Erlebnisreiche Tage in Ostdeutschland

Die Teilnahme an einem Familienfest in Serba (Ostdeutschland), verbanden wir mit einer Städtereise nach Dresden.

Abenteuerliche Anreise mit der Swiss am Freitag, 17. August 2018

Alles schien reibungslos zu klappen. Bis unsere älteste Tochter und meine Schwester, welche über Leipzig ein paar Stunden vorher anreisten, von einer 45 minütigen Verspätung berichteten und wir auf den Bildschirmen und via Lautsprecher vernahmen, dass es kein einziges Flugzeug gab, welches fahrplanmässig abheben konnte. Ein Unwetter über der Schweiz sorgte dafür, dass unser Flug sang- und klanglos auf den Bildschirmen verschwand. Nichts mehr auf dem Bildschirm und noch weniger per Lautsprecher. Was nun? In der Sitzreihe hinter uns sprach ein Paar davon, dass sie ein Mail erhalten hätten und morgen erst fliegen könnten. Schnell den Maileingang checken: wir wurden umgebucht auf einen Flug, zwei Stunden später: Zürich-Frankfurt-Dresden. Glück im Unglück. Doch bald darauf verwirrte uns ein SMS mit der Nachricht, wir sollten uns an unseren Ticketverkäufer wenden. Das war bei uns die Swiss. Wo befindet sich ein Swiss Info-Schalter nach dem Sicherheits-Check? Ausgeschrieben war nichts. Herumfragen brachte uns vor einen Schalter, an dem bereits hunderte von Passagieren standen – und hinter den Theken gerade mal drei, zeitweise zwei Swiss Mitarbeiter. 😦 Vorgelagert war ein kleiner Schalter, aber die Dame dort gab keinerlei Auskünfte, sondern wies uns bloss an, sich der Warterei anzuschliessen. Was genau ihr Job war, bleibt mir bis heute ein Rätsel. An dieser Stelle muss vielleicht mal gesagt werden, dass wir keine Vielflieger sind und ich sogar unter leichter Flugangst leide, also eh stets nervös bin vor Flugreisen. Sowas brauchte ich echt nicht noch zusätzlich. Ist unser umgebuchter Flug, den wir per Mail erhielten, definitiv oder nur als Vorschlag zu betrachten, den wir hier bestätigen sollten? Wie kommen wir zu den neuen Boardingcards? Und was geschieht mit dem aufgegebenen Koffer? Was, wenn wir das Mietauto nicht mehr abholen können, weil vielleicht in Dresden das Büro geschlossen hat? Könnten wir ein Hotel auf Kosten der Swiss nehmen? Fragen über Fragen. Während dem Anstehen versuchte ich, die Swiss-Hotline zu erreichen. 1 für Deutsch, ein weiteres 1 dafür, dass das Gespräch für Schulungszwecke verwendet werden darf. Dies hoffe ich, denn nach 10 Minuten nahm ein Englisch sprechender Mitarbeiter ab und als er hörte, dass ich „Deutsch“ gewählt habe, schmiss er mich einfach aus der Leitung. Ich hatte keinen Mumm mehr, weitere 10 Minuten in der Warteschlaufe zu verharren. Nach mehr als einer Stunde Wartens vor dem Schalter, gaben wir es auf und begaben uns auf gut Glück zum Gate für den vorgeschlagenen Flug nach Frankfurt. Dort wurden uns neue Boardingpässe ausgestellt, der Koffer sei schon verladen. Wir hätten uns also die nervige Warterei am Swiss-Schalter sparen und direkt zum Gate gehen können, welches im Mail angekündigt worden war. Nur: woher sollten wir das wissen? Die SMS verwirrte uns. Und auch die vielen anderen, unsicheren Passagiere hinter und vor uns, deren Gespräche wir auch mit bekamen. Ein nächstes Mal wüssten wir jetzt, dass wir uns auf ein Mail verlassen könnten in so einer Situation. Mit 3.5. Stunden Verspätung erreichten wir über Frankfurt Dresden und hatten Glück, dass wir ohne Probleme das Mietauto in Empfang nehmen konnten. Um 1 Uhr morgens, statt ca. 22 Uhr, öffnete meine Schwester die Türe zur einfachen Pension in Serba. Sie musste so lange wach bleiben, weil die Réception nicht 24 Std. besetzt war.

