Paris – Stadt der Liebe

Paris sei im Sommer mit Touristen „überlaufen“, man stehe bei Museen etc. überall stundenlang an und deshalb wählten wir eine gewöhnliche Woche inmitten des Novembers für unseren Besuch der „Stadt der Liebe“.

Stadt der Liebe

Warum meint ihr, nennt man Paris „Stadt der Liebe?“

Natürlich – die Liebe wurde in den berühmten Chansons viel besungen, sie war eine mannigfaltige Inspirationsquelle für die Literatur, Filme, das Theater. Ich habe so manches davon im Französischunterricht gelernt und erinnere mich  bis heute daran. Romantische Gässchen, schöne Aussichten, der Eiffelturm, Versailles, die Liebes-Schlösschen und Bootsfahrten auf der Seine – wecken romantische Gefühle. Auf der „Mur des je t’aime“ wurde die Liebesbekundung in den originalen Handschriften in 311 Sprachen verewigt.

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Aber Meike, mit der wir uns auf eine zweistündige Gratis-Stadtführung begaben, hatte eine ganz andere, unromantische Erklärung dafür: Paris war schon immer Handelsmetropole. Und wenn sich Geschäftsreisende ein paar Tage in Paris aufhielten, besuchten sie wohl auch das Moulin Rouge und begaben sich in „Gesellschaft leichterer Damen“. Sie kamen beflügelt heim und erweckten bei ihren Gattinnen zuhause den Wunsch, diese besondere Stadt, die ihre Männer glücklich stimmte, ebenfalls besuchen zu wollen. So kam es, dass viele Monsieurs zusammen mit ihren Ehefrauen den Eiffelturm besichtigten, eine Bootsfahrt auf der Seine unternahmen, ihrer Liebsten in der Galerie Lafayette etwas Hübsches kauften und die Damen wiederum zu schwärmen begannen, von dieser romantischen Stadt. 😉

Wir erlebten Paris in den Begegnungen mit den Parisern als „Stadt der Liebe“. Im Hotel, den Restaurants, Museen, auf der Strasse, der Metro – überall erlebten wir hilfsbereite, neugierige und liebenswürdige Menschen. „Woher kommt ihr, wie lange seid ihr da, gefällt es euch in Paris und was am besten, kann ich euch helfen, sucht ihr etwas?“ hörten wir täglich mehrmals. Securitas entschuldigten sich dafür, dass sie unser Gepäck durchsuchen müssten und wünschten uns einen wunderschönen Tag. Und wenn ich mein spärlich vorhandenes Französisch anwandte, wurde ich gelobt und bewundert. Es hiess, ich würde gut verstanden und das bedeute was – darauf könne ich mir was einbilden. 😀 Bisher hatte ich eigentlich eher die Erfahrung gemacht, dass Franzosen mein Französisch nicht verstehen wollten. Es tat mir so gut- diesen so ganz anderen Eindruck, den ich von Frankreich und Franzosen erhielt. Diese Begegnungen weckten in mir wirklich eine Liebe zu Paris und ich werde bei Gelegenheit bestimmt gerne zurückkehren.

Stadt der Fussmärsche 😉

Die Metro ist ja eine gute Einrichtung. Aber was wir an Kilometern in langen Verbindungsgängen zurücklegten und treppauf- treppab liefen, weil es nicht überall Rolltreppen gab – das wirkte sehr, sehr ermüdend auf uns. Treppen bestiegen wir zudem bei der Notre Dame, im Louvre, im Schloss Versailles, beim Tour Montparnasse (nach dem Lift muss man das letzte Stück noch zu Fuss erklimmen), zur Sacré-Coeur… Ich hätte an unsere knapp 5 Besuchstage nicht noch weitere anhängen mögen. Dennoch habe ich nicht etwa an Kilos verloren, sondern ein Kilo zugenommen, aufgrund des exklusiv guten Essens überall, wo wir einkehrten. 😉

