehr Stunden am Tag, sondern die Hälfte davon. Es ist nicht so, dass Gott uns zwingt, etwas weg zu geben oder los zu lassen. Sondern er fragt uns, ob wir bereit sind, ihm etwas zurück zu geben, was uns nicht gut tut, damit er uns mit etwas beschenken könnte, was tausendmal wertvoller ist. Ich bete im Grunde genommen überhaupt nicht gerne. Aber ich sah während dieser Explo-Zeit ein, dass Gebet der Schlüssel zur Kommunikation mit Gott ist. Und Kommunikation gehört nun mal zu einer freundschaftlichen Beziehung. Also möchte ich dieses „Land“ ganz neu entdecken für mich.“ Continue reading „YouVersion und Bible Art Journaling – trendige Möglichkeiten, die Bibel zu entdecken“

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Vor mir lit offnigs Land

Vor mir lit offnigs Land, bi ganz i dinre Hand…“

So sang ich zusammen mit rund 6000 anderen Menschen zwischen dem 29. Dezember 17 und 1. Januar 2018 begeistert und überzeugt. In der überkonfessionellen Veranstaltung „Explo“ in Luzern, nahmen wir uns zusammen vor, im Jahr 2018 Neuland zu betreten. Nicht im Alten zu verharren, sondern uns herausfordern zu lassen, neugierig und mutig Neues zu entdecken. Denn es ist ein Lebensprinzip: was nicht in Bewegung bleibt, stirbt. Oder wie wir es in einer Plenarveranstaltung hörten: „Was wir nicht brauchen, kann man bald rauchen“. (Andreas Boppart) 😉 Solche eingängigen Schlagworte mag ich und wir hörten einige davon:

„Jesus nimmt uns manchmal aus unserem Weg, um uns jemand anderem in den Weg zu stellen.“ Danielle Strickland, Heilsarmee-Offizierin.

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Die Bilder stammen alle von der Facebookseite der Explo-Konferenz.

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Am Silvesterabend versammelten wir uns rund ums Reussbecken in Luzern. Wir trugen abertausende von Lichtern, sangen, beteten zusammen und Andreas Boppart (Missionsleiter von Campus für Christus Schweiz) wurde gefragt, ob man nun einfach alles gutheissen solle von den verschiedenen Denominationen, was man bisher kritisch gesehen habe. Er antwortete treffend:Bildschirmfoto 2018-01-01 um 21.36.13.png

Das war etwas, was mich sehr beeindruckte: diese Einheit. Ob mein Sitznachbar im Plenum oder einem Seminar aus der katholischen, reformierten oder freikirchlichen Ecke kam, interessierte nicht und war überhaupt nicht spürbar. Es war kein Thema. Wichtig war unsere Ausrichtung auf Jesus. Wir sangen ihm Lobpreislieder, hörten enorm spannende Erlebnisberichte, lernten voneinander in Seminaren, freuten uns an künstlerischen Ausdrucksarten, segneten einander im Gebet, assen, tranken, lachten und weinten zusammen an diesen Tagen.

(Adams Wedding)
(Sehr kurzer Einblick in die Eröffnungsfeier)

Ich persönlich wurde herausgefordert, ermutigt und gestärkt. Ich hörte von Gott: „Tu einfach, was ich dir sage.“ Das war schon an der Explo 15 das Thema, welches ich immer wieder hörte von IHM. Tun was er sagt…. das bedeutet für mich in diesem neuen Jahr unter anderem, dass ich mir konkrete Gebetszeiten einrichten möchte. Ich hatte den Eindruck von einer bestimmten Uhrzeit. Diese Zeit mit Gott, welche ich mir vorgenommen habe, im 2018 fest einzurichten, werde ich von meinen Facebook- und Twitter-Aktivitätszeiten wegstreichen. Denn an einem Abend hörten wir von Pete Greig (Leiter und Gründer von einer Gebetsbewegung, welche 24 Std. und 7 Tage die Woche beten), dass wir alles wegräumen sollen, was uns abhalten und ablenken will vom Wunsch, Zeit mit Gott zu verbringen. Mir war klar, dass die Zeiten, welche ich mit Social Media verbringe, zu viel Platz in meinem Leben einnehmen. Ich sage nicht, dass ich kein Facebook, Twitter, Instagram mehr nutzen möchte – aber nicht mehr zwei oder mehr Stunden am Tag, sondern die Hälfte davon. Es ist nicht so, dass Gott uns zwingt, etwas weg zu geben oder los zu lassen. Sondern er fragt uns, ob wir bereit sind, ihm etwas zurück zu geben, was uns nicht gut tut, damit er uns mit etwas beschenken könnte, was tausendmal wertvoller ist. Ich bete im Grunde genommen überhaupt nicht gerne. Aber ich sah während dieser Explo-Zeit ein, dass Gebet der Schlüssel zur Kommunikation mit Gott ist. Und Kommunikation gehört nun mal zu einer freundschaftlichen Beziehung. Also möchte ich dieses „Land“ ganz neu entdecken für mich.

