Nachem Räge schint d’Sunne – Ein märchenhafter Abend auf der SummerFerry mit Damian Lynn

Er hat mit „Feel the Heat“ den SRF-Song für die Berichterstattungen über die Fussball WM 2018 geliefert. Fortan umrahmte seine Eigenkomposition alle Berichterstattungen in TV, Radio und Onlinemedien. Vor zwei Jahren gewann er einen Swiss Music Award in der Kategorie «Best Talent». Letztes Jahr (2017) lief sein Song „When We Do It“ auf allen Schweizer Radiostationen über 1’300 Mal und war damit eines der meistgespielten Lieder und sogar mit Abstand der meistgespielte Song eines Schweizer Musikers. Doch sein Name ist wohl dennoch nicht sovielen Schweizern bekannt. Vermutlich hat man seine Songs im Ohr, aber nicht seinen Namen. Oder wie muss ich es mir erklären, dass der wunderschöne Anlass „SummerFerry“ gestern Abend mit Damian Lynn noch soviele freie Plätze zu bieten gehabt hätte? Hey – hier spielte ein Schweizer Ausnahmetalent und das Konzert inmitten schönster Kulisse war nicht ausverkauft! Unglaublich.

Gegen Abend stürmte und regnete es aus Kübeln, doch der Veranstalter des „SummerFerry“ war zuversichtlich und liess verlauten, dass es pünktlich um 20.30 Uhr „Leinen los“ heissen werde. Mit einem Apéro durfte sich die erwartungsvolle Gästeschar  stärken und dann die Fahrt auf der Fähre, welche ihre gewohnte Route Beckenried-Gersau für einmal verliess, bei einem wunderschönen, märchenhaften Abendhimmel auf dem spiegelglatten Vierwaldstättersee geniessen. Dazu von Damian Lynn (übrigens – ein ehemaliges Klassengspänli unserer ältesten Tochter 😉 )  und seinem Schlagzeuger bestens unterhalten zu werden, mit zu singen, zu wippen, tanzen, klatschen, war das i Tüpfchen auf dieser ausserordentlich romantischen Abendfahrt.

Für einmal lag ein derart grossartiges Konzerterlebnis vor unserer Haustüre – wir hatten keinen langen Heimweg wie sonst, wenn wir nach einem Konzertbesuch von Zürich heim reisen müssen. 😛

Die nächsten zwei Konzerte auf der „SummerFerry“ sind bereits ausgebucht. Was für eine innovative Idee – ein Kompliment dem Kapitän der Fähre und der Crew, den Veranstaltern und dem Hotel Seerausch Beckenried dafür.

Ein paar Impressionen mit meiner Handykamera. Ich bedauerte, die Nikon-Kamera nicht dabei gehabt zu haben ;-(

Die Videos sind von Tobias, unserem Sohn. (Aeppli Produktion)

 

Die Nidwaldner Zeitung berichtete mit einem Foto, das im Hintergrund unsere Älteste und unseren Jüngsten im Gespräch vertieft, zeigt. 😉

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Meine Vorstellung in der Facebookgruppe der Schweizer Schreibfrauen

In der Facebook-Gruppe Schweizer Schreibfrauen hat jede Frau Gelegenheit, sich vorzustellen. Heute ist die Reihe an mir und ich teile euch diesen Beitrag ebenfalls. 😉

In der Facebook-Gruppe Schweizer Schreibfrauen hat jede Frau Gelegenheit, sich vorzustellen. Heute ist die Reihe an mir und ich teile euch diesen Beitrag ebenfalls. 😉
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#Vorstellung

Hoi zäme, Freundinnen der kreativenTippkunst. 😉 Ich lese eure Vorstellungen und bin begeistert, fasziniert, berührt und erstaunt über eure Werdegänge. Wir sind so unterschiedlich und doch verbindet uns so manches.

