Meine Vorstellung in der Facebookgruppe der Schweizer Schreibfrauen

In der Facebook-Gruppe Schweizer Schreibfrauen hat jede Frau Gelegenheit, sich vorzustellen. Heute ist die Reihe an mir und ich teile euch diesen Beitrag ebenfalls. 😉

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In der Facebook-Gruppe Schweizer Schreibfrauen hat jede Frau Gelegenheit, sich vorzustellen. Heute ist die Reihe an mir und ich teile euch diesen Beitrag ebenfalls. 😉
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#Vorstellung

Hoi zäme, Freundinnen der kreativenTippkunst. 😉 Ich lese eure Vorstellungen und bin begeistert, fasziniert, berührt und erstaunt über eure Werdegänge. Wir sind so unterschiedlich und doch verbindet uns so manches.

Wiedererkannt habe ich mich in Schilderungen von erlebtem Mobbing und Zuflucht im Schreiben. Auch ich füllte in solch schwierigen Zeiten als Kind und Jugendliche unzählige Tagebücher. Später schmiss ich sie alle weg, weil ich diese von Selbstmitleid triefenden Zeilen keiner Leserschaft zumuten und auch für mich hinter mir lassen wollte. Wie viele andere von euch, liebte auch ich das Aufsätze schreiben und erhielt gute Noten dafür. In der Mathe hingegen, hörte ich von einer Lehrerin, dass bei mir „Hopfen und Malz“ verloren seien. Ich glaubte ihr, denn als Kind soll man ja Erwachsene beim Wort nehmen. Dennoch schaffte ich die Töchterhandelsschule Luzern.

Ich schrieb seit der Kindheit gerne Briefe. Zeitweise hatte ich 10 Brieffreundinnen. Der Schreibverkehr war rege. Selbst Leserbriefe verfasste ich bereits als Kind. Meine Mutter erzählt heute noch jedem, dass ich im zarten Alter dem Gemeindepräsidenten von Emmen in einem offenen Brief vorhielt, dass er auf unserem Schlittelhügel das Emmen Center baute.

Da ich noch nie gern freiwillig telefonierte, kam mir das Internet mit der Möglichkeit, mich schriftlich ausdrücken zu können, sehr entgegen. Endlich fühlte ich mich in der Kommunikation mit meinen Mitmenschen so wohl wie ein Fisch im Wasser. Ich fand ein Forum für Depressive und konnte mit Menschen in den Austausch kommen, denen es so erging wie mir. Denn ich litt lange Jahre unter schwersten Depris. Seit ungefähr 15 Jahren bin ich Depri-frei. Ich knüpfte in diesem Forum Kontakte zu Menschen, die teilweise bis heute anhalten. Dass es sowas wie Hochsensibilität (HSP) gibt, erfuhr ich ebenfalls erst durch das Internet und ich erkenne mich in dieser Definition wieder.

Im Jahr 2003, wagte ich mich daran, eine Kindergeschichte zu verfassen, bei der sich das Kind immer wieder entscheiden kann, auf welcher Seite es weiterlesen möchte. So liest es sich kreuz und quer durch die 37 Seiten und erlebt dabei mehrere Varianten der Erlebnisse der Zwillinge John und Johanna. Meine gute Bekannte Maya Weekes, zeichnete Bilder, welche die Kinder ausmalen können und das Layout übernahm der Götti unseres Sohnes. Wir liessen das Büchlein in der Druckerei, in der er arbeitete, 100 Mal drucken.