Noch zwei persönliche Erlebnisse während diesen Tagen:

  • Ich lud meine Mutter, welche in der Nähe von Solothurn lebt, zur Lichterfeier in Luzern ein. Sie sagte, dass sie vielleicht komme, vielleicht aber auch nicht. Sie fand unsere Familie bereits zu Beginn der Feier unter allen tausenden von Teilnehmern und wir konnten miteinander feiern. Sie fand uns ohne Handy, denn sie besitzt keines.
  • Am meisten berührt hat mich etwas ganz „Kleines“. Und zwar, als Kuno nach seinem Seminarteil uns Teilnehmer segnete. Er sagte in seinem Segen, dass jeder Elternteil im Raum für seine Kinder der beste Vater, oder die beste Mutter sei. Und zwar nicht, weil wir perfekt wären, sondern weil Gott sich das so ausgedacht habe und uns für genau diejenigen Kinder berufen hätte, Vater oder Mutter zu sein, welche unsere Kinder seien. Dies hat mich so stark berührt, dass meine Tränen nur so flossen. Ich kann mir dieses Gefühl nur so erklären, dass Gott selber mir ein Kompliment machte, mich tröstete, weil mir in der Erziehung nicht alles gelang, ich den Glauben nicht immer so feurig an unsere Kinder weitergab, wie es möglich gewesen wäre und dass ER mir seine Sicht auf mich zeigte. Diese ist voller Güte, Liebe, Verständnis, Zuneigung und Achtung. So wie ich spürte, dass er mich ansah, so sieht er auch dich an. 😉 Er verurteilt uns nicht wegen unserer Unvollkommenheit, unserer Fehler, sondern nimmt uns an, wie wir sind, führt uns aber eben auf Neuland, lässt uns Neues ausprobieren und entdecken, so dass wir wachsen.

Ich möchte im Neuen Jahr weniger Zeit mit Destruktivem und Unwichtigem verbringen, sondern Gott täglich fragen, was er für mich vorbereitet hat an guten Werken und das dann auch tun. Nicht, weil ich durch Werke den Himmel verdienen müsste, sondern weil er seine Liebe durch mich an andere weiter verschenken möchte. Ich bin gespannt auf das Neuland, das er mir zeigen wird und ich weiss, ich darf mutig und furchtlos sein, weil ER selber bereits in diesem neuen Land auf mich wartet.

[Strophe 1]
Ich weiss Du liebsch mich
Ich vertroue dir
Häsch mich tüür erchauft
Mis Läbe ghört ganz dir
Alls was gsi isch
Lahn ich hinder mir
Laufe mutig dur di offni Tür
[Refrain 1]
Drum lahn ich alles zrugg und luege nur uf dich
Vor mir lit offnigs Land und du begleitisch mich
Dini Gnad, die wohnt a jedem Ort und mis Dihei isch det
Wo du bisch min Gott
[Strophe 2]
Ich weiss du liebsch mich, ich vertroue dir
Häsch mich tüür erchauft Mis Läbe ghört ganz dir
Los uf dini Stimm, a jedem neue Tag
Wo mich userüeft, min Glaube wachse laht
[Refrain 1]
Drum lahn ich alles zrugg und luege nur uf dich
Vor mir lit offnigs Land und du begleitisch mich
Dini Gnad, die wohnt a jedem Ort und mis Dihei isch det
Wo du bisch min Gott
 [Bridge]
Vor mir lit offnigs Land bin ganz i dinre Hand
Vor mir lit offnigs Land bin ganz i dinre Hand
Vor mir lit offnigs Land bin ganz i dinre Hand
Vor mir lit offnigs Land bin ganz i dinre Hand
[Refrain 1]
Drum lahn ich alles zrugg und luege nur uf dich
Vor mir lit offnigs Land und du begleitisch mich
Dini Gnad, die wohnt a jedem Ort und mis Dihei isch det
Wo du bisch min Gott
[Refrain 2]
Drum lahn ich alles zrugg und luege nur uf dich
Vor mir lit offnigs Land und du begleitisch mich
Dini Gnad, die wohnt a jedem Ort und mis Dihei isch det
Wo du bisch min Gott
Drum lahn ich alles zrugg und luege nur uf dich
Vor mir lit offnigs Land und du begleitisch mich
Dini Gnad, die wohnt a jedem Ort und mis Dihei isch det
Wo du bisch min Gott
Drum lahn ich alles zrugg

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Ein weiterer super Bericht. 