Wir logierten ohne Internetzugang dort, wo Fuchs und Hase einander Gute-Nacht sagen. 😉 Die Pension war einfach, ruhig, das Frühstück top, der Preis ebenfalls und die Wirte sehr freundlich.

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Am Samstag, 18.8.18 besuchten wir zusammen mit meiner Schwester die Leuchtenburg in Seitenroda. Was für ein toller, empfehlenswerter, interaktiver Rundgang zum Thema Porzellan! Und dazu barrierefrei. Meine Schwester erhielt kostenfrei einen Rollstuhl für den Besuch in der Burg, reduzierten Eintritt und von uns erhielt jemand sogar freien Eintritt, als Begleitperson meiner Schwester. Dies ganz unbürokratisch, ohne Behindertenausweis.

Ab 15 Uhr feierten wir den 60. Geburtstag einer ganz lieben Bekannten und am Sonntagmorgen frühstückten wir zusammen. Zu diesem privaten Fest veröffentliche ich keine Fotos.

Nach dem Fest fuhren wir Richtung Dresden. In Moritzburg bestaunten wir die Burg, welche Drehort für „3 Nüsse für Aschenbrödel“ war.

Bis am Dienstag entdeckten wir dann die vielfältigen Facetten Dresdens. Ich fand, diese interessante Stadt habe wie drei „Gesichter“:

Die rekonstruierte Altstadt

Ich habe mich im Vorfeld nicht mit dem folgenden auseinandergesetzt, stiess aber selber auf das Thema der Rekonstruktion zerstörter Gebäude, ja der gesamten Altstadt. Die Frauenkirche ist nicht wirklich ein historisches Gebäude, sondern wurde 2005 neu eingeweiht. Klar wirkt die Altstadt mit ihren vielen hübschen Bauten heute malerisch, aber in mir weckte das Wissen um die fast komplette Zerstörung und dass aus Ruinen eine verklärte Vergangenheit wiederbelebt werden soll, ambivalente Gefühle. Ich kam mir fast so vor wie im Europapark Rust, wo Norwegen und andere Länder nachgebaut wurden und Kulissenstädte darstellen. Denn tatsächlich wirken viele Strassenzüge der Altstadt Dresdens nur nach aussen historisch. Innen sind sie topmodern und beherbergen Hotels oder Geschäfte. Ich fragte unsere Stadtführerin, welche laut eigenen Aussagen Geschichte studiert hat, was sie zu diesem Thema meine. Sie verleugnete erstaunlicherweise, dass es überhaupt je eine Debatte gegeben hätte – dabei finde ich heute im Internet jede Menge darüber. Die Stadtführerin tat aber so, als hätte sie noch nie solcherlei Überlegungen gehört. Vielleicht war ich sensibilisiert fürs Thema, aufgrund unseres kürzlichen Besuchs im Ballenberg. Dort wurde eine Ruine eines alten Hauses, das im Freilichtmuseum selber abbrannte, nicht wieder aufgebaut, aus dem Grund, weil ein Nachbau nicht mehr wirklich „alt“ wäre. Das Freilichtmuseum Ballenberg will Originale und nicht Nachbauten zeigen. Es ist ja so, dass in Dresden sogar Gebäude abgerissen werden, um die Stadt wieder so darzustellen, wie sie vor dem 2. Weltkrieg war. Ok – auch unsere Kapellbrücke Luzern war fast zerstört nach dem Brand 1993 und wurde umgehend wieder aufgebaut. Aber sie war nicht komplett zerstört und es wurden nicht Gebäude abgerissen und der See erweitert, um die Verlängerung der berühmten Kapellbrücke bis zur Hofkirche wieder her zu stellen, welche bis 1835 bestand. Und Kopien der dreieckigen Brückenbilder werden zum Beispiel aus genau diesen Überlegungen nicht gezeigt. Ich weiss nicht, wie es euch geht und ob ihr findet, ich würde etwas dramatisieren und hätte den Besuch der Dresdner Altstadt nicht genossen: aber ich finde diesen Diskurs interessant. Genossen habe ich den Besuch der rekonstruierten Altstadt dennoch, denn solche Gebäude gefallen mir immer noch besser, als mancher Neubau, auch wenn sie nur Nachbauten, basierend auf Originalplänen sind. Und auch wenn es Rekonstruktionsbauten waren und meine Gefühle deshalb zwiespältiger Natur waren, so bewundere ich das Gesamtwerk dennoch.

