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„Man wolle die Wahrnehmung der SBB als kundenorientiertes Unternehmen stĂ€rken.“ Zitat SBB aus der Kampagne „Unterwegs Zuhause“.

Kundennah will sie sein, die SBB und es gibt nebst vielen berechtigten Kritikpunkten durchaus AnsĂ€tze, wo man diesen Vorsatz  live erleben kann. Ich durfte als Kundin bereits das dritte Mal an einem SBB-Anlass teilnehmen. Zweimal an Tagungen, an denen wir Kunden zusammen mit dem SBB-Kaderpersonal an Workshops die Zukunft der Kundeninformation, Kundenleitsystem an den Bahnhöfen und KundenwĂŒnsche diskutierten und jĂŒngst, am 18. Mai 15 war es ein Twittertreffen mit CEO Andreas Meyer, zu dem Andrea Jerger einlud.

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Foto liebenswĂŒrdigerweise von Andreas Schweizer zur VerfĂŒgung gestellt. Danke.

Was mich an allen drei AnlĂ€ssen bei denen ich dabei sein durfte, begeisterte, berĂŒhrte und faszinierte war die WertschĂ€tzung, welche mir als Fahrgast entgegengebracht wurde. An der Tagung in St. Gallen standen alle Kaderleute auf, um uns Kunden zu applaudieren fĂŒr unsere Treue und bei allem, was wir in den Kleingruppen besprachen, wurde ich immer gefragt, wie ich persönlich dies als Kundin erleben und bewerten wĂŒrde. Wie heisst es so schön: „nobody is perfect“ und dies gilt sowohl fĂŒr Personen, wie fĂŒr Unternehmungen. Aus der Distanz, zum Beispiel ĂŒber die Social Media lĂ€sst es sich bequem in harten Worten kritisieren, was man als Negativ erlebt. Sobald man aber einem Menschen persönlich gegenĂŒbersitzt, ins GesprĂ€ch kommt, ihn spĂŒrt und merkt, wie gut er es im Grunde genommen meint und hört, welche Anstrengungen er bereits unternommen hat, wird man innerlich weich und kann ĂŒber die Problempunkte ganz anders miteinander diskutieren. Ich denke, so ticke nicht nur ich, sondern so sind wir Menschen doch alle „gebaut“. Dass der CEO Andreas Meyer zum Anfassen nah an uns Kunden kam, ist fĂŒr einen Menschen in dieser beruflichen Position alles andere als selbstverstĂ€ndlich. Das Social Mediatreffen vom 18. Mai mit dem Hashtag #SBBSOME begeisterte nicht nur mich, genau aus obgenanntem Grund. CEO Andreas Meyer und Christian Ginsig, nahmen sich 3 Stunden Zeit fĂŒr alle Fragen, welche wir mitbrachten. Welche Chefs von Grossunternehmen vergleichbarer Grösse, treffen sich mit ganz „normalen“ Kunden? DAS ist gelebte, nicht nur proklamierte KundennĂ€he. Ich habe mich vor dem Treffen bei meiner Familie und Bekannten rumgehört, was ihnen zum Thema „SBB“ unter den NĂ€geln brennt und kam vorbereitet, mit einem A4 Blatt voller Fragen an das Social Mediatreffen. CEO Andreas Meyer hat sich ausfĂŒhrlich Zeit genommen und ging auf jede einzelne Frage ein. Hier die Antworten – die dazu passenden Fragen, kann sich jeder selber zusammenreimen. 😉 : —————————– Der Swiss Pass benötigt fĂŒr Zugbegleiter nicht mehr Zeit zur Kontrolle, Einzeltickets können noch nicht darauf geladen werden, ist aber eine Zukunftsoption, eine EinfĂŒhrung fĂŒr Ă€ltere Menschen (z.Bsp.) geschieht zum Teil bereits (kĂŒrzlich in einem Altersheim). Was mich zum Thema Swiss Pass erstaunte ist, dass das Ganze noch in den Kinderschuhen steckt. Es ist ein „GefĂ€ss“, dass noch gefĂŒllt werden könnte, ein Anfang. Ich ging davon aus, dass das Projekt bereits viel ausgereifter wĂ€re.

Alternativrouten welche nicht gut vorgeschlagen werden bei Stellwerkstörungen und bei denen die Passagiere gut Bescheid wĂŒssten, könnten an Andreas Meyer gemailt werden. Ruppige Zugbegleiter sind nicht im Sinn der ‎SBB‬ (wer hĂ€tte das gedacht). A. Meyer entschuldigt sich fĂŒr sein Bodenpersonal. 😉 FĂŒr ReservationskĂ€rtchen in den Zugabteilen wird es in Zukunft eine andere Lösung geben. K-Tipp und Saldo berichten laut A. Meyer und Christian Ginsig nicht sehr neutral und ausgewogen ĂŒber die SBB, sondern suchen das „Haar in der Suppe“, aufgrund ihrer Pro Service Public-Passion. Was mir neu war und mich erstaunte: Medien können Artikel nach GutdĂŒnken publizieren, ohne ein „Gut zum Druck“ beim Interviewten einzuholen. Einzig, wenn jemand wörtlich zitiert wird, ist die Regelung strenger. Ich hoffe, die Herren Meyer und Ginsig sind mit meinem ResumĂ©e im Grossen und Ganzen zufrieden. 😉 ?? ——-

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Foto liebenswĂŒrdigerweise von Andreas Schweizer zur VerfĂŒgung gestellt. Danke.

Genauso wie ich, hatten alle Teilnehmenden, ja sogar zufĂ€llig mitfahrende Passagiere im Speisewagen Bern-ZĂŒrich Gelegenheit, mit CEO Andreas Meyer oder anderen SBB Mitarbeitern, ihre Anliegen zu besprechen. Schade, erhielten wir zum Schluss keine Zusammenfassung der gestellten Fragen und Antworten….

Emotional milde und freudig der SBB gegenĂŒber gestimmt, begab ich mich auf die Heimfahrt – und Ă€rgerte mich bereits wieder ĂŒber die SBB. Aufgrund einer Stellwerkstörung auf der Strecke Rotkreuz-Luzern, verpasste ich meinen Anschluss auf die Zentralbahn um lĂ€cherliche 2 Minuten. Doch ich habe meinen Frust sogleich getwittert und auch „adressiert“ an  @AndreasMeyer und hatte zumindest das GefĂŒhl, ich sei nun mit meinem Ärger nicht alleine gelassen worden. Hier 11310905_10204398340459857_2042560163_n habe ich meine Frage, warum es in letzter Zeit auf dieser Strecke vermehrt zu Stellwerkstörungen kommt, noch nachgeschickt und wenn Sie als Leser ebenfalls ein Thema haben, das Sie gern beantwortet haben möchten, dann ermutige ich Sie, dies ebenfalls hier zu deponieren. Der Link ist noch aktiv. Zusammen mit Ihnen bin ich gespannt auf Antwort! Weitere Fotos des #SBBSOME vom 18. Mai: – von mir undvon diversen #SBBSOME Teilnehmer Blogbericht von Martin Rechsteiner Blickamabend Blick