Wiedererkannt habe ich mich in Schilderungen von erlebtem Mobbing und Zuflucht im Schreiben. Auch ich füllte in solch schwierigen Zeiten als Kind und Jugendliche unzählige Tagebücher. Später schmiss ich sie alle weg, weil ich diese von Selbstmitleid triefenden Zeilen keiner Leserschaft zumuten und auch für mich hinter mir lassen wollte. Wie viele andere von euch, liebte auch ich das Aufsätze schreiben und erhielt gute Noten dafür. In der Mathe hingegen, hörte ich von einer Lehrerin, dass bei mir „Hopfen und Malz“ verloren seien. Ich glaubte ihr, denn als Kind soll man ja Erwachsene beim Wort nehmen. Dennoch schaffte ich die Töchterhandelsschule Luzern.

Ich schrieb seit der Kindheit gerne Briefe. Zeitweise hatte ich 10 Brieffreundinnen. Der Schreibverkehr war rege. Selbst Leserbriefe verfasste ich bereits als Kind. Meine Mutter erzählt heute noch jedem, dass ich im zarten Alter dem Gemeindepräsidenten von Emmen in einem offenen Brief vorhielt, dass er auf unserem Schlittelhügel das Emmen Center baute.

Da ich noch nie gern freiwillig telefonierte, kam mir das Internet mit der Möglichkeit, mich schriftlich ausdrücken zu können, sehr entgegen. Endlich fühlte ich mich in der Kommunikation mit meinen Mitmenschen so wohl wie ein Fisch im Wasser. Ich fand ein Forum für Depressive und konnte mit Menschen in den Austausch kommen, denen es so erging wie mir. Denn ich litt lange Jahre unter schwersten Depris. Seit ungefähr 15 Jahren bin ich Depri-frei. Ich knüpfte in diesem Forum Kontakte zu Menschen, die teilweise bis heute anhalten. Dass es sowas wie Hochsensibilität (HSP) gibt, erfuhr ich ebenfalls erst durch das Internet und ich erkenne mich in dieser Definition wieder.

Im Jahr 2003, wagte ich mich daran, eine Kindergeschichte zu verfassen, bei der sich das Kind immer wieder entscheiden kann, auf welcher Seite es weiterlesen möchte. So liest es sich kreuz und quer durch die 37 Seiten und erlebt dabei mehrere Varianten der Erlebnisse der Zwillinge John und Johanna. Meine gute Bekannte Maya Weekes, zeichnete Bilder, welche die Kinder ausmalen können und das Layout übernahm der Götti unseres Sohnes. Wir liessen das Büchlein in der Druckerei, in der er arbeitete, 100 Mal drucken.

Als das Novemberschreiben in der Schweiz aufkam, schrieb ich meinen ersten längeren Roman „Die Liebe ist rot“. Am Abend vor dem Start, wusste ich noch nicht, worüber ich schreiben könnte. Doch ich träumte von einer Frau, welche von Kopf bis Fuss rot gekleidet war. Ich fragte sie anderntags während des Schreibens nach dem Grund ihrer roten Bekleidung und etwas ganz „Spezielles“ begann: die rote Frau nahm mich Schritt für Schritt mit auf eine Reise, deren Ziel mir unbekannt war. Die Geschichte entwickelte sich zu meinem eigenen Erstaunen vor meinen Augen zu einer schlüssigen „Ganzheit“. Den ganzen Monat November lebte ich mit dieser roten Frau zusammen. So intensiv habe ich vor und nachher noch nie geschrieben. Gleichzeitig mit mir, verfasste auch unsere damals 14-jährige Tochter einen Novemberschreiben-Roman. Sie schrieb über ein Tuareg-Mädchen. Leider fand sich kein Verlag für unsere Manuskripte. Dieses Jahr, mit einem etwa 10-jährigen Abstand, lese ich mein Manuskript von damals wieder und redigiere es. Ich bin aber erst auf Seite 20 von 135 angelangt. Das Überarbeiten empfinde ich als um einiges herausfordernder, als das Schreiben vor 10 Jahren. Ich bewundere jede von euch, welche es geschafft hat, ein oder sogar mehrere Bücher heraus zu geben!