 

Die Geburtstagsparty

Wie freute er sich auf seine Geburtstagsparty! Freunde würden da sein und er sehnte sich danach, mit ihnen bei einem feinen Essen zu plaudern. Wie schön sie den Weg zum gemieteten Festsaal beleuchtet hatten. Es wurde ihm ganz warm ums Herz, als er diesen funkelnden Sternen und Lichterketten folgte. Extra seinetwegen aufgehängt – wie lieb. Kerzen in Laternen schmückten den Eingang und seine Geburtstagsgäste begrüssten ihn herzlich. Lachend führten sie ihn an die festlich geschmückte Tafel.

Es wurde auf das „Geburtstagskind“ angestossen. „Am Tag deiner Geburt war es recht kalt“, meinte jemand. „Oh ja“, bestätigte ein anderer Gast und fügte hinzu: „Eine Schande war das. Du hättest einen angenehmeren Geburtsort als jenen verdient, an dem du das Licht der Welt erblicktest. Du – in deiner Stellung.“ – „Wenigstens bekam deine Mutter im Wochenbett schon bald angemessen hohen Besuch. Was ich hörte, brachten sie ein paar wertvolle Geschenke“, war es einer Frau wichtig zu erwähnen. „Ja, aber vor diesem Besuch, wurde dir die Aufwartung von stinkenden Gesellen gemacht“, rümpfte eine andere die Nase. Das „Geburtstagskind“ wollte erzählen, wie er einer Frau half. Sie wurde zum Tod verurteilt, er aber brachte ihre Feinde zum Schweigen. Doch er kam nur soweit, tief Luft zum Erzählen zu holen – und wurde unterbrochen. Ein Chor sang davon, wie aussergewöhnlich die Umstände seiner Geburt waren. Der Geehrte klatschte, freute sich und wollte frisch ansetzen, von seinem Leben zu erzählen. In dem Moment fragte ein Gast: „Hast du von eurer überstürzten Flucht nach Ägypten, gleich nach deiner Geburt, ein Trauma davongetragen?“ Wie gerne hätte er mit seinen Freunden auf die eine oder andere seiner Lebensstationen zurückschauen wollen – aber für sie gab es nur ein Thema: seine Geburt. Doch – beinhaltet ein Leben nicht viel mehr, als sein Beginn?
Regula Aeppli-Fankhauser

Dazu passt eines meiner Lieblingsweihnachtslieder. Musik: Buddy Greene, Text: Mark Lowry.

Hier die deutsche Übersetzung:

„Maria wusstest Du, dass Dein Sohn eines Tages auf Wasser wandeln wird? Maria wusstest Du, dass Dein Sohn unsere Söhne und Töchter retten wird? Wusstest Du, dass Dein Sohn gekommen ist, um uns zu erneuern? Dieses Kind, das du gebären wirst, wird uns erretten.

Maria wusstest Du, dass Dein Sohn einen blinden Mann das Augenlicht zurückgeben wird? Maria wusstest Du, dass Dein Sohn einen Sturm mit seiner blossen Hand beruhigen wird? Wusstest Du, dass Dein Sohn in die Fussstapfen der Engel treten wird? Und wenn Du Dein kleines Kind küsst, küsst du das Gesicht Gottes.

Die Blinden werden sehen, die Tauben hören und die Toten werden auferstehen. Die Lahmen werden springen, die Stummen sprechen, das Loblied auf das Lamm.

Maria wusstest Du, dass Dein Sohn Herr der ganzen Schöpfung ist? Maria wusstest Du, dass Dein Sohn eines Tages Herr wird über alle Nationen? Wusstest Du, dass Dein Sohn des Himmels vollkommenes Lamm ist? Das schlafende Kind, das Du gerade hältst, ist das große“ICH BIN“.

Eine wunderschöne Version von Pentatonix:

Diesen Beitrag habe ich für das Türchen vom 12.12.17 des Adventskalenders der Schweizer Schreibfrauen verfasst.