Heute, 25.8.18 lese ich, wie gegensätzlich unsere Schweizer Architekten sind. In Dresden wäre unser Luzerner Bahnhof nach dem Brand wohl rekonstruiert worden. Bei uns mag man nicht mal ein architektonisches Erinnerungsstück behalten. Wie schade. Werden in der Schweiz zu viele Altbauten abgerissen und mit teilweise hässlichen Beton-Neubauten ersetzt, wird nach meinem Empfinden in Deutschland das Alte zu stark verklärt. Eine gesunde Mischung zwischen unserer Schweizer Archititekturkultur und dieser Deutschen, würde mir gefallen.

Die Shopping-Stadt

Wer shoppen, auf Schweizerdeutsch „lädelen“ will, kommt in Dresden in der alten Markthalle, grossen modernen Einkaufszentren und weiten Einkaufsstrassen auf die Rechnung. Schön ist die Prager Strasse. Sie führt vom Altmarkt bis zum Hauptbahnhof und entstand Ende der 1960er Jahre der DDR-Zeiten. Das „Achterbahnrestaurant“ Schwerelos fanden wir besonders ausgefallen, originell.

Das Szeneviertel der äusseren Neustadt

Trendige Lokale und solche aus aller Welt (wir assen fein indisch), Hinterhofwerkstätten, Secondhand-Boutiquen, Hippies, Künstler und originelle Gebäudefassaden (an Hundertwasser erinnernd), ein Abenteuerspielplatz mit Tieren, überraschten uns in diesem Stadtviertel. Nach der Wende wurde hier die „Bunte Republik Neustadt (BRN) ausgerufen. Laut Auskunft eines Passanten, der uns einige „Insidertipps“ gab, funktionierte dies etwa drei Jahre lang. Ein Staat im Staat mit provisorischer Regierung. Mittlerweile sei dieser Stadtteil leider vielen Künstlern zu teuer, aber er wohne immer noch gerne hier, erklärte er uns. Der Gang durch die Kunsthofpassage faszinierte uns.

 

Fazit: Dresden beeindruckte uns als schillernde, vielseitige Stadt, in der man Vieles entdecken kann und jeder auf seine Kosten kommen kann. Für Kinder gäbe es zum Beispiel einen Kinderteil im Museum der Hygiene, einen Zoo und eine Modell-Dampfbahn, auf der man mitfahren darf. Wir besuchten die Semperoper (leider sahen wir aufgrund Renovationsarbeiten nur wenig), die Frauenkirche (stiegen dort aufs Dach), das Museum der Hygiene, das historische Grüne Gewölbe (königliche Schatzkammer) und den Zwinger. Zufälligerweise fand grad ein grosses Stadtfest statt. Auch das war interessant, denn es war wie ein Mittelaltermarkt, Streetfoodfestival, Jahrmarkt und Openairkonzert kombiniert.

Wir logierten in einem Vierstern superior Hotel, bei dem aber die Klima-Anlage defekt war und von daher bekommt es keine guten Bewertungen von mir. (Dormero) In unserem Schlafzimmer war es bestimmt um die 35 Grad heiss und im Badezimmer um die 40 Grad. Der Rückflug erfolgte problemlos. Nur die SBB ärgerte uns dann noch etwas wegen fehlenden Informationen zu einem Bahnersatz zwischen Ebikon und Luzern. Glücklicherweise konnte uns unsere Tochter per Auto in Ebikon abholen und so endete auch dieses Abenteuer schadlos und mit vielen guten Erinnerungen.


