Wandkalender 2019 – mit 13 meiner Fotos bei mir bestellen

Hoi zäme,

ich versuche etwas Neues. 😉 Am Arbeitsplatz meines Mannes hängt jedes Jahr ein schön grosser Landschaftskalender. Bisher kauften wir ihn stets im Fachhandel. Dieses Jahr hatte ich die Idee, einen solchen Wandkalender auf Weihnachten selber zu gestalten – mit 13 ausgewählten Fotos, welche ich alle im vergangenen Jahr geknipst habe. Es sind dabei auch Erinnerungen an Erlebnisse, von denen ich einige verbloggt habe. In der Bildlegende habe ich diese Blogbeiträge verlinkt.

Psssst – verratet meinem Mann mein Geheimnis nicht. 😀

Heute brachte der Pöstler diesen Kalender – und ich bin hellbegeistert von der Qualität.

Bildschirmfoto 2018-11-14 um 21.45.13.png

Bildschirmfoto 2018-11-14 um 21.45.48.png

Bildlegende:

Titelblatt: Laternen auf unserem Küchenbalkon erleuchten die Dunkelheit
Januar: Rose mit Schneehäubchen in unserer Nachbarschaft
Februar: Schneeschuhtour auf dem Wirzweli, Kanton Nidwalden
März: Wildblumenwiese im Silbertal, Österreich
April: Aussichtspunkt Vorder Bärchi, Kanton Uri
Mai: Kastanienblüten am Thunersee
Juni: Wanderung Emmetten nach Hause. Hier Aussicht nach Beckenried
Juli: für den Personentransport zugelassene, offene Seilbahn im Vorder Bärchi
August: Golzernsee, Kanton Uri
September: kleine Eidechse auf der Wanderung Isenthal – Vorder Bärchi
Oktober: Baumgruppe in Urigen, Kanton Uri
November: Wiegensee, Hochmontafon, Österreich
Dezember: Kater Minouch als Teil der Krippenszene

Ich möchte euch so gern an meiner Freude teilhaben lassen und lasse gern weitere, identische Kalender herstellen. Auch wenn meine Fotos mit persönlichen Erinnerungen zusammenhängen, so stellen sie doch auch für „neutrale“ Betrachter einen schönen Blickfang fürs Auge dar. Wem könntet ihr mit einem solchen Kalender eine Freude bereiten?

Ihr könnt sie über den Paypal Button bei mir bezahlen und sobald ich die Bezahlung erhalten habe, geht der Kalender in Produktion. Der Versand erfolgt direkt an den Besteller. Auf das Titelblatt könnt ihr euren eigenen Wunsch drucken lassen. Gebt mir eure Wunschzeilen an – haltet euch dabei möglichst kurz.

Wandkalender A2 Panorama

Digitaldruck mit Hochglanz-Veredelung. Nach Zahlungseingang werde ich den Kalender in Auftrag geben. Der Preis ist der Totalpreis, inklusive Versandgebühren. Per Mail an aeppli@sunrise.ch bitte einen gewünschten Kurztext fürs Titelbild angeben, plus die Lieferadresse.

98,00 CHF

Ich bin gespannt, mit wem ich meine Begeisterung an diesem tollen Produkt teilen darf.

Produktinfos:

Masse:

Bildschirmfoto 2018-11-14 um 22.03.25.png

Bildschirmfoto 2018-11-14 um 21.46.01.png

Einzelpreis inklusive Versandgebühren: Fr. 98.– Bezahlung nur in Schweizer Franken möglich.

Versand nur innerhalb der Schweiz. Nach Deutschland, Österreich auf Anfrage denkbar. Preis in Euro wären in so einem Fall aktuell 86.– (Tageskurs 15. Nov. 18) Ich behalte mir vor, diesen Preis nach dem Tageskurs der Bestellung zu verrechnen. 