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Während dieses und der folgenden Novemberschreiben, lernte ich Blanca Imboden, ihre Mutter Madeleine Karin Mayerhofer DoblerIna HallerZora DebrunnerGaby Rudolf und andere Menschen persönlich, d.h. ausserhalb des Internets kennen. Freundschaften entstanden, für die ich bis heute so unendlich dankbar bin.

Später durfte ich, wie andere von uns Schweizer Schreibfrauen, für die Schweizer Familie „Bettmümpfeligeschichten“ schreiben, welche online veröffentlicht wurden. Leider gibt es diese Plattform nicht mehr. Selbst das Archiv wurde geschlossen.

Im Täxtzit erschienen zweimal Kurzgeschichten von mir.

In einem „richtigen Buch“ erschien 2016 erstmals ein Beitrag von mir. Das Buch „An der Sonne“ enthält ebenfalls eine meiner Kurzgeschichten.

Mein eigenes Buch in den Händen zu halten – und nicht „nur“ in einer Anthologie vertreten zu sein, das ist mein Traum, der hoffentlich eines Tages wahr wird. Doch momentan fehlt mir die Musse und vor allem auch die Disziplin, gradlinig an der Verwirklichung dran zu bleiben. Ich bin freiberufliche Journalistin zweier Verlage. Und ich freue mich sehr, dass ich meine Leidenschaft, nämlich zu schreiben, beruflich ausüben kann. Auch mein zweites Hobby, das Fotografieren, ist in diesem Beruf gefragt.

Nebst den zwei journalistischen Anstellungen, bin ich als Testkundin mehrerer Unternehmen tätig und Mitarbeiterin der reformierten Kirche und einer Freikirche.

Seit 31 Jahren bin ich glücklich verheiratet mit Andy. Wir haben drei Kinder: Tabitha (27), in deren Klasse ich ab und zu als Klassenassistenz mitarbeiten darf, Petra (25), Ergotherapie-Studentin und Tobias (17), Elektroinstallateur-Lehrling und Hobby-Veranstaltungstechniker mit Aeppli Production. Weiteres zu meinen Hobbies und zu meinem Leben, findet ihr auf beiliegendem Foto. Ich wurde „ge-blitzt“ für die Rubrik meines Auftraggebers, des Nidwaldner Blitz. Der Titel „Ge-Blitzt“ und die Fragen, stammen von mir. Wir haben schon viele Menschen „ge-blitzt“ und nun war ich selber mal dran.

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Ich freue mich auf den weiteren, tollen Austausch mit euch und wer weiss: vielleicht verirrt sich die eine oder andere auf meinen Gmerkigs – Blog , auf dem ich „Gmerkigs“ (Merkenswertes) in Wort und Bild festhalte. https://gmerkigs.blog/

(Juhui! Und da seid ihr ja! 😀 )

Chorprojekt Ennetbürgen begeisterte mit MundArt

Rückblick Die rund 80 Sängerinnen und Sänger, unter der Leitung von Daniela Paganini, vermochten sowohl am 9. wie am 10. September, die Menschen in der vollbesetzten Mehrzweckanlage in Ennetbürgen zu Begeisterungsstürmen hin zu reissen. Standing Ovations und der Wunsch nach einer 3. Zugabe, war der Lohn für die 8-monatige Probezeit.

Musikalisch optimal unterstützt wurde der Chor von Markus Bircher am Akkordeon, Lukas Bircher am Kontrabass, Sebastian Schwarz an der Gitarre und dem Schlagzeuger Roli Würsch. Diese Band formierte sich in dieser Zusammensetzung extra für das Chorprojekt.