Heute, am 8. November, erhielt ich einen freundlichen Telefonanruf von einer SWISS-Mitarbeiterin und eine finanzielle Entschädigung für den erlittenen Ärger. 

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Geplant: Romantikweekend zu Zweit – Erlebt: Spezialwochenende in Grossfamilie, 1. bis 3. Sept. 17

Erstens kommt es oft anders und zweitens, als man denkt. 😉 (Redensart) Am Freitag schrieb ich auf FacebookBildschirmfoto 2017-09-04 um 17.40.08.png

Das Geschenk bestand aus einer Wonderbox. Man kann da aus mehreren Angeboten eines auswählen. Unsere Favoriten wären Übernachtungen in einer mongolischen Jurte, einem Baumhaus oder einem Nostalgiewagen gewesen. Für solche Angebote zogen wir ein warmes Sommerwochenende vor. Während des Sommers aber waren diese Angebote an den Wochenenden immer ausgebucht. Unter der Woche, hätte es noch freie Plätze gehabt, doch Andy wollte nicht extra frei nehmen. Also wählten wir eine Schweizer Region, welche wir noch nicht so gut kannten: das Wadtland und buchten, bevor der Gutschein (nach einem Jahr) ablief, ein Romantikweekend.
Ich wollte schon immer gern mal in einem Himmelbett übernachten und so wählten wir dieses Angebot aus. Es handelte sich bei diesem Übernachtungsplatz nicht um ein Hotel, sondern um ein Bed and Breakast.
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„Lustig“ war, dass wir sofort Part der dortigen Grossfamilie waren. Ich meine, wir haben weltweit schon verschiedene B&B’s erlebt. Meistens ist man als Gast in einem separaten Trakt, hat ein eigenes Bad/WC und einen eigenen Frühstücksraum, so wie in einem Hotel. Es gab einzelne Fälle, da waren wir auch am selben Frühstückstisch, wie die Gastgeber, aber nie zusammen mit ihnen, sondern immer zu einer eigenen Zeit. Und das Bad/WC haben unsere älteste Tochter und ich, an einem Mutter-Tochter-Weekend im Tessin, ein einziges Mal mit der Gastgeberin des B&B geteilt. Sonst ist das nicht üblich. Ok, ich habe mich im Internet im Nachhinein schlau gemacht und erfahren, dass die Vorschriften, ein B&B zu führen, von Kanton zu Kanton in der Schweiz unterschiedlich sind. Wie halt so vieles in der Schweiz. 😉  Nun – jedenfalls: die Familie hat 7 Kinder!! Also sie zählt 9 Mitglieder, dazu kamen noch andere Gäste, welche wir aber nie sahen. Und wir alle benutzten dasselbe Bad/WC. Es gab zwar für die Familie noch ein anderes, auf einer anderen Etage. Trotzdem – es war hie und da besetzt, wenn wir es aufsuchen wollten. Auch von der Katze wurde es benutzt, wie uns unsere Riechorgane bestätigten.
Das Zimmer sah schon so aus wie auf der Ausschreibung. Aber das Bett war höchstens 1 Meter 20 breit. Ich glaube, im Camper unserer USA Reise, hatten wir sogar mehr Platz…. Auf dem Nachttisch lagen Bibeln, in und auf der Kommode waren christliche Traktate zu finden, in der Wohnung überall irgendwas mit „Jesus“.
Es war unübersehbar: die Familie sind überzeugte Christen. Sind wir ja auch. Nur vielleicht optisch nicht grad so offensichtlich. Wir erfuhren, dass sie zur Brüdergemeinde gehören. Da Andy und ich seit über 30 Jahren in freikirchlichen Kreisen aktiv sind, war uns das ein Begriff. Wir glauben ja an denselben Gott, aber die einzelnen Freikirchen unterscheiden sich schon untereinander. So sind die Brüdergemeinden im Vergleich mit anderen Freikirchen eher konservativ, die Frauen haben, wie es der Name vermuten lässt, in den Gottesdiensten nicht viel zu sagen, sollten Kleider nicht Hosen tragen, keinen Schmuck. Gesungen wird ohne Instrumente – um ein paar Äusserlichkeiten zu erwähnen.