Als das Novemberschreiben in der Schweiz aufkam, schrieb ich meinen ersten längeren Roman „Die Liebe ist rot“. Am Abend vor dem Start, wusste ich noch nicht, worüber ich schreiben könnte. Doch ich träumte von einer Frau, welche von Kopf bis Fuss rot gekleidet war. Ich fragte sie anderntags während des Schreibens nach dem Grund ihrer roten Bekleidung und etwas ganz „Spezielles“ begann: die rote Frau nahm mich Schritt für Schritt mit auf eine Reise, deren Ziel mir unbekannt war. Die Geschichte entwickelte sich zu meinem eigenen Erstaunen vor meinen Augen zu einer schlüssigen „Ganzheit“. Den ganzen Monat November lebte ich mit dieser roten Frau zusammen. So intensiv habe ich vor und nachher noch nie geschrieben. Gleichzeitig mit mir, verfasste auch unsere damals 14-jährige Tochter einen Novemberschreiben-Roman. Sie schrieb über ein Tuareg-Mädchen. Leider fand sich kein Verlag für unsere Manuskripte. Dieses Jahr, mit einem etwa 10-jährigen Abstand, lese ich mein Manuskript von damals wieder und redigiere es. Ich bin aber erst auf Seite 20 von 135 angelangt. Das Überarbeiten empfinde ich als um einiges herausfordernder, als das Schreiben vor 10 Jahren. Ich bewundere jede von euch, welche es geschafft hat, ein oder sogar mehrere Bücher heraus zu geben!

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Während dieses und der folgenden Novemberschreiben, lernte ich Blanca Imboden, ihre Mutter Madeleine Karin Mayerhofer DoblerIna HallerZora DebrunnerGaby Rudolf und andere Menschen persönlich, d.h. ausserhalb des Internets kennen. Freundschaften entstanden, für die ich bis heute so unendlich dankbar bin.

Später durfte ich, wie andere von uns Schweizer Schreibfrauen, für die Schweizer Familie „Bettmümpfeligeschichten“ schreiben, welche online veröffentlicht wurden. Leider gibt es diese Plattform nicht mehr. Selbst das Archiv wurde geschlossen.

Im Täxtzit erschienen zweimal Kurzgeschichten von mir.

In einem „richtigen Buch“ erschien 2016 erstmals ein Beitrag von mir. Das Buch „An der Sonne“ enthält ebenfalls eine meiner Kurzgeschichten.

Mein eigenes Buch in den Händen zu halten – und nicht „nur“ in einer Anthologie vertreten zu sein, das ist mein Traum, der hoffentlich eines Tages wahr wird. Doch momentan fehlt mir die Musse und vor allem auch die Disziplin, gradlinig an der Verwirklichung dran zu bleiben. Ich bin freiberufliche Journalistin zweier Verlage. Und ich freue mich sehr, dass ich meine Leidenschaft, nämlich zu schreiben, beruflich ausüben kann. Auch mein zweites Hobby, das Fotografieren, ist in diesem Beruf gefragt.

Nebst den zwei journalistischen Anstellungen, bin ich als Testkundin mehrerer Unternehmen tätig und Mitarbeiterin der reformierten Kirche und einer Freikirche.

Seit 31 Jahren bin ich glücklich verheiratet mit Andy. Wir haben drei Kinder: Tabitha (27), in deren Klasse ich ab und zu als Klassenassistenz mitarbeiten darf, Petra (25), Ergotherapie-Studentin und Tobias (17), Elektroinstallateur-Lehrling und Hobby-Veranstaltungstechniker mit Aeppli Production. Weiteres zu meinen Hobbies und zu meinem Leben, findet ihr auf beiliegendem Foto. Ich wurde „ge-blitzt“ für die Rubrik meines Auftraggebers, des Nidwaldner Blitz. Der Titel „Ge-Blitzt“ und die Fragen, stammen von mir. Wir haben schon viele Menschen „ge-blitzt“ und nun war ich selber mal dran.

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Ich freue mich auf den weiteren, tollen Austausch mit euch und wer weiss: vielleicht verirrt sich die eine oder andere auf meinen Gmerkigs – Blog , auf dem ich „Gmerkigs“ (Merkenswertes) in Wort und Bild festhalte. https://gmerkigs.blog/

(Juhui! Und da seid ihr ja! 😀 )

Blogparade Dankbarkeit

Via Twitter wurde ich auf auf eine Blogparade zum Thema Dankbarkeit aufmerksam.