Katze in der Krippe

Esel, Ochs, Schafe, der Sennenhund Bläss und sogar ein grosses und zwei Jungkamele gehören zu unserer Krippenszene. Nebst versammelter „Tiermannschaft“ gehören last but noch least als Hauptfiguren die Heilige Familie mit dem Jesuskind, drei Hirten und drei Weise aus dem Morgenland zur jährlich wiederkehrenden „Theaterbühne“. Aber unserem Kater Minouch sind glaub die Tiere wichtiger. Egal, ob wir die Krippe im Eckmöbel, im Stubenbuffet oder am Boden aufstellen: er legt sich bevorzugt zu den Schafen. Jedes Jahr. Und wenn ihm dabei ein Tier in den Weg kommt, stupst er es kurzerhand weg. Er findet, bzw. schafft sich immer ein Plätzchen als lebendende „Tierfigur“ in der Krippenszene. So „schienen“ wir Jahr für Jahr gebrochene Tierbeine. 😉 😦

Welche gloriose Idee hatte ich dieses Jahr! Ich stelle doch die ganze Szenerie auf einen Tisch. Denn auf einen Tisch springt unser guterzogenes Katerchen nie, ausser man vergisst die Butter drauf. Da kann er nicht widerstehen. 😉 Aber wenn ich die Krippenszene auf den hohen Tisch stelle, wird er nicht hinauf springen. Denkste! Alle Jahre wieder…. 😉 Keine Ahnung, was ihn an der Schafherde so anzieht. Meint er, er sei selber ein Schaf? Und so musste der arme Bläss gestern daran glauben und brach sich beim Sturz vom Tisch das Bein!

Minouch hat es schon zwei Jahre in Folge in die Luzerner Zeitung geschafft! (2015 und 2016)15418313_10208108991583816_5294451437804686304_o.jpg

 

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Ja, unser Kater ist berühmt. Vielleicht tun wir ihm unrecht und er will einfach nah bei der Hauptperson – dem neugeborenen Jesuskind sein? Dann sollten wir ihn uns als Vorbild nehmen. Und alles vom Tisch stossen, was uns daran hindert, SEINE Nähe zu suchen. Suchen wir einen Platz nah am ❤ en der Hauptperson dieses Festes. 😉


P.S. Nachdem sich Minouch sogar in die Krippe, d.h. in den Stall gelegt hat, waren die Reaktionen auf die entsprechenden Fotos auf Facebook ganz lustig. Zusammen fanden wir heraus, dass Minouch dem Jesuskind wohl einfach eine wohlige Fellunterlage bieten möchte – oder sich als Hirte in der Krippenszene sieht. Ein solcher schlief jeweils im Türrahmen, als Schutz für die Schafe im Stall.

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Mein facettenreicher, geliebter Vater

Bald jährt sich der Todestag meines Vaters zum 2. Mal. Wir sind immer noch am Sichten/Räumen von seinen vielen Sammlungen (Briefmarken, Münzen, Nostalgisches…) Letzte Woche haben meine mittlere Tochter und ich beim Durchstöbern von Ordnern ein paar interessante Sachen aus dem Leben meines Vaters erfahren. Zum Beispiel, dass er sogar weltweit eine Kapazität war, was Wärmebehandlung von Metall betrifft. Er ging an Konferenzen als Delegierter der Schweiz, offiziell aufgeboten seitens des Bundesrates, war Dozent an der Fachhochschule Zürich und bildete Lehrlinge aus. Das war mir bis heute nicht bewusst. Ich wusste, dass mein Vater geschäftlich mehrmals in Paris war, aber nicht, dass dies einmal kurz vor meiner Geburt noch der Fall war. Meine Schwester erzählte mir gestern, dass er einmal ein Raketenteil, das für die NASA produziert wurde, persönlich in die USA begleiten musste. Unter grössten Sicherheitsauflagen. Mein Vater war massgeblich an der Produktion dieses Stücks beteiligt gewesen. Damals sprach er noch nicht Englisch. Er hat dies erst später gelernt und mit mir lange Zeit brieflich in Englisch korrespondiert, um es zu lernen und praktizieren.

Und noch was habe ich in diesen Ordnern gelesen: dass er an einem Wettbewerb künstlerischer Natur, mitgemacht hat. Im Ordner ist seine Arbeit beschrieben. Später am Tag habe ich diese kleine Eisenskulptur in einem Zimmer des Hauses meiner Eltern zufällig entdeckt. Lustig – sie ist mir bisher nie aufgefallen. Da lese ich was in einem Ordner, vom Vater angelegt und sehe dieses künstlerische Werk daraufhin sofort.  Meine Mutter wusste nicht mehr in welchem Zusammenhang er dieses Stück erstellt hat. Sie meinte aber, er wäre wohl glücklicher gewesen, wenn er als Künstler hätte leben können statt als Mechaniker. Nur hätte er halt damit nicht eine Familie ernähren können. Meine Schwester hat mir gestern auch über diese künstlerische Ader meines Vaters die Augen geöffnet. Ja, es stimmt: bei jeder Gelegenheit hat er sich mit uns Kindern und später mit den Enkelkindern hingesetzt und uns ermutigt, zu malen, was wir sehen würden. Meine Schwester ist bis heute am Aktivsten von uns künstlerisch tätig. Ich versuche mich hie und da ebenfalls im Malen. Ich kombiniere es mit der Fotografie…. Auch die Schreiblust habe ich von meinem Vater geerbt. Ich habe in besagen Ordnern Gedichte und andere Schreiberzeugnisse gefunden.

