Ein Auf und Ab auf Schmugglers Pfaden

Nach einem super feinen und reichhaltigen Frühstück in unserer Ferienwohnung Landal, im Hochmontafon, oberhalb von Gargellen, starten wir auf den hiesigen Hausberg, dem Schafsberg, per Gondelbahn. Die Bahn fährt nur noch heute, 7. Oktober 18 und schliesst dann bis zur Wintersaison.

 

Wir bewandern 4.5 Stunden den Schmugglerpfad. Er verläuft genauso wie mein Mut: nämlich auf und ab. Was Höhenunterschiede mit meinem Mut zu tun haben? Ich bin nicht ganz schwindelfrei, empfinde manchmal unerklärliche Höhenangst. Der Schmugglerpfad verläuft teilweise auf Graten, einmal hat es gar eine kleine Kletterpartie, bei der wir uns an einem Drahtseil hochangeln müssen. Manchmal führt er über ein paar kleine Schneefelder und ich bin mehr als einmal froh um die Wanderstecken, denn sie geben mir einen Halt, Sicherheit und helfen, die Kniegelenke zu schonen, wenn es wieder mal hinunter geht. Die schwierigsten Passagen habe ich nicht fotografiert, weil ich mich da ganz auf den Weg konzentrieren musste.

 

Die ganze Route führt abwechselnd auf Österreichischem und Schweizer Boden, wobei wir zuhause beim Kartenstudium erst merken: ein Viertel unseres Weges verläuft in der Schweiz. Zum Schluss bin ich fast euphorisch, weil ich für mich schwierige Passagen gut gemeistert habe. Ich bin stolz auf mich. Als Belohnung gibts im Bergrestaurant leckere Menüs und zurück in der Feriensiedlung Landal lockern wir unsere Muskeln beim Schwimmen im Hallenbad und in den zwei Saunen.

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2 Antworten auf „Ein Auf und Ab auf Schmugglers Pfaden

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