Ich bezeichne mich selber als dankbare Frau. Ich muss mich dazu nicht extra bemühen, sondern es ist seit langem mein Lebensstil. Und selbst in der schwierigen Zeit, in der wir aktuell stehen, gibt es viel Grund zur Dankbarkeit.

Ich bin Gott dankbar dafür, dass:

  • ich IHN (Gott) mit 18 Jahren kennenlernen durfte und seitdem ganz bewusst als sein Kind auf dem Lebensweg unterwegs sein darf. Er ist mein bester Freund, hält, trägt, tröstet, stärkt, ermutigt, fördert, berät und kennt mich.
  • mein Mann und ich in diesem Jahr unseren 30. Hochzeitstag feiern dürfen. Er ist mein Lieblingsmensch und ich hoffe, dass wir uns noch lange geniessen können.
  • Andy und ich drei gesunde, zwäge Kinder haben, welche alle einen guten Weg gehen.
  • wir so schön wohnen. Wir haben See- und Bergsicht, wohnen in einem ruhigen Quartier und pflegen gute und teilweise freundschaftliche Kontakte zu unseren Nachbarn. Im Sommer sind wir in 5 Gehminuten am See und können jeden Tag ein paarmal schwimmen. Im Winter erreichen wir die Talstation zum Hausberg der Klewenalp, wo man toll Wintersport ausüben kann, innert 10 Gehminuten.
  • unser Kater Minouch seit 5 Jahren zu unserer Familie gehört. Er entlockt uns hie und da ein herzliches Lachen oder ein „jöööö“.
  • wir so gute Jobs haben, welche wir gerne ausüben. Seit August 16 habe ich eine zweite Stelle als Freelancerin beim Nidwaldner Blitz (die erste beim SCM Bundes-Verlag Schweiz). Beim Blitz erhalte ich viele spannende Aufträge und das kommt unserem Familienbudget sehr zugute.
  • wir gute Freunde haben, welche in jeder Not für uns da sind, aber auch mit uns die schönen Seiten des Lebens teilen, denn „geteilte Not ist halbe Not, geteilte Freude ist doppelte Freude.“
  • er uns die Musik geschenkt hat. Wie oft stellt mich ein Lied auf und wie wohl tut das Singen. Bald startet zum Glück wieder das Ennetbürger Chorprojekt. Dieses Jahr zum Thema „Mundartlieder“.
  • ich über Facebook, Twitter, Blog und Co. soviele wertvolle Kontakte knüpfen konnte.
  • mir das danken nie ausgeht und ich hier noch zehntausend andere Gründe aufzählen könnte. Danke Gott, dass eine gute Perspektive gibt. Danken zieht nach „oben“. Deshalb habe ich das Beitragsbild gewählt: Wofür kann ich danken – dies zu fokussieren, ins Visier zu nehmen, tut gut.

Ich bin gespannt auf eure Dankbarkeitsberichte. Ich denke, es ist wie ein Ping-Pong-Spiel: wenn ich aufzähle, wofür ich dankbar bin, löst das beim Gegenüber auch Dankbarkeit aus. Es hilft, sein Leben nach Dankbarkeitsgründen zu durchforschen – und wenn man dies teilt, wirkt es ansteckend. Also: wofür bist du dankbar? Mach doch auch mit.