Berufliche Kapazität, Künstler, Religionslehrer – und gemobbt

Diese Entdeckungen über meinen Vater begeisterten mich. Aber sie stimmten mich auch nachdenklich und erinnerten mich an Mobbingzeiten. Das kam so: mein Vater war seitens seines Arbeitgebers, zeitlebens unter Druck gesetzt worden. Er musste sich weiterbilden, an Konferenzen gehen weltweit – nicht aus freien Stücken, sondern unter Androhung des Arbeitsplatzverlustes,. Ich erinnere mich nicht daran, dass mir mein Vater irgendwann gefehlt hätte als Kind. In meiner Erinnerung war er nie lange weg. Obwohl er nebst seinem Beruf auch noch in der reformierten Kirche ehrenamtlich engagiert war und auch dort verantwortungsvolle Posten inne hatte (Sonntagsschule: Teamleiter, Religionsunterricht, Besuchsdienst, zeitweise nebenberuflich Sigrist). Aber ich erinnere mich lebhaft daran, dass unsere Familie oft unter Existenzängsten litt. Damals, vor rund 50 Jahren war es noch viel schlimmer als heute, wenn ein Vater arbeitslos wurde. Die Ehefrauen arbeiteten oftmals noch nicht auswärts. Die Familie war auf dieses eine Einkommen dringend angewiesen. Oft herrschte „dicke, bedrückende Luft“ am Familienesstisch, weil mein Vater trotz seiner Kapazität um seinen Arbeitsstelle bangte. Er wurde zur Karriere gezwungen, wurde x mal intern in eine andere Abteilung versetzt, hatte es aber überall schwer. Er klagte oft, er fühle sich „zwischen Stuhl und Bänken“. Er, der von der „Picke auf“ lernte, was es heisst, als einfacher Mechaniker zu arbeiten, war später gezwungen, unrealistische Vorstellungen und Vorschriften umzusetzen, welche ETH Studenten in den Betrieb hinein brachten. Ein Beispiel der „Plagerei“ (Quälerei) war, dass im Grossraumbüro, in dem er arbeitete, Stumpen und Zigaretten geraucht wurden – obwohl bekannt war, dass mein Vater eine Schwächung auf der Lunge hatte.

Mehrmals meinten wir, wir müssten berufsbedingt umziehen. Wir waren oft wie „auf dem Sprung“. Diese Pläne des Arbeitgebers wurden dann jedes Mal aufgegeben, aber sie prägten unsere Familienathmosphäre. Einmal hat sich gar meine Mutter gewagt zu wehren. Denn wir hätten nach Altdorf umziehen müssen. Bekannt für Föhnwetter. Für meine Mutter, welche ab und zu unter Migräne litt, eine Horrorvorstellung. Und ein anderes Mal – wir hätten nach Bern umziehen wollen – hat sich mein 6. Klass-Primarschullehrer für uns beim Chef meines Vaters persönlich eingesetzt! Wo gäbe es das heute noch??!! Damals kannte man im Bernbiet bereits das Frühfranzösisch in den Schulen. Mir hätte bei einem Umzug 2 Jahre Französisch gefehlt. Mein Lehrer meinte, dass ich unter diesen Umständen die Sekundarschule nicht schaffen würde. Er wäre aber sonst, wenn es soweit gekommen wäre, bereit gewesen, mir kostenlos Privatunterricht in Französisch zu erteilen.