Stadt der schönen Aussichtspunkte 😉

Auf dem historischsten Aussichtspunkt, dem Eiffelturm, waren wir leider nicht. Am Abend unserer Ankunft besichtigten wir ihn von unten und erlebten die – meiner Meinung nach zu kitschige – Blinki-Glitzer-Beleuchtung vom Boden aus. Wir hielten dies per Kamera fest und erfuhren erst im Nachhinein, dass es darauf ein Copyright gibt und man für solche Aufnahmen dann gebüsst werden könnte, wenn man sie kommerziell verbreiten würde. An dieser Stelle sei festgehalten, dass ich mit meinem Blog und Fotos nichts verdiene. Vor dem Lift befand sich eine lange Warteschlange, online waren keine Tickets für unsere möglichen Besuchszeiten mehr vorhanden und so hatten wir im Sinn, die Treppen bis zum Restaurant zu Fuss zu erklimmen und erst von dort an den Lift zu benutzen. Doch leider schloss der Zugang zum Treppenaufgang in dem Moment, in dem wir eintrafen. In den folgenden Tagen war die Spitze des Eiffelturms entweder nebelverhangen oder wir befanden uns grad dann an einem anderen Ecken der Stadt, wenn sich die Wolkendecke lichtete und die Sonne sich zeigte. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes war der gesamte Turm geschlossen, aufgrund der „Gilets Jaunes“ Demonstrationen. Also haben wir die Aussicht von da oben leider nicht geniessen können.

Dafür aber boten die Dachterrasse von Notre- Dame, von der Galerie Lafayette und vom Aussichtshügel der Sacré-Coeur schöne Blicke auf die Stadt. Aber die phänomenalste Rundumsicht genossen wir auf dem Tour Montparnasse! Dies ohne anzustehen! Wir befanden uns sogar höher, als der Eiffelturm – ein Tipp, der scheinbar noch ziemlich unbekannt ist.

Stadt der Sicherheit?

Mein letzter Paris-Besuch liegt 40 Jahre zurück. Mein Vater schenkte mir damals diese Städtereise zur Konfirmation. 😉 Ich staunte nicht schlecht über die Veränderungen, innert dieser 40 Jahre. Am augenfälligsten waren die Securitas-Kontrollen vor jedem Museumseintritt, Kirchenräumen und manchmal auch vor Restaurants. Der Eiffelturm ist mit hohen Sicherheitsglaswänden gesichert. Krass irgendwie. Aber oft kam uns der ganze Aufwand lächerlich vor, denn oberflächliche Blicke in unsere Rucksäcke genügten vielfach.

Stadt der Geheimtipps 😉

Wir hörten viele Geheimtipps im Vorfeld und wie es so ist mit Geheimtipps – vieles davon ist nicht mehr wirklich geheim und auch nicht jeder Geheimtipp gefällt allen gleich gut.

Geheimtipps, welche wir vernahmen und die sich für uns nicht lohnten, waren:

  • der Blumenmarkt am Place de Madeleine, der aus drei Ständen bestand und wohl im Sommer und Frühling malerisch sein wird.
  • die Street-Art-Malereien in Belleville, weil man in der ganzen Stadt verteilt, überall auf solche Graffitis stösst.
  • Le Comptoir General. Dies wurde in einem Film, den wir uns vor der Reise anschauten, als aussergewöhnlich dargestellt. Nun ja – es stimmt: ein unscheinbarer Zugang, ein origineller Korridor – aber dann sind es zwei Restaurants, welche etwas speziell eingerichtet und dekoriert sind. In einem befindet sich ein Schiff, im anderen Raum wähnt man sich in einem Tropenhaus. Die Möblierung und Deko wirkte teilweise so, dass man sich in einem Museum wähnte. Aber ich meinte, aufgrund des Films, es würden sich dort mehr Räume befinden und war eher ernüchtert.
  • Le Marché des enfangs rouge ist der älteste, überdachte Markt von Paris. Aber er bot, als wir ihn besuchten, nicht wirklich viel. Er ist sehr, sehr klein – ich hätte vermutet, er sei grösser. Vielleicht ist das Warenangebot in Sommermonaten grösser. Dafür stiessen wir auf der Suche nach diesem Marché des enfants rouge auf den phänomenalsten Flohmarkt ever.
  • Im selben Film, der Le Comptoir General empfahl, wurde ein Gang rund um die Fondation Louis Vuittons empfohlen. Wir lasen in mehreren Bewertungen, dass die ausgestellten Kunstwerke nicht ein absolutes „Muss“ zum Besichtigen wären. Aber das Gebäude nur schon von aussen zu betrachten, sei beeindruckend. Naja – es war ok. Zum Vergleich hat mich die Architektur der „Stadt der Künste und Wissenschaften“ in Valencia/Spanien vor Jahren viel mehr beeindruckt. Wir staunten über den grossen Besucheraufmarsch vor der Fondation Louis Vuittons. Eine lange Menschenschlange harrte in der Kälte aus. Dies, obwohl eine Onlinebuchung nötig ist. (Zum Vergleich: im Eingang zum Louvre standen wir nicht an und dies ohne Onlinereservierung.) Die Fondation ist nicht gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Dass der Shuttlebus nur 1 Euro gekostet hätte, lasen wir erst zuhause. Der Busschauffeur selber gab uns keine Auskunft und wir meinten, es handle sich um einen Shuttlebus, der im Eintrittspreis inkludiert wäre. Wir hätten uns eine Viertelstunde Hin- und Rückweg zu Fuss sparen können.

Geheimtipps, welche wir vernahmen und die sich für uns aber wirklich lohnten, waren:

  • La Défense, das moderne Hochhausquartier mit einer neuen Art des l’arc de Triomphe. Die Architektur, die Farbenspiele und Kunstwerke, sind faszinierend und lohnen einen Besuch. Auf der Hauptachse pulsiert das ganze Jahr hindurch das Leben. Während unseres Aufenthaltes fand dort grad ein Weihnachtsmarkt statt mit originellen und teilweise handwerklichen Produkten, welche man auf unseren Weihnachtsmärkten nicht sieht.
  • Und eben – die Aussicht vom Tour Montparnasse, welche ich oben bereits erwähnte.
  • Das Hotel B Montmartre, in dem wir logierten, ist ein Tipp, den wir gerne weiter geben: es ist zentral gelegen und dennoch ruhig. Die Mitarbeiter lesen den Gästen die Wünsche von den Augen ab. Einzig die Matratzen waren etwas gar hart – aber es gibt Menschen, die gerade diese Härtegrade bevorzugen. 😉 Wir logierten in einem geräumigen Dreibett-Familienzimmer. In der Reiseplanung wendeten wir viel Zeit auf, Hotelbewertungen zu lesen. In sovielen war von unfreundlichem Personal, lärmigen, sehr kleinen und unsauberen Zimmern die Rede. Doch unser Logie war von allem das Gegenteil. Mag sein, dass die normalen Zimmer ebenfalls sehr klein sind -aber unser Familienraum war ausreichend gross für uns drei.
  • Das Lösen eines Museumspasses hat sich für uns gelohnt. Für die Metro lösten wir meist ein 10-er Set und nur einmal Tageskarten.
  • Wir empfehlen die Gratis-Stadtführung „Paris mal anders“. Es war zwar sehr kalt, aber auf dem zweistündigen Fussmarsch durch die Gegend rund um Notre Dame, hat uns Mike auf Deutsch sehr viel Interessantes erzählt und gezeigt. Je nach Zufriedenheit der Führung, bezahlt man dem Guide ein Trinkgeld.
  • Besucht nicht nur das Schloss Versailles, sondern auch Trianon und das kleine Städtchen Le Hameau de la Reine. Die Geschichte zu letzterem: die Königin liess ein kleines, französisches Dorf bauen, eine Art „Ballenberg“ wo sie eine Magd spielen konnte. Das einfache Landleben wurde idealisiert. Sie konnte dort beim Bauernhof jederzeit Milch trinken, frische Eier etc. geniessen, beim Müllner schauen wie gemahlen wurde. Aber diese 10 Gebäude stellten bloss eine künstliche Dorfidylle für sie, ihre Hofstaat-„Freunde“ und ihre Kinder dar. In Wirklichkeit ging es den Leuten auf dem Land schlecht. Sie hungerten, währenddem das Königshaus in Prunk lebte. Der Unterhalt des künstlichen Dorfs verschlang auch nicht wenig Gelder. Das alles führte schlussendlich zur französischen Revolution.