 

Ein Landei erlebt Züri

Aufgewachsen in Emmenbronx und ein Landei? Nun ja – Emmenbronx hiess in meiner Kindheit noch „Ämmebrögg“ und war tatsächlich ländlich. Neben unserem Hochhaus weideten Kühe und ich lernte Skifahren dort, wo das Emmen Center steht. Ich zügelte vom Land in die Stadt, ohne wirklich umzuziehen. Denn die Stadt zügelte zu uns aufs Land. Doch seit 30 Jahren wohne ich wieder auf dem Land – in Nidwalden. Wenn ich einmal eine grössere Stadt besuche, komme ich mir oft so vor, wie ein Marsmensch auf Erden. 😉 Erstens sehe ich so viele Menschen in einer Minute, wie ich an meinem Wohnort in einem Jahr nicht sehen würde und zweitens haben es alle diese Leute immer extremst eilig. Alle hetzen ständig äusserst dringlichen Terminen nach. In Städten bewegen sich wahrscheinlich besonders wichtige Menschen und die müssen das auch zeigen. Nicht nur mit ihren eiligen Schritten, sondern auch mit ihrer Mimik und ihrer pressanten (schnellen) Sprache. Dann stehe ich inmitten eines solchen Stadtgewühls und staune ab dem, was Normalzustand zu sein scheint, aber auch ab Originalen, nach denen sich auf dem Land alle Passanten kopfschüttelnd umdrehen würden, hier aber niemandem aufzufallen scheinen.

Als Kind reisten meine Eltern mit mir einmal im Jahr per SBB nach Zürich. Wir besuchten immer hauptsächlich den Globus. Ich erinnere mich nicht daran, was meine Eltern dort jeweils kauften. Für mich war es das Allergrösste, einen aussergewöhnlichen Radiergummi oder sonst was aus der Papeterie zu erhalten. Das grosse Kaufhaus war für mich ein Schloss und ich stellte mir vor, als Prinzessin dort zu wohnen und treppauf, treppab in meinem Prinzessinnengewand zu schweben. Ab und zu besuchten wir auch den Züri Zoo.

Sonst kenne ich Zürich hauptsächlich vom Flughafen her. Als Transit- und  Einsteigort ins Flugzeug für unsere Ferien.

In den letzten Wochen aber war ich grad öfters in Zürich. Weil wir als Familie zu den Testern der Preview Mobile App der SBB gehörten, war ich zu einem feinen Abendessen eingeladen und traf vorher Andreas Schweizer, der mir einen kleinen Teil Zürichs im Vorfeld etwas vorstellte. Ich kenne ihn vom SOME SBB (Social Media Treffen).

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Auch für den SCM Bundes-Verlag war ich schon ein paarmal in Zürich. So habe ich Artikel über die Streetchurch und das Stadtkloster Zürich verfasst. Derjenige über das Stadtkloster wird erst im Januar 2017 im Magazin 3E erscheinen. Um einen Artikel über die Fyrabigchile Sihlfeld zu schreiben, war ich letzte Woche wieder in Zürich. Ich verband diesen Interviewtermin mit einer Erkundungstour durch „Tsüri“ und fragte vorher über Twitter, ob mir jemand Tipps liefern könnte. Diese erhielt ich wirklich. Und so sah dann meine Stadterkundung aus:

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Ich löste via SBB Mobile App auf mein normales Billet das City Ticket für Zürich und durfte somit ohne weitere Kosten die Polybahn zur Uni Terrasse benutzen. Dies war ein langgehegter Wunsch von mir. Die Fahrt dauerte kürzer, als ich gedacht hatte, aber es ist eine hübsche, härzige Bahn. Oben bot sich mir ein schöner, leicht dunstverhangener Blick über die Stadt.

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Ich wagte mich durch die Türen des Hauptgebäudes der ETH zu treten und fragte mich, ob die jungen Studenten mich wohl eher als Mitstudentin oder als Professorin einordneten. Am Vorabend hatte ich mich auf der ETH Seite erkundigt, ob es eine öffentliche Veranstaltung geben würde. So war ich dann unter so vielen Studenten der einzige Mensch, über ein paar Vitrinen beugend, um unbekannte Seiten von Max Frisch als Architekten zu studieren.

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Von der Ausstellung selber war ich eher enttäuscht, aber umso faszinierter vom Gebäude der ETH.