Wir wohnten in einem Hochhaus, das hauptsächlich von Mitarbeitern des Betriebes bewohnt war, in dem mein Vater ebenfalls Angestellter war. Ich glaube, wir waren an die 30 Familien in diesem Haus. Jedesmal, wenn es hiess, „dr Fankhuser“ wird wahrscheinlich auswärts versetzt, gab es solche, welche mit dem internen Umzug in unsere Wohnung liebäugelten. Als der Umzug nach Bern drohte, war es ganz schlimm für mich: mein Zimmer wurde von einer Frau, welche mit ihrer Familie eine nicht so schöne Wohnung im selben Hochhaus bewohnte, vermessen und laut dachte sie vor mir, wie sie das Zimmer für ihre Tochter, welche mit mir befreundet war, einrichten würde. Als es dann nichts wurde mit dem Umzug nach Bern, zettelte diese Familie einen Kleinkrieg an gegen uns und spürte ich am eigenen Leib, was vorher nur mein Vater am Arbeitsplatz erlebte: Ausgrenzung, Isolation. Meinen besten Freundinnen wurde seitens ihrer Eltern verboten, mit mir Kontakt zu haben. Einmal habe ich ein Gespräch der vielen Hochhauskinder im Treppenhaus belauscht. Sie erzählten, meine Mutter sei eine Hexe (sie hatte damals einen Kropf am Hals). Ihre Eltern hätten gewarnt vor uns und gesagt, sie müssten uns meiden. Wir hätten sowieso nicht den richtigen Glauben. (Wir waren in der Hochburg der Katholiken einige der wenigen Reformierten.) Heulend lief ich in die Wohnung und erzählte meiner Mutter schluchzend, was ich gehört hatte. „Du musst deine Feinde lieben und vergeben. Tu ihnen überraschend Gutes, statt dich zu rächen“, war ihre Antwort, welche ich aber überhaupt nicht verstand damals. Fortan hatte keine einzige Freundin mehr, war total einsam, hatte nur noch mein Meerschweinchen und mein Tagebuch. Meinen Eltern erzählte ich nichts mehr von meiner Not. Ich sah, wie sie litten und ich wollte sie nicht noch mehr belasten. Doch wahrscheinlich war diese dunkle Zeit für mich Wegbereiter, damit ich zum lebendigen Glauben an Jesus Christus fand. Ohne diese schwere Zeit, wäre ich wohl nicht offen für das Evangelium gewesen.

Bevor im Gemeinschafts-Büro mit der Arbeit begonnen wurde, lasen laut Berichten meines Vaters alle seine Arbeitskollegen die Zeitung. So nahm er sich die Freiheit, in dieser Zeit in der Bibel zu lesen. Nie länger als die anderen Zeitung lasen. Dennoch wurde ihm auch das jeweils „angekreidet“. Die Tageslosung las er in Englisch und manchmal schrieb er mir ein paar Zeilen (habe den Arbeitsort/Unternehmung wegretuschiert):

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Als er diese zwei Briefe schrieb, war er mitten im Englischstudium und 58 Jahre alt.

Am Tag seiner Pension, schrieb er – auch das habe ich in einem Ordner entdeckt: „Am Abend fragt die Frau: wie war’s? Und du hörst dich selber sagen: es war eigentlich noch ganz schön.“ So war er mein Vater: trotz allem positiv gestimmt, humorvoll und bis zu seinem Lebensende stolz auf seinen Arbeitgeber. Er ging jeweils voll Freude zu den Veranstaltungen der Pensionierten.

Diesen Brief schrieb er, als er längstens pensioniert war. Heute kommt er mir vor wie ein Gruss aus dem Himmel:

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Ich vermisse meinen Vater. 😦

Geplant: Romantikweekend zu Zweit – Erlebt: Spezialwochenende in Grossfamilie, 1. bis 3. Sept. 17

Erstens kommt es oft anders und zweitens, als man denkt. 😉 (Redensart) Am Freitag schrieb ich auf FacebookBildschirmfoto 2017-09-04 um 17.40.08.png

