Liebe auf den ersten Blick – Lissabon

„Danke für die schönen Bilder – aber es sind einfach zuviel davon“, erhielt ich mehr als einmal als Rückmeldung auf alle meine Facebook-, Twitter-, Instagram– und Whatsapp-Posts über Lissabon. Durchaus bewusst, dass es zuviel des Guten sei, konnte ich doch nicht anders, als meine Begeisterung über diese Stadt zu teilen. Ich erhoffte mir dabei, dass geteilte Freude doppelte sei und an dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass es kein „Muss“ gibt, keinen Befehl meinerseits, von mir Veröffentlichtes zwingend beachten zu müssen.

Lissabon – das war wirklich Liebe auf den ersten Blick.

Wir besuchten diese vielseitige Stadt zwischen dem 26. bis 30 Dezember 18, nachdem unsere mittlere Tochter uns früher mal vorschwärmte, wiesehr uns die verwinkelten Gassen, die Häuser, die Trams und überhaupt alles bestimmt ebenfalls gefallen würde.

Wir logierten im Casa Amora und können es rundum wärmstens empfehlen. An dieser Stelle sei gesagt, dass dieser Beitrag hier von keiner Seite gesponsert wird. 😉

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Wir kauften für einen Tag die Lissabon Card. Damit konnten wir den öffentlichen Verkehr gratis benutzen und die Museen Praca das Amoreiras, Mosteiro dos Jeronimos, Torre de Belém, Padrao dos Descobirmentos und das Lisboa Story Centre gratis oder mit Reduktion besuchen.

Meine Bewertungen der besuchten Orte habe ich sowohl auf GoogleMaps, wie auf Tripadvisor gestellt.  Bildschirmfoto 2019-01-07 um 14.41.15.png

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Ich teile nicht alle Beiträge hier – folgt mir doch auf Tripadvisor oder sucht meine Beiträge auf Google. 😉

An einem Tag haben wir ein Mietauto gebucht und damit Sintra und auch den westlichsten Punkt des europäischen Festlands besucht. Bildschirmfoto 2019-01-07 um 14.59.00.png

Palácio Nacional da Pena:

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Die Lissabonner haben wir als sehr freundliche, hilfsbereite Menschen kennen gelernt, genau wie die Pariser. 😉 Leider hatte es in der Zeit zwischen Weihnachten/Neujahr sehr viele Touristen. Die Portugiesen hatten wohl auch Ferien und standen ohne Murren stundenlang an. Wir mieden solche Warteschlangen und sahen auch ohne, dass wir zum Beispiel das Schloss Sao Jorge besucht hatten, genügend Wunderhübsches.

Lissabon präsentierte sich uns in einem farbenprächtigen Bild (viele legal gesprayte Streetartbilder faszinierten uns)

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Bild von meinem Instagram-Account

und ich liebte die vielen Kacheln an den Häusern (Fliesen).

 

Die Stadt war weihnachtlich, fantasievoll beleuchtet. Teilweise kitschig, aber gleichzeitig märchenhaft.

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Verwinkelte Gassen, aber auch grosse Plätze und breite Promenier-Avenues, ähnlich der Pariser Champs-Elysées, prägen das Stadtbild. Die Lissabonner hielten sich auch an diesen kalten Wintertagen gern im Freien auf. Strassenkünstler belebten die breiten Strassen und Plätze, mehr sogar noch als wir es in Paris erlebten.

Ein paar Tipps zum Schluss, falls ihr Lissabon ebenfalls zur Winterszeit besucht:

  • Kleidet euch in Lagen. Wenn die Sonne scheint und es windstill ist, kann man sich gut nur im Pullover in einem Strassencafé aufhalten. Es kann aber auch empfindlich kalt werden und da waren wir sogar froh um zwei Jacken, welche wir übereinander anziehen können, Mützen und Handschuhe. Warme Schuhe, mit denen man längere Strecken bequem gehen kann, sind empfehlenswert.
  • Jeder Lissabon-Besucher will natürlich im historischen Tram 28 mit fahren. Bei uns waren die Wartelinien tagsüber zu lang. Nach dem Eindunkeln waren wir an der Starthaltestelle die Einzigen, welche einstiegen und erst nach und nach füllte sich das Tram. Wir benutzten es an dem Tag, als wir die Lissabon Card hatten. Dies führt mich zum nächsten Tipp:
  • Kauft euch für einen Tag die Lissabon Card und plant den Besuch der Museen und auch des historischen Aufzugs auf diesen Tag. Jeden Tag ist es nicht nötig, sie zu haben. Wir benutzten sie an unserem ersten Lissabontag. Am zweiten fuhren wir per Mietauto nach Sintra und am dritten und vierten Tag erkundigten wir die Stadt zu Fuss und lösten Einzeltickets für die Metro.

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P.S. Zur Vorbereitung auf unsere Lissabon-Reise, während und nach unserer Reise las ich das Buch „Die Jesuitin von Lissabon“. Ein spannender, historischer Roman, der rund um die Zeit des grossen Erdbebens von 1755 spielt.

 

 

 

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