 

Per Polybahn wieder unten angekommen, lädelte ich (für Deutsche: den Geschäften entlang bummeln) ein wenig im Niederdorf

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und staunte über die hohen Preise, welche ich nicht gewillt war, hin zu blättern. Mir gefielen vor allem die Ladenräumlichkeiten in den alten Gebäuden.

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Mein Weg führte über den Mühlesteg mit seinen Liebesschlössern

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zur Josefstrasse. Diese wandere ich entlang bis zum Viadukt. Wandern ist dabei nicht übertrieben, denn an diesem Tag zeigt mein Schrittmesser 3 Stunden aktive Minuten und 19036 Schritte. 😉 Die Josefstrasse begeisterte mich denn wirklich mit den versprochenen, alternativen, kleinen, originellen Geschäften.

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Aber noch überraschter war ich, als ich am Ende der Josefstrasse beim erwähnten Viadukt angekommen war. Unter den Bögen befanden sich hübsche Cafés, originelle Geschäfte und sogar eine ganze Markthalle. Aber auch hier waren die Preise für meine Gewohnheiten und mein Portemonnaie überrissen teuer. Gekauft habe ich innert 3 Stunden lädelen in Züri bloss zwei Postkarten. 😀

Zu meinem Interviewtermin beim Monolith der Andreaskirche, führte mich das Tram. Über den Freitagabendgottesdienst mit Eltern-Kind-Singen, Flöten, Funk, Soul – und Orgelkonzert, Suppe, Chor, Abendmahl, Schreckmümpfeli, habe ich einen Artikel verfasst, welcher im Magazin 3 E erscheinen wird.

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LIEBSTER BLOG AWARD

Schön, dass Zora mich für den Liebster Blog Award vorgeschlagen hat. Danke für die Nominierung!

Hier meine Antworten auf Zoras Fragen:

1. Warum hast du angefangen, diesen Blog zu schreiben?

Nachdem ich auf Facebook hie und da längere Texte oder Fotos postete, wurde ich ermutigt, doch alles mal zu „verbloggen“. Diese Ermutigungen stammten hauptsächlich von Zora und Karin Mayerhofer Dobler. Lange Zeit sträubte ich mich gegen diese Idee und dachte: „Ach, wer wird schon Interesse an meinem Blog haben?“ Irgendwann hatte ich genügend Schreibmaterial zusammen und startete, einfach nur für mich selber. Egal, ob es andere lesen würden… Heute ist es mir nicht immer egal, ob ich nur für mich selber schreibe. Es wäre schön, es würden ein paar mehr mitlesen.

2. Wie kommst du zu deinen Texten? Was inspiriert dich?

Ausflüge, Reisen, Wanderungen, Ferien mit der Familie, aussergewöhnliche Erlebnisse. Es kann aber auch vorkommen, dass mich was beschäftigt, das in der weltweiten Welt grad so abgeht, sei es politisch, religiös, weltanschaulich. Dann zwickt es mich in den Fingern, meine Meinung zu verbloggen.

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3. Würdest du gerne vom Schreiben leben? Oder, wenn dies bereits der Fall ist: was musstest du unternehmen, damit du vom Schreiben leben kannst?

Ich lebe zu einem Teil vom Schreiben. Aber nicht vom Blog. Das heisst, wir sind als Familie auf mein Einkommen angewiesen, welches ich als Freelancerin beim SCM Bundes-Verlag und dem Nidwaldner Blitz verdiene. Wir sind vor 1.5 Jahren umgezogen und ich habe die Stellen als Hundesitterin und Hauwarting dabei verloren. Die neue Miete beträgt aber Fr. 500.– mehr als vorher. Der Lohn, den ich bei beiden Stellen verdiene plus mein Engagement als Testkundin und als Kindergottesdienstmitarbeiterin der Reformierten Kirche decken in etwa diese Lücke.