Das Geschenk bestand aus einer Wonderbox. Man kann da aus mehreren Angeboten eines auswählen. Unsere Favoriten wären Übernachtungen in einer mongolischen Jurte, einem Baumhaus oder einem Nostalgiewagen gewesen. Für solche Angebote zogen wir ein warmes Sommerwochenende vor. Während des Sommers aber waren diese Angebote an den Wochenenden immer ausgebucht. Unter der Woche, hätte es noch freie Plätze gehabt, doch Andy wollte nicht extra frei nehmen. Also wählten wir eine Schweizer Region, welche wir noch nicht so gut kannten: das Wadtland und buchten, bevor der Gutschein (nach einem Jahr) ablief, ein Romantikweekend.
Ich wollte schon immer gern mal in einem Himmelbett übernachten und so wählten wir dieses Angebot aus. Es handelte sich bei diesem Übernachtungsplatz nicht um ein Hotel, sondern um ein Bed and Breakast.
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„Lustig“ war, dass wir sofort Part der dortigen Grossfamilie waren. Ich meine, wir haben weltweit schon verschiedene B&B’s erlebt. Meistens ist man als Gast in einem separaten Trakt, hat ein eigenes Bad/WC und einen eigenen Frühstücksraum, so wie in einem Hotel. Es gab einzelne Fälle, da waren wir auch am selben Frühstückstisch, wie die Gastgeber, aber nie zusammen mit ihnen, sondern immer zu einer eigenen Zeit. Und das Bad/WC haben unsere älteste Tochter und ich, an einem Mutter-Tochter-Weekend im Tessin, ein einziges Mal mit der Gastgeberin des B&B geteilt. Sonst ist das nicht üblich. Ok, ich habe mich im Internet im Nachhinein schlau gemacht und erfahren, dass die Vorschriften, ein B&B zu führen, von Kanton zu Kanton in der Schweiz unterschiedlich sind. Wie halt so vieles in der Schweiz. 😉  Nun – jedenfalls: die Familie hat 7 Kinder!! Also sie zählt 9 Mitglieder, dazu kamen noch andere Gäste, welche wir aber nie sahen. Und wir alle benutzten dasselbe Bad/WC. Es gab zwar für die Familie noch ein anderes, auf einer anderen Etage. Trotzdem – es war hie und da besetzt, wenn wir es aufsuchen wollten. Auch von der Katze wurde es benutzt, wie uns unsere Riechorgane bestätigten.
Das Zimmer sah schon so aus wie auf der Ausschreibung. Aber das Bett war höchstens 1 Meter 20 breit. Ich glaube, im Camper unserer USA Reise, hatten wir sogar mehr Platz…. Auf dem Nachttisch lagen Bibeln, in und auf der Kommode waren christliche Traktate zu finden, in der Wohnung überall irgendwas mit „Jesus“.
Es war unübersehbar: die Familie sind überzeugte Christen. Sind wir ja auch. Nur vielleicht optisch nicht grad so offensichtlich. Wir erfuhren, dass sie zur Brüdergemeinde gehören. Da Andy und ich seit über 30 Jahren in freikirchlichen Kreisen aktiv sind, war uns das ein Begriff. Wir glauben ja an denselben Gott, aber die einzelnen Freikirchen unterscheiden sich schon untereinander. So sind die Brüdergemeinden im Vergleich mit anderen Freikirchen eher konservativ, die Frauen haben, wie es der Name vermuten lässt, in den Gottesdiensten nicht viel zu sagen, sollten Kleider nicht Hosen tragen, keinen Schmuck. Gesungen wird ohne Instrumente – um ein paar Äusserlichkeiten zu erwähnen.
Dennoch war es schön zu spüren, dass wir innerlich auf eine Art „verbunden“ waren durch den gemeinsamen Glauben. Das ist sowieso immer wieder – weltweit – ein schönes Phänomen. Unterschiede spielen nicht so eine grosse Rolle… Vor den Mahlzeiten beteten wir zusammen…. Auf den Sonntagsgottesdienst, der im selben Haus stattfand, luden sie uns ein. Wir verzichteten dankend, da wir vermuteten, es könnte eher langweilig werden, wenn alles auf Französisch sein würde und konservative Lieder gesungen würden. Zudem hatte ich kein Kleid eingepackt. Sie hätten es mir als Gast bestimmt tolerant durchgehen lassen, aber wenn man sich nicht an kulturelle Gepflogenheiten hält, fällt man dennoch unbequem auf.
Ja eben – im Grunde genommen war eine Auszeit geplant, fernab der Familie. Einfach mal unter uns sein. Haha – und dann wird einem ein sabberndes, aber glückselig glucksendes Baby in die Arme gedrückt und man sitzt staunend inmitten einer sehr aktiven, lauten Gesellschaft. 😂 Aber die Familie war sehr, sehr herzlich. Zum Angebot gehörte ein Racletteessen und die Familie verwöhnte uns dabei mit allerlei Extrabeilagen und wir konnten anschliessend aus mehreren Desserts eines auswählen. Wir plauderten zusammen und dann geschah ein „Wunder“: ich konnte fast fliessend Französisch sprechen. Das war mir in Frankreich und im Schweizer Jura bisher nie möglich, weil ich immer offensichtlich ausgelacht wurde aufgrund meiner mangelhaften Französischkenntnissen. Ich konnte schon mal fliessend französisch sprechen als Jugendliche, aber ich vergass es, weil ich es lange Zeit nicht mehr praktizierte. Bei dieser Familie erinnerte ich mich verschütteter Wörter und Formulierungen. Einfach, weil sie mir Zeit liessen, Sätze liebevoll ergänzten oder auf Deutsch nachhalfen. Ihr Deutsch war auch mangelhaft, also mussten wir uns ja voneinander nicht schämen. 😉 Das habe ich „so“ wirklich noch nie erlebt und staunte über mich selber. Wir empfehlen dieses B&B, aber es wäre gut zu wissen, dass man sich inmitten einer Grossfamilie befindet, wenn man dort übernachtet und auch, dass es eine Katze gibt (für Allergiker). Dies alles liest man auf der Ausschreibung nicht und deshalb kommuniziere ich es hier – für allfällig Interessierte. Die anderen Gäste haben die untere Küche benutzt und wir sahen sie nie. Das wäre also auch möglich, wenn man dem Familienbetrieb ausweichen möchte. Wie gesagt: die Familienmitglieder sind überzeugte, aber nicht aufdringliche Christen. Zum Abschied schenkte mir das Familienoberhaupt eine CD mit christlicher Rockmusik! Ich weiss nicht, ob sie die selber nie hören würden – aber irgendwie schien es mir doch von ❤ en zu kommen, dieses Geschenk.
Am Samstag besuchten wir Aigle mit dem Schloss und gingen ins Thermalbad Bains-Lavey. Ein sehr schönes Bad. Am Sonntag besichtigten wir zuerst Rougement und die uralte Kirche (im Jahre 1080 erbaut!),
Rossinière und Château-d’Oex. Anschliessend fuhren wir nach Gstaad, das ganz in der Nähe liegt, nahmen die Gondelbahn nach Wispelen und wanderten in 3 Stunden zum Lauenensee. (Übrigens: lustige Idee) Ich musste doch sehen, was wir in einer Woche als Chor besingen werden. 😜 Bildschirmfoto 2017-08-07 um 10.29.22
Ja, so war das ein ereignisvolles Weekend und nun geniesse ich die Ruhe. 😂 haha.

