Die verzweifelte Suche des kleinen Hirtenjungen Matteo

Wie lange sitzt er nun schon vor diesem Jesuskind? Die Heiligen drei Könige in ihren prachtvollen Kleidern, gratulieren Maria und Josef zur Geburt ihres Sohnes. Ein paar Schafe blöken hinter einem Holzverschlag.

«Matteo», haben seine Eltern vor ein paar Wochen gesagt, «dein Vater wurde angefragt, ob er Josef spielen möchte bei der lebendigen Krippe am Stanser Weihnachtsmarkt. Du und Mami dürfen beide Hirten sein. Was meinst du dazu?» Natürlich war er hellbegeistert. Das würde toll werden, wenn er so nah bei den Tieren sein könnte und seine Gspänli neidisch auf ihn sein würden.

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Aber jetzt ist die anfängliche Begeisterung verflogen, er friert ein bisschen, trotz des Feuers, um das er mit ein paar anderen Darstellern hockt. Es ist ihm langweilig und Ihm fehlen seine Spielsachen.

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Wo ist die Krippe? Wo ist Ben? Wo sind Matteos Eltern?

«Matteo, willst du mitkommen, dem Drehorgelmann zuzuhören?», stupst ihn Ben, ein etwas älterer Junge, der ebenfalls als Hirte verkleidet ist, fragend an. Matteo zögert und schaut zu seinen Eltern. Doch beide sind in Plaudereien vertieft. «Komm schon», drängt Ben und wendet sich schon langsam ab. Naja – seine Eltern würden es gar nicht bemerken, wenn er nur kurz nicht da wäre. Matteo verlässt mit Ben zusammen die Krippenszene. Sie folgen den Klängen der Drehorgel, bleiben unterwegs aber bei einem Eisklotz stehen, der sich unter den geschickten Künstlerhänden zu einer Figur entwickelt. «Was meinst du Ben, was gibt das, wenn es fertig ist?», fragt Matteo. Er schaut sich nach seinem Hirtenkollegen um, aber der ist verschwunden. «Ben! Ben! Wo bist du?» Und nun beginnt Matteo eine wilde Sucherei. Er bahnt sich einen Weg zwischen den vielen Menschenbeinen hindurch, denn er ist noch so klein, dass er nicht viel mehr, als die Beine der Marktbesucher zu sehen bekommt. Ben ist wie vom Erdboden verschluckt. Also beschliesst Matteo, alleine zur Krippenszene zurück zu kehren. Nur – wo ist die? Was anfänglich wie ein lustiges Fangspiel war, entwickelt sich zu einem tiefen Kummer. Matteo wird immer verzweifelter. Wo sind seine Eltern? Zu allem Elend schleicht die Kälte immer mehr in seine Glieder und er schlottert richtiggehend. Matteo sucht Wärme im Raclette-Zelt. Er hockt sich auf den Boden in einer Ecke, zieht seine Beine an und umfasst sie mit beiden Händen.

Wo ist die Krippe? – Wo ist das neugeborene Baby?

Auf einmal befindet er sich nicht mehr im Zelt, sondern auf einem weiten Feld zusammen mit ein paar Hirten. «Wir laufen dem Stern nach und suchen den neugeborenen König. Den Retter.», erklärt ihm einer der Burschen. «Du bist auch ein Hirte und gehörst zu uns. Komm mit.» Da Matteo nicht alleine zurückbleiben will und ja ebenfalls auf der Suche nach der Krippe ist, folgt er ihnen zögernd. Tatsächlich bleibt der Stern über einem alten Stall stehen. Die Hirtengruppe tritt ein. Wohlige Wärme empfängt sie. Und da liegt das Baby in einer Futterkrippe und Maria und Josef strahlen die Besucher an.

Wo ist Matteo? – Das Christkind hat ihn gefunden.

«Bub, was haben wir dich gesucht!» weckt ihn die Stimme seiner Mutter. Denn Matteo ist im Raclette-Zelt eingeschlafen. «Du warst spurlos verschwunden. Ben und ich haben dich überall gesucht.» Matteo murmelt noch etwas schlaftrunken: «Ich ging mit anderen Hirten dem Weihnachtsstern nach. Meine Rolle ist ganz wichtig. Ich habe das Christkindli gefunden.» – «Es hat dich gefunden und gerettet, denn ich habe dafür gebetet», antwortet seine Mutter.

Regula Aeppli-Fankhauser

Die Geschichte erschien am 20. Dezember im Nidwaldner Blitz

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Wandkalender 2019 – mit 13 meiner Fotos bei mir bestellen

Hoi zäme,

ich versuche etwas Neues. 😉 Am Arbeitsplatz meines Mannes hängt jedes Jahr ein schön grosser Landschaftskalender. Bisher kauften wir ihn stets im Fachhandel. Dieses Jahr hatte ich die Idee, einen solchen Wandkalender auf Weihnachten selber zu gestalten – mit 13 ausgewählten Fotos, welche ich alle im vergangenen Jahr geknipst habe. Es sind dabei auch Erinnerungen an Erlebnisse, von denen ich einige verbloggt habe. In der Bildlegende habe ich diese Blogbeiträge verlinkt.

Psssst – verratet meinem Mann mein Geheimnis nicht. 😀

Heute brachte der Pöstler diesen Kalender – und ich bin hellbegeistert von der Qualität.