Klar wäre es schön, auch mit dem Blogschreiben etwas zu verdienen. Ich könnte mir vorstellen, für die SBB oder andere Unternehmen gegen Bezahlung von unseren Reisen zu erzählen. Ich habe bei den zuständigen Stellen schon ein paarmal angeklopft deswegen. Wer weiss, vielleicht klappt es irgendwann? 😉

4. Wie sähe dein perfekter Tag aus?

Ich erlebe viele perfekte Tage. 😉 Ich bin zufrieden und glücklich, wenn meine Liebsten einschliesslich Katze Minouch und ich gesund sind, wenn ich das tun kann, was ich am liebsten mache: schreiben. Wenn meine Schreibergüsse dazu noch beachtet werden, ist mein Tag perfekt. Sahnehäubchen sind sonniges, warmes Wetter, eine tolle Unternehmung mit der Familie und interessante Fotosujets.

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5. Wer hat dich in deinem Leben massgeblich geprägt?

Meine Eltern. Sie haben mir viel an Werten mitgegeben. Später Predigten und das Leben in diversen Freikirchen. Sowohl im Positiven wie leider auch im Negativen. Auch das Leben mit eigenen Kindern hat mich geprägt. Ich lernte viel durch sie und mit ihnen zusammen. Vor allem lernte ich mich selber durch meine Kinder von einer anderen Seite her kennen.

6. An welches Erlebnis aus deiner Kindheit denkst du gerne zurück?

Ich denke viel und gern an gemeinsame Wanderferien in der Schweiz zurück. Mit meinen Eltern war ich nie im Ausland, lernte aber wohl jeden Ecken im eigenen Land kennen. Ich bedauerte zwar, dass meine 8 und 10 Jahre älteren Geschwister meistens nicht mit uns in die Ferien fuhren, hatte aber viel Spass mit meinen Eltern zusammen. An den Abenden lachten wir beim Spielen zusammen, bis uns die Bauchmuskeln schmerzten und die Augen tränten. Nie erlebte ich meine Eltern glücklicher als an solchen Ferienabenden.

7. Dürrenmatt oder Frisch?

Weder noch. Ich musste Werke von beiden in der Töchterhandelsschule Luzern lesen, konnte mich aber persönlich nie erwärmen – weder von der einen noch der anderen Literatur.

8. Welche Gegend magst du am liebsten und warum?

Ich mag die Schweiz und das Leben hier. Die abwechslungsreiche Landschaft und die ruhige, politische Lage, welche mir Sicherheit vermittelt.

Als wir als Familie in Australien waren, sagte ich an der Ostküste: „Falls Auswandern einmal ein Thema wäre, könnte ich mir ein Leben hier vorstellen.“ Dies, weil im Atherton Tableland sowohl Berge, Seen wie in der Schweiz vorkommen, aber auch Regenwald, Städte und das Meer. An ein und demselben Tag könnte man in den Bergen wandern und im Meer baden.

9. Wenn du nicht bloggen würdest (und es kein Internet gäbe), was würdest du dann tun?

Ich würde Tagebuch und Briefe schreiben. Die Wahrscheinlichkeit, ein Buch zu schreiben, wäre ohne Internetanschluss grösser, als es aktuell ist. Vielfach verbringe ich zu viel Zeit bei Facebook, Twitter, Instagram. Diese fehlt mir dann, um mich fantasievoll der Entwicklung einer Geschichte anzunehmen. Ich habe im Rahmen des Novemberschreibens einen Roman verfasst mit dem Titel „Die Liebe ist rot“, der aber leider keinen Verlag fand. Zudem ein Kinderbüchlein. Ein weiterer Roman liegt irgendwo unvollendet auf einer externen Speicherplatte.

Ich würde mich wahrscheinlich zudem vermehrt dem Fotografieren widmen und Kurse belegen.

10. Glaubst du an das Gute im Menschen? Falls ja, warum? Falls nein, warum nicht