Blogparade Dankbarkeit

Via Twitter wurde ich auf auf eine Blogparade zum Thema Dankbarkeit aufmerksam.

Ich bezeichne mich selber als dankbare Frau. Ich muss mich dazu nicht extra bemühen, sondern es ist seit langem mein Lebensstil. Und selbst in der schwierigen Zeit, in der wir aktuell stehen, gibt es viel Grund zur Dankbarkeit.

Ich bin Gott dankbar dafür, dass:

  • ich IHN (Gott) mit 18 Jahren kennenlernen durfte und seitdem ganz bewusst als sein Kind auf dem Lebensweg unterwegs sein darf. Er ist mein bester Freund, hält, trägt, tröstet, stärkt, ermutigt, fördert, berät und kennt mich.
  • mein Mann und ich in diesem Jahr unseren 30. Hochzeitstag feiern dürfen. Er ist mein Lieblingsmensch und ich hoffe, dass wir uns noch lange geniessen können.
  • Andy und ich drei gesunde, zwäge Kinder haben, welche alle einen guten Weg gehen.
  • wir so schön wohnen. Wir haben See- und Bergsicht, wohnen in einem ruhigen Quartier und pflegen gute und teilweise freundschaftliche Kontakte zu unseren Nachbarn. Im Sommer sind wir in 5 Gehminuten am See und können jeden Tag ein paarmal schwimmen. Im Winter erreichen wir die Talstation zum Hausberg der Klewenalp, wo man toll Wintersport ausüben kann, innert 10 Gehminuten.
  • unser Kater Minouch seit 5 Jahren zu unserer Familie gehört. Er entlockt uns hie und da ein herzliches Lachen oder ein „jöööö“.
  • wir so gute Jobs haben, welche wir gerne ausüben. Seit August 16 habe ich eine zweite Stelle als Freelancerin beim Nidwaldner Blitz (die erste beim SCM Bundes-Verlag Schweiz). Beim Blitz erhalte ich viele spannende Aufträge und das kommt unserem Familienbudget sehr zugute.
  • wir gute Freunde haben, welche in jeder Not für uns da sind, aber auch mit uns die schönen Seiten des Lebens teilen, denn „geteilte Not ist halbe Not, geteilte Freude ist doppelte Freude.“
  • er uns die Musik geschenkt hat. Wie oft stellt mich ein Lied auf und wie wohl tut das Singen. Bald startet zum Glück wieder das Ennetbürger Chorprojekt. Dieses Jahr zum Thema „Mundartlieder“.
  • ich über Facebook, Twitter, Blog und Co. soviele wertvolle Kontakte knüpfen konnte.
  • mir das danken nie ausgeht und ich hier noch zehntausend andere Gründe aufzählen könnte. Danke Gott, dass eine gute Perspektive gibt. Danken zieht nach „oben“. Deshalb habe ich das Beitragsbild gewählt: Wofür kann ich danken – dies zu fokussieren, ins Visier zu nehmen, tut gut.

Ich bin gespannt auf eure Dankbarkeitsberichte. Ich denke, es ist wie ein Ping-Pong-Spiel: wenn ich aufzähle, wofür ich dankbar bin, löst das beim Gegenüber auch Dankbarkeit aus. Es hilft, sein Leben nach Dankbarkeitsgründen zu durchforschen – und wenn man dies teilt, wirkt es ansteckend. Also: wofür bist du dankbar? Mach doch auch mit.