Gleichzeitig mit der Bezahlung per Paypal, schickt ihr mir bitte per Mail auf aeppli@sunrise.ch den Wunschtext fürs Titelblatt plus natürlich die Lieferadresse, sonst weiss ich nicht, an wen ich das Ganze versenden darf. 😉

Auf die Plätze fertig los – ich bin so aufgeregt und gespannt, ob jemand vom Angebot profitieren wird. 😀

Advertisements

Katze in der Krippe

Esel, Ochs, Schafe, der Sennenhund Bläss und sogar ein grosses und zwei Jungkamele gehören zu unserer Krippenszene. Nebst versammelter „Tiermannschaft“ gehören last but noch least als Hauptfiguren die Heilige Familie mit dem Jesuskind, drei Hirten und drei Weise aus dem Morgenland zur jährlich wiederkehrenden „Theaterbühne“. Aber unserem Kater Minouch sind glaub die Tiere wichtiger. Egal, ob wir die Krippe im Eckmöbel, im Stubenbuffet oder am Boden aufstellen: er legt sich bevorzugt zu den Schafen. Jedes Jahr. Und wenn ihm dabei ein Tier in den Weg kommt, stupst er es kurzerhand weg. Er findet, bzw. schafft sich immer ein Plätzchen als lebendende „Tierfigur“ in der Krippenszene. So „schienen“ wir Jahr für Jahr gebrochene Tierbeine. 😉 😦

Welche gloriose Idee hatte ich dieses Jahr! Ich stelle doch die ganze Szenerie auf einen Tisch. Denn auf einen Tisch springt unser guterzogenes Katerchen nie, ausser man vergisst die Butter drauf. Da kann er nicht widerstehen. 😉 Aber wenn ich die Krippenszene auf den hohen Tisch stelle, wird er nicht hinauf springen. Denkste! Alle Jahre wieder…. 😉 Keine Ahnung, was ihn an der Schafherde so anzieht. Meint er, er sei selber ein Schaf? Und so musste der arme Bläss gestern daran glauben und brach sich beim Sturz vom Tisch das Bein!

Minouch hat es schon zwei Jahre in Folge in die Luzerner Zeitung geschafft! (2015 und 2016)15418313_10208108991583816_5294451437804686304_o.jpg

 

15392865_10208108984983651_1041519719482259225_o.jpg

Ja, unser Kater ist berühmt. Vielleicht tun wir ihm unrecht und er will einfach nah bei der Hauptperson – dem neugeborenen Jesuskind sein? Dann sollten wir ihn uns als Vorbild nehmen. Und alles vom Tisch stossen, was uns daran hindert, SEINE Nähe zu suchen. Suchen wir einen Platz nah am ❤ en der Hauptperson dieses Festes. 😉


P.S. Nachdem sich Minouch sogar in die Krippe, d.h. in den Stall gelegt hat, waren die Reaktionen auf die entsprechenden Fotos auf Facebook ganz lustig. Zusammen fanden wir heraus, dass Minouch dem Jesuskind wohl einfach eine wohlige Fellunterlage bieten möchte – oder sich als Hirte in der Krippenszene sieht. Ein solcher schlief jeweils im Türrahmen, als Schutz für die Schafe im Stall.

Bildschirmfoto 2017-12-12 um 15.49.38.png

Minouch am Gängelband

 

Meine Menschen sind seltsam in letzter Zeit. Ich maunze ihnen deutlich, dass ich raus will und sie wollen einfach nicht verstehen. Ich streiche ihnen um die Beine, jammere, kratze, trötzele – alles nützt nichts – sie lassen mich nicht wie früher, selber ums Haus streunen.
Mit was habe ich das verdient? Habe ich was falsch gemacht?
Wegen meinem Bein kann es ja nicht sein – ich kann doch ganz gut laufen damit. Klar – ich hinke noch ein bisschen – aber wen stört das?
Ok – so habe ich halt die Katzenleine akzeptiert. Wenn sie mich nicht ohne diese rauslassen, dann halt wenigstens mit dieser Leine. Hauptsache, ich darf mal raus!
Aber warum mich meine Futterlieferanten unbedingt begleiten wollen. Nun ja – wenn es ihnen Spass macht?
Endlich draussen! Frische Luft, Vogelgezwitscher, Wind…. Ich laufe ein bisschen schnuppere, horche auf die vielen, interessanten Geräusche, springe einem im Wind bewegenden Grashalm und einer Heuschrecke nach, lege mich ins hohe Gras – und meditiere. Ach wie schön das Leben ist! Der Mensch neben mir meditiert ebenfalls…
Ich sollte mal mein Geschäft erledigen. Mein Futterlieferant findet dies so interessant, dass er mir folgt.
Schwupps – bin ich auf die Mauer hochgesprungen und kann nicht verstehen, dass der Mensch neben mir zusammenzuckt. Ich möchte gern auf der anderen Seite bis zum Bach hinunter steigen, da gluckert es nämlich so interessant. Aber die doofe Katzenleine hält mich zurück. Und schon nimmt mich mein Mensch wieder auf den Arm und trägt mich die Treppe hoch zurück in die Wohnung. Ich zeige ihm deutlich, dass mir das nicht passt und fahre meine Krallen aus. Leider nützt dies nichts. Ach, ich möchte so gern wieder alleine stundenlang draussen sein. So wie früher. Ob diese Zeit wiederkehrt? Manchmal plagt mich der Katzenjammer….