Im Instrumentalteil brachte die Band gar ein Paar dazu, das Tanzbein zu schwingen und sorgte im Saal für heitere Mitklatsch-Stimmung.

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Fotos von Petra Aeppli

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MundArt Lieder vom 17. Jahrhundert bis zur Neuzeit

Das Volkslied „S’Vreneli ab em Guggisberg“ ist das älteste Schweizer Lied. Erwähnt wurde es erstmals 1741. Der Chor sang es in einer herzlich- sehnsüchtigen Variante. Weiter schwärmten sie vierstimmig vom „Louenesee“, besangen das „Heimweh“ und wagten gar das Jodeln im „Nidwaldner Tanzliedli“. Ruth Würsch bezauberte mit eindrücklicher und klarer Hauptjodelstimme. Ihr Mann, Armin Würsch, überraschte mit stimmungsvollen Alphorneinsätzen. Seine professionelle, unverkennbare Solostimme kam beim Besingen der geheimnisvollen „W. Nuss vo Bümpliz“ voll zur Geltung. Die Chorvariante von Mani Matters „Zündhölzli“ sorgte aufgrund lautmalerischer „Flimm Flamms“ und „Zisch’s“ für Schmunzler im Publikum. Für einen besonders aussergewöhnlichen Moment sorgten die Sängerinnen und Sänger, als sie sich im ganzen Saal, stimmengemischt verteilten. „So kam uns der Chor viel näher, als er sich auf der Bühne präsentierte. Die Stimmen waren deutlich zu unterscheiden und füllten den Raum auf eine einzigartige Weise“, meinte eine Zuschauerin. 12 Lieder waren es, welche der Chor mit grosser Freude präsentierte. Der 16-jährige Tobias Aeppli, war das erste Mal für Licht und Ton zuständig und meisterte dies mit Bravour.

 

Viel Hintergrundwissen zu den Liedern vermittelten die Moderatorinnen Sarah Schibli und Edit Egli. Herzlich bedankte sich Präsidentin Daniela Weibel bei allen Beteiligten für das intensive Engagement.

Chorprojekt – nicht fester Chor

Beim Chorprojekt Ennetbürgen handelt es sich nicht um einen Chor in fester Zusammensetzung, sondern wie es der Name ausdrückt, finden Singbegeisterte seit 1999 immer wieder neu für ein „Projekt“ zusammen. Es besteht die Gelegenheit für Interessierte, „Chorprojektluft“ zu schnuppern. Denn am 17. Dezember singt das Chorprojekt Ennetbürgen Weihnachtslieder in der Pfarrkirche Ennetbürgen. Gesucht werden vor allem männliche Sänger. Dafür sind zwei Proben vorgesehen. Für das Jubiläumskonzert 2019 wird wieder ein grösseres Projekt geplant. Informationen darüber werden rechtzeitig im Nidwaldner Blitz publiziert und auf der neuen Webseite vom Chorprojekt.


Diesen Text habe ich unserer Nidwaldner Zeitung mit der Bitte um Publikation eingereicht. Er erschien am 16. Sept, Seite 24. Aber leider um mehr als die Hälfte gekürzt.  😦 Scan


Man kann das Konzert sogar nachhören. Die ersten paar Lieder sind aber qualitativ nicht von so guter Aufnahmequalität, da uns das Equipment dafür fehlte und auch kein Auftrag dazu erfolgt ist. Die Aufnahmen entstanden nebenbei. Anklicken, herunterladen – viel Spass!
1. Teil

2. Teil 

Tobias Amerika-Rückblick

Ich bin so stolz auf unseren 16 jährigen Sohn. In stundenlanger Arbeit hat er an einem Videorückblick unserer Amerikareise gefeilt. Er gab keine Ruhe, bis es für ihn stimmte. Er konnte dabei auf die Unterstützung seines Kollegen Silvan zählen – auch bei der parallelen Überarbeitung der Aeppli Production Webseite.  Weiter so!

 

America Trip – Video von Tobias