Wunderschöne Schweizer Landschaft, auch wenn sie kein Nationalpark ist. ;-)

In Amerika haben wir grandiose Landschaften erlebt: schroffe, endlos tiefe Schluchten, kuriose, fantasieanregende Felsformationen, wunderschöne mangifaltige Farbtöne, hohe Berge, uralte, seltene Bäume. Oftmals so ganz anders, als wir es bisher kannten. Zurück in der Schweiz staunen wir über unsere sattgrünen Wiesen und Wälder, die wunderschönen Berge und glasklaren, sauberen, blauen oder türkisfarbenen Seen. 

Gestern (5.8.) waren wir das erste Mal, seit unserer Heimkehr am 2.8. in unserem Schweizerländli wandern. Wir fuhren per Auto bis Göschenen, dann mit dem Postauto bis Göscheneralp, Dammagletscher (Endhaltestelle). Wir dachten nicht daran, die Fahrt auf dem Postauto zu reservieren und hatten Glück, dass der Kurs dennoch fuhr. Es ist ein Rufbus und bitte denkt daran, zu reservieren. Bereits auf der Fahrt mit dem Poschi staunten wir über unsere herrliche Bergwelt, so wie wenn wir sie das erste Mal sehen würden. Es kam uns fast vor wie damals die Fahrt mit dem Shuttlebus durch den Zion Nationalpark – nur dass wir fast die einzigen im Bus waren und sich keine Menschenmasse durch diese Landschaft drängelte. Der Postautofahrer und die einheimische Frau plauderten mit uns und es stellte sich heraus, dass sie beide Andys Cousine und deren Familie kennen. Welch kleine Welt! Zuerst wählten wir den kurzen Weg zum Staudamm. Die Wanderungen rund um den See, haben wir schon ein paarmal unter unsere Wanderschuhe genommen und so wandern wir bloss über den Damm und dann abwärts, Richtung Göschenen.

 

Es ist eine landschaftlich sehr abwechslungsreiche Landschaft. Sie führt vorbei an kleinen Seen, Wälder, Schluchten, offenem Gelände, einem Camping – und immer der Göschener Reuss entlang. Wir kommen ja vom Campen in Amerika und haben zueinander gesagt, dass man hier bestimmt auch ganz schöne Campingferien verbringen kann. Mitten in der Natur, die Kinder kann man am Wasser spielen lassen… Wir haben allerdings nicht gesehen, ob es Wasser- und Stromanschluss geben würde.

Nach kurzweiligen 2.5 Stunden erreicht man den Ausgangsort Göschenen.

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Die Wanderung ist auch für Kinder gut zu begehen. Der Weg fällt nur an wenigen Stellen etwas steiler hinunter, aber nie gefährlich. Manchmal kann man die Muskeln entspannen im Geradeausgehen…. Meistens aber führt er gemütlich bergabwärts. Unterwegs gäbe es manche Gelegenheiten, wieder dem Postauto für eine Rückfahrt zuzusteigen.

 

Weitere Wandervorschläge für diese Gegend. (Klick mich)

 

 

 

 

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Blogparade Dankbarkeit

Via Twitter wurde ich auf auf eine Blogparade zum Thema Dankbarkeit aufmerksam.

Ich bezeichne mich selber als dankbare Frau. Ich muss mich dazu nicht extra bemühen, sondern es ist seit langem mein Lebensstil. Und selbst in der schwierigen Zeit, in der wir aktuell stehen, gibt es viel Grund zur Dankbarkeit.

Ich bin Gott dankbar dafür, dass:

  • ich IHN (Gott) mit 18 Jahren kennenlernen durfte und seitdem ganz bewusst als sein Kind auf dem Lebensweg unterwegs sein darf. Er ist mein bester Freund, hält, trägt, tröstet, stärkt, ermutigt, fördert, berät und kennt mich.
  • mein Mann und ich in diesem Jahr unseren 30. Hochzeitstag feiern dürfen. Er ist mein Lieblingsmensch und ich hoffe, dass wir uns noch lange geniessen können.
  • Andy und ich drei gesunde, zwäge Kinder haben, welche alle einen guten Weg gehen.
  • wir so schön wohnen. Wir haben See- und Bergsicht, wohnen in einem ruhigen Quartier und pflegen gute und teilweise freundschaftliche Kontakte zu unseren Nachbarn. Im Sommer sind wir in 5 Gehminuten am See und können jeden Tag ein paarmal schwimmen. Im Winter erreichen wir die Talstation zum Hausberg der Klewenalp, wo man toll Wintersport ausüben kann, innert 10 Gehminuten.
  • unser Kater Minouch seit 5 Jahren zu unserer Familie gehört. Er entlockt uns hie und da ein herzliches Lachen oder ein „jöööö“.
  • wir so gute Jobs haben, welche wir gerne ausüben. Seit August 16 habe ich eine zweite Stelle als Freelancerin beim Nidwaldner Blitz (die erste beim SCM Bundes-Verlag Schweiz). Beim Blitz erhalte ich viele spannende Aufträge und das kommt unserem Familienbudget sehr zugute.
  • wir gute Freunde haben, welche in jeder Not für uns da sind, aber auch mit uns die schönen Seiten des Lebens teilen, denn „geteilte Not ist halbe Not, geteilte Freude ist doppelte Freude.“
  • er uns die Musik geschenkt hat. Wie oft stellt mich ein Lied auf und wie wohl tut das Singen. Bald startet zum Glück wieder das Ennetbürger Chorprojekt. Dieses Jahr zum Thema „Mundartlieder“.
  • ich über Facebook, Twitter, Blog und Co. soviele wertvolle Kontakte knüpfen konnte.
  • mir das danken nie ausgeht und ich hier noch zehntausend andere Gründe aufzählen könnte. Danke Gott, dass eine gute Perspektive gibt. Danken zieht nach „oben“. Deshalb habe ich das Beitragsbild gewählt: Wofür kann ich danken – dies zu fokussieren, ins Visier zu nehmen, tut gut.

Ich bin gespannt auf eure Dankbarkeitsberichte. Ich denke, es ist wie ein Ping-Pong-Spiel: wenn ich aufzähle, wofür ich dankbar bin, löst das beim Gegenüber auch Dankbarkeit aus. Es hilft, sein Leben nach Dankbarkeitsgründen zu durchforschen – und wenn man dies teilt, wirkt es ansteckend. Also: wofür bist du dankbar? Mach doch auch mit.