Dennoch war es schön zu spüren, dass wir innerlich auf eine Art „verbunden“ waren durch den gemeinsamen Glauben. Das ist sowieso immer wieder – weltweit – ein schönes Phänomen. Unterschiede spielen nicht so eine grosse Rolle… Vor den Mahlzeiten beteten wir zusammen…. Auf den Sonntagsgottesdienst, der im selben Haus stattfand, luden sie uns ein. Wir verzichteten dankend, da wir vermuteten, es könnte eher langweilig werden, wenn alles auf Französisch sein würde und konservative Lieder gesungen würden. Zudem hatte ich kein Kleid eingepackt. Sie hätten es mir als Gast bestimmt tolerant durchgehen lassen, aber wenn man sich nicht an kulturelle Gepflogenheiten hält, fällt man dennoch unbequem auf.
Ja eben – im Grunde genommen war eine Auszeit geplant, fernab der Familie. Einfach mal unter uns sein. Haha – und dann wird einem ein sabberndes, aber glückselig glucksendes Baby in die Arme gedrückt und man sitzt staunend inmitten einer sehr aktiven, lauten Gesellschaft. 😂 Aber die Familie war sehr, sehr herzlich. Zum Angebot gehörte ein Racletteessen und die Familie verwöhnte uns dabei mit allerlei Extrabeilagen und wir konnten anschliessend aus mehreren Desserts eines auswählen. Wir plauderten zusammen und dann geschah ein „Wunder“: ich konnte fast fliessend Französisch sprechen. Das war mir in Frankreich und im Schweizer Jura bisher nie möglich, weil ich immer offensichtlich ausgelacht wurde aufgrund meiner mangelhaften Französischkenntnissen. Ich konnte schon mal fliessend französisch sprechen als Jugendliche, aber ich vergass es, weil ich es lange Zeit nicht mehr praktizierte. Bei dieser Familie erinnerte ich mich verschütteter Wörter und Formulierungen. Einfach, weil sie mir Zeit liessen, Sätze liebevoll ergänzten oder auf Deutsch nachhalfen. Ihr Deutsch war auch mangelhaft, also mussten wir uns ja voneinander nicht schämen. 😉 Das habe ich „so“ wirklich noch nie erlebt und staunte über mich selber. Wir empfehlen dieses B&B, aber es wäre gut zu wissen, dass man sich inmitten einer Grossfamilie befindet, wenn man dort übernachtet und auch, dass es eine Katze gibt (für Allergiker). Dies alles liest man auf der Ausschreibung nicht und deshalb kommuniziere ich es hier – für allfällig Interessierte. Die anderen Gäste haben die untere Küche benutzt und wir sahen sie nie. Das wäre also auch möglich, wenn man dem Familienbetrieb ausweichen möchte. Wie gesagt: die Familienmitglieder sind überzeugte, aber nicht aufdringliche Christen. Zum Abschied schenkte mir das Familienoberhaupt eine CD mit christlicher Rockmusik! Ich weiss nicht, ob sie die selber nie hören würden – aber irgendwie schien es mir doch von ❤ en zu kommen, dieses Geschenk.
Am Samstag besuchten wir Aigle mit dem Schloss und gingen ins Thermalbad Bains-Lavey. Ein sehr schönes Bad. Am Sonntag besichtigten wir zuerst Rougement und die uralte Kirche (im Jahre 1080 erbaut!),
Rossinière und Château-d’Oex. Anschliessend fuhren wir nach Gstaad, das ganz in der Nähe liegt, nahmen die Gondelbahn nach Wispelen und wanderten in 3 Stunden zum Lauenensee. (Übrigens: lustige Idee) Ich musste doch sehen, was wir in einer Woche als Chor besingen werden. 😜 Bildschirmfoto 2017-08-07 um 10.29.22
Ja, so war das ein ereignisvolles Weekend und nun geniesse ich die Ruhe. 😂 haha.