Der Link zu unserem Fotoalbum hier (klick mich).

Die Reise mit dem TGV war entspannend, ruhig und innert 3 Stunden ab Basel sehr schnell. An dieser Stelle nochmals ein Merci an Michel Azéma. Ich lernte ihn via Facebook kennen, er besuchte uns mal in unserem Zuhause in Beckenried – und er wiederum hiess uns in „seiner“ Stadt auf allerherzlichste willkommen. Michel – Paris – nous aimons revenir.

 

 

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Unser Eindruck vom Hotel Golden Tulip Mulhouse/Mülhausen, 1.10.-4.10.16

Ich habe mir vorgenommen, auf meinem Blog fortan auch Hotel- und Restauranterfahrungen zu teilen.

Mein Mann, unser Jüngster und ich, konnten uns ein paar Tage Auszeit gönnen. Wir buchten 3 Nächte im Hotel Golden Tulip Mulhouse, nachdem wir im Internet auf mehreren Portalen nur Positives darüber lasen.

Auf der Hinfahrt liessen wir uns Zeit, denn wir benutzten Foxtrailtickets, welche ich gewonnen hatte. Für unseren Sohn mussten wir noch eines lösen, aber dank einer Migrosaktion mussten wir für ihn bloss noch 1 Franken bezahlen! Über dieses Foxtrailabenteuer in Délemont habe ich einen eigenen Blogbeitrag verfasst. Hier. Am Abend trafen wir in Sausheim, nähe Mülhausen ein.

Hätte dieses Hotel 3 Sterne, wäre ich gnädiger in der Bewertung des Hotel Golden Tulip. Aber es hat 4 Sterne und trägt diese nicht verdientermassen. Urteilen Sie selbst:

Hat ein Hotel 4 Sterne verdient, wenn es (wie es meine Fotos zeigen)
-Schimmel und Rost im Badezimmer hat, das Duschwasser den Badezimmerboden mit 2 cm Wasser bedeckt, so dass man nicht ohne nasse Füsse zu bekommen, auf die Toilette gehen kann?
– es keine Tuchaufhängevorrichtungen im Badezimmer gibt, keine Ablagen für die Necéssaires (Kulturbeutel) und keine Seifenschale?
– in der WC Schüssel dauernd gelbes Wasser ist?
– eine alte Möbilierung aufweist, dunkel, trist – wie aus den 80 iger Jahren?
– sich die Temperatur am Gerät nicht wirklich verändern lässt? Wir hatten 26 Grad im Zimmer. Viel zu warm zum Schlafen. Ich habe das Gerät richtig eingestellt und extra mal niedrig, um das Kühlen zu bemerken: 19 Grad mit dem Klimazeichen oben – es hat ein Geräusch gegeben, aber nicht gekühlt, auch nach einem ganzen Abend der Inbetriebnahme nicht
– die Mitarbeiter bloss Französisch, aber nur ganz mangelhaft Englisch oder Deutsch sprechen, obwohl das Hotel bloss eine 15 Autominuten von Basel (CH) entfernt liegt? Auch die Menüübersetzungen ins Deutsch sind lächerlich.
– es im Flur nach einer Mischung aus Parfüm und Modrigkeit riecht?
– die nahe Umgebung des Hotels ein Industriegebiet ist, nicht wirklich schön und es ausser Fastfood keine guten Restaurants hat, welche man zu Fuss erreichen könnte?
– wir eine Falschauskunft diesbezüglich seitens eines Mitarbeiters bekamen (s. oben) und er sich nicht wirklich entschuldigt hat, als wir ihn darauf hinwiesen?
– das WLAN mal funktioniert und mal gar nicht?
– das Fleisch auch beim dritten Mal, als ich danach gefragt wurde, wie ich es gern hätte, nicht so durchgebraten war, wie gewünscht?