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Bildlegende:

Titelblatt: Laternen auf unserem Küchenbalkon erleuchten die Dunkelheit
Januar: Rose mit Schneehäubchen in unserer Nachbarschaft
Februar: Schneeschuhtour auf dem Wirzweli, Kanton Nidwalden
März: Wildblumenwiese im Silbertal, Österreich
April: Aussichtspunkt Vorder Bärchi, Kanton Uri
Mai: Kastanienblüten am Thunersee
Juni: Wanderung Emmetten nach Hause. Hier Aussicht nach Beckenried
Juli: für den Personentransport zugelassene, offene Seilbahn im Vorder Bärchi
August: Golzernsee, Kanton Uri
September: kleine Eidechse auf der Wanderung Isenthal – Vorder Bärchi
Oktober: Baumgruppe in Urigen, Kanton Uri
November: Wiegensee, Hochmontafon, Österreich
Dezember: Kater Minouch als Teil der Krippenszene

Ich möchte euch so gern an meiner Freude teilhaben lassen und lasse gern weitere, identische Kalender herstellen. Auch wenn meine Fotos mit persönlichen Erinnerungen zusammenhängen, so stellen sie doch auch für „neutrale“ Betrachter einen schönen Blickfang fürs Auge dar. Wem könntet ihr mit einem solchen Kalender eine Freude bereiten?

Ihr könnt sie über den Paypal Button bei mir bezahlen und sobald ich die Bezahlung erhalten habe, geht der Kalender in Produktion. Der Versand erfolgt direkt an den Besteller. Auf das Titelblatt könnt ihr euren eigenen Wunsch drucken lassen. Gebt mir eure Wunschzeilen an – haltet euch dabei möglichst kurz.

Wandkalender A2 Panorama

Digitaldruck mit Hochglanz-Veredelung. Nach Zahlungseingang werde ich den Kalender in Auftrag geben. Der Preis ist der Totalpreis, inklusive Versandgebühren. Per Mail an aeppli@sunrise.ch bitte einen gewünschten Kurztext fürs Titelbild angeben, plus die Lieferadresse.

98,00 CHF

Ich bin gespannt, mit wem ich meine Begeisterung an diesem tollen Produkt teilen darf.

Produktinfos:

Masse:

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Einzelpreis inklusive Versandgebühren: Fr. 98.– Bezahlung nur in Schweizer Franken möglich.

Versand nur innerhalb der Schweiz. Nach Deutschland, Österreich auf Anfrage denkbar. Preis in Euro wären in so einem Fall aktuell 86.– (Tageskurs 15. Nov. 18) Ich behalte mir vor, diesen Preis nach dem Tageskurs der Bestellung zu verrechnen. 

Gleichzeitig mit der Bezahlung per Paypal, schickt ihr mir bitte per Mail auf aeppli@sunrise.ch den Wunschtext fürs Titelblatt plus natürlich die Lieferadresse, sonst weiss ich nicht, an wen ich das Ganze versenden darf. 😉

Auf die Plätze fertig los – ich bin so aufgeregt und gespannt, ob jemand vom Angebot profitieren wird. 😀

Katze in der Krippe

Esel, Ochs, Schafe, der Sennenhund Bläss und sogar ein grosses und zwei Jungkamele gehören zu unserer Krippenszene. Nebst versammelter „Tiermannschaft“ gehören last but noch least als Hauptfiguren die Heilige Familie mit dem Jesuskind, drei Hirten und drei Weise aus dem Morgenland zur jährlich wiederkehrenden „Theaterbühne“. Aber unserem Kater Minouch sind glaub die Tiere wichtiger. Egal, ob wir die Krippe im Eckmöbel, im Stubenbuffet oder am Boden aufstellen: er legt sich bevorzugt zu den Schafen. Jedes Jahr. Und wenn ihm dabei ein Tier in den Weg kommt, stupst er es kurzerhand weg. Er findet, bzw. schafft sich immer ein Plätzchen als lebendende „Tierfigur“ in der Krippenszene. So „schienen“ wir Jahr für Jahr gebrochene Tierbeine. 😉 😦

Welche gloriose Idee hatte ich dieses Jahr! Ich stelle doch die ganze Szenerie auf einen Tisch. Denn auf einen Tisch springt unser guterzogenes Katerchen nie, ausser man vergisst die Butter drauf. Da kann er nicht widerstehen. 😉 Aber wenn ich die Krippenszene auf den hohen Tisch stelle, wird er nicht hinauf springen. Denkste! Alle Jahre wieder…. 😉 Keine Ahnung, was ihn an der Schafherde so anzieht. Meint er, er sei selber ein Schaf? Und so musste der arme Bläss gestern daran glauben und brach sich beim Sturz vom Tisch das Bein!

Minouch hat es schon zwei Jahre in Folge in die Luzerner Zeitung geschafft! (2015 und 2016)15418313_10208108991583816_5294451437804686304_o.jpg

 

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Ja, unser Kater ist berühmt. Vielleicht tun wir ihm unrecht und er will einfach nah bei der Hauptperson – dem neugeborenen Jesuskind sein? Dann sollten wir ihn uns als Vorbild nehmen. Und alles vom Tisch stossen, was uns daran hindert, SEINE Nähe zu suchen. Suchen wir einen Platz nah am ❤ en der Hauptperson dieses Festes. 😉


P.S. Nachdem sich Minouch sogar in die Krippe, d.h. in den Stall gelegt hat, waren die Reaktionen auf die entsprechenden Fotos auf Facebook ganz lustig. Zusammen fanden wir heraus, dass Minouch dem Jesuskind wohl einfach eine wohlige Fellunterlage bieten möchte – oder sich als Hirte in der Krippenszene sieht. Ein solcher schlief jeweils im Türrahmen, als Schutz für die Schafe im Stall.

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