 

Katzenjammer

Bild

Als Kind wünschte ich mir immer, ein Kätzchen haben zu dürfen. Doch ich reagierte allergisch auf Katzen und zudem waren meine Eltern der Meinung, dass eine Katze Auslauf benötigen würde und dies in einem Hochhaus nicht möglich sei.

Ich erhielt dann zwei Hamster, welche aber beide schon bald krank wurden und nicht lange lebten.

Auf meinen 10 Geburtstag erhielt ich trotz meiner Tierhaarallergie ein Meerschweinchen. Meine Eltern meinten, wir könnten es ja versuchen und wenn ich zu stark reagieren würde, müsste ich das Tier halt wieder zurückgeben. Das Tierchen hatte lange Zeit nach der Geburt Probleme mit dem einen Auge und benötigte tägliche Waschungen mit Kamillentee. Zudem war das eine Auge mit schwarzem Fell umgeben, so dass man hätte meinen können, es trüge eine Augenklappe. Damals war Mosche Dajan, ein israelischer Politiker, welche täglich Mediengesprächsthema war. Gleichzeitig weilte meine Schwester in einem israelischen Kibbuz. So kam es, dass mein Meerschweinchen den Namen Moschi bekam. 😉 Bild

Bild

Auf alle anderen Meerschweinchen reagierte ich allergisch, aber auf meinen Moschi nicht. Das heisst nur, wenn ich ihn allzu lange streichelte. Sobald die Nase zu laufen begann, meine Stimme heiser und meine Augen rot wurden, schlugen meine Eltern Alarm und bevor sie die Warnung aussprechen konnten, meinen Moschi zurückzugeben, legte ich ihn ins Kistchen zurück und erholte mich… Wir erlebten 10 glückliche Jahre und ich war sehr traurig, als ich in meinem 20igsten Altersjahr von ihm Abschied nehmen musste.

Als Andy und ich heirateten, kauften wir uns einen Wellensittich. Ein Leben ohne Haustiere wollte ich mir nicht vorstellen… Zippy (Zippora hebräisch für Vögelchen) war auch dann mein Liebling, als andere Wellensittiche hinzukamen oder wieder von uns gingen. Er war der Einzige, welcher ab und zu auf meine Schulter kam. Auch unser Zippy wurde um die 10 Jahre alt!!

Seit etwa 10 Jahren gehört ein Pflegehund zu unserer Familie. Wir hüten sie bis zu dreimal pro Woche. Jala fühlt sich bei uns wohl.

In all‘ den Jahren begleitete mich der Wunsch, nach einer Katze als Haustier. Auch unsere drei Kinder äusserten oft den Wunsch, ein Kätzchen in unsere Familie aufzunehmen. Doch unser Jüngster und ich leiden beide an diversen Allergien. So strich ich diesen Wunsch aus unserem Familienwunschzettel.

Mit den Jahren allerdings stellte ich fest, dass sowohl unser Jüngster wie ich, nicht auf alle Katzen allergisch reagieren. Wir konnten kein Muster feststellen. Es kam vor, dass unsere Nasen zu laufen begannen, die Augen rot wurden und wir beide mit Atemnot reagierten, kaum waren wir bei jemandem auf Besuch und weit und breit war keine Katze zu entdecken. Aber jedesmal, wenn wir solche Symptome entwickelten, wurde uns bestätigt, dass Katzen zum Haushalt gehören würden. Doch als es hie und da vorkam, dass wir Katzen auf Besuchen streicheln konnten, ohne allergisch zu reagieren, reifte in uns erneut der Wunsch nach einer eigenen Katze.