Das Abendmenü hat mich nicht besonders positiv beeindruckt. Es war ok – aber nicht aussergewöhnlich. Und die 26 Euro für das Menü unseres Sohnes waren nicht gerechtfertigt für das, was er bekommen hat. Zudem war ich enttäuscht über das Ambiente im Restaurant: keine Tischtücher, keine Kerzen, nichts, das auf 4 Sternniveau hindeuten würde. Blanke 4 er Tischchen, lieblos zusammengeschoben, auf verschiedenen Niveaus. Hässliche Stühle. Und eine ebenso hässliche Plättliwand (Kacheln)!

Ich nehme mal an, dass das Hotel die 4 Sterne aufgrund des Angebots am Pool (bloss ein Aussenpool, in den kälteren Jahreszeiten nicht zu gebrauchen), des Tennisplatzes (der war ok) und des kleinen Golfplatzes, sowie aufgrund des Restaurantangebots erhalten hat. Für diese 4 Sterne würde ich aber erwarten, dass die Golfschläger für Hotelgäste gratis erhältlich wären. Das Restaurant ist zu teuer.

Das Einzige, was 4 Sternewürdig ist, ist das reichhaltige Frühstücksbuffet. Der Kaffee hingegen ist viel zu wässrig.

Was positiv war – ja es gab tatsächlich auch positive Dinge:
– die ruhige Lage – jedenfalls bei geschlossenem Fenster hörte man nichts von Aussenlärm
– die Ruhe zum Flur und zu den anderen Zimmern hin. Bloss einen Wecker von irgendwo hörten wir jeden Morgen
– das bequeme Boxspringbett
– die Grösse des Badezimmers und des Zimmers
– das Gratismineral und Kaffeepulver plus Tee im Zimmer. Schön wären ein paar Gratisfrüchte gewesen (für 4 Sternqualität)
– der grosse TV mit deutschen Sendern
– und die nahe Lage zu Mülhausen (per Auto)
– und wie gesagt, das Frühstücksbuffet

Ich empfehle das Hotel Golden Tulip Mulhouse nicht weiter. 
Wir erlebten trotzdem schöne Ferientage im Elsass. In Mülhausen besuchten wir das Automobilmuseum und am nächsten Tag wanderten wir auf den Petit ballon in den Vogesen. Nur leider hatten fast alle Restaurants sowohl in Mülhausen, wie ins Sausheim, welche wir ansteuerten, geschlossen (Sonntag/Montag) und so ernährten wir uns statt mit der vorzüglichen Küche des Elsass mit Fastfood. Ausser in einer Ferme (Bauernhof) auf dem Wanderweg, wurden wir reichhaltig und mit währschafter Hausmannkost verwöhnt.
Was uns auffiel: fast niemand sprach mehr Deutsch im Elsass, geschweige denn das schöne Elsässerdeutsch. Vor 20 Jahren hörten wir dies noch vorwiegend in dieser Region. Unser Reiseführerbuch bestätigte diesen Eindruck: waren es vor 20 Jahren noch ca. 60 % der Bevölkerung, welche zuhause Elsässerdialekt sprachen, sind es heute noch etwa 30 % und die Sprache ist trotz Bemühungen des Staates Frankreich am Aussterben. So schade. 😦 Wie anders ist es da zum Glück um unser Schweizerdeutsch bestellt!