Als sich dann die Gelegenheit bot und sich das  Minouchbaby bei einem Bekanntenbesuch so richtiggehend „aufdrängte“ (von diesem Wurf zerrte nur er an unseren Hosenbeinen und wollte dauernd hochgenommen werden), konnten wir den Versuch wagen, denn die Bekannten sicherten uns zu, dass wir das Katerchen jederzeit zurückgeben könnten, sollten wir auf ihn allergisch reagieren.

Bild

„Darf ich mich vorstellen? Ich bin Minouch und möchte bei Aepplis wohnen.“ So kam es uns vor, als er als einziges Katzenbaby zu uns hochblickte.

Das Wunder geschah: Tobias (unser Jüngster) und ich reagierten nicht allergisch auf Minouch und so gehört er nun seit Dez. 2012 zu unserer Familie.

In der Nacht zum Auffahrtstag geschah nun etwas Schlimmes: Minouch verunfallte. Wie und was genau geschah kann er uns nicht erklären. Feststeht, dass sein Hüftknochen aus der Pfanne ausgerenkt wurde und zudem noch angebrochen ist. Minouch ist nun seit dem Auffahrtstagabend (29. Mai 14) in der Tierklinik Luzern. Morgen wird er operiert. Der Knochen wird abgeschliffen und in die Pfanne zurückversetzt. Wir hoffen, dass alles komplikationslos verläuft und wir ihn bereits morgen wieder heim holen können. Weiter hoffe ich, dass alles tip top verheilt, so dass er sein gwundriges Katzenleben wieder voll und ganz geniessen kann und dass er die gefährliche Situation, welche zum Unfall führte, in Zukunft meiden wird!

Momentan habe ich selber den Katzenjammer. Ich fühle mich elend, mache mir Sorgen und bedaure Minouch, wie er da so alleine in dieser langweiligen Box liegen und abwarten muss, dass die Geschwulst so stark zurückgeht, dass operiert werden kann. Ich besuche ihn jeden Tag, vermisse ihn aber zuhause extrem. Unserem Jüngsten ergeht es genauso. Kaum hören wir Zwei was zum Thema „Arzt, Unfall, Medikamente, Schmerzen, Tier“ etc. jammern wir beide auf und seufzen gleichzeitig „Minouch“….. 😦 Die Töchter sind beide grad nicht zuhause (die eine weilt im Auslandstudiensemester und die andere ist auf Maturareise und weiss noch nichts von all dem.

Obwohl ich mir meiner Tierliebe bewusst war, habe ich mich während der vergangen Tage über mich selber gewundert. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass mir ein Tierli so stark ans Herzen wachsen könnte. Ich habe vorher immer gedacht, dass ich bestimmt nie viel Geld ausgeben würde, um einer Katze per OP’s zu helfen. Ein Tier ist ein Tier und kein Mensch. Tja – ha – bis es dann die eigene, geliebte Katze ist…. Wie könnte ich ein „Familienmitglied“ einschläfern lassen, bloss weil es eine Verletzung hat, welche wieder so gut ausheilen kann, dass hoffentlich sogar kein dauerhaftes Hinken zurückbleiben wird?

Ja, Minouch bleibt ein Tier – er ist kein Mensch. Und doch gehört er seit 1.5 Jahren fest zu unserer Familie und hat einen grossen und tiefen Platz in unseren Herzen eingenommen. Dieser Platz gehört für immer ihm.

Selbst Jala, unser Pflegehund ist ein Herz und eine Seele mit Minouch. Wir gehen oft zusammen spazieren. Bild

Doch – bis es ihm wieder ganz gut geht, leiden wir mit ihm mit…. Bitte helft morgen Dienstag, 3. Juni an ihn zu denken, wenn er um die Mittagszeit rum operiert wird. Danke.

Continue reading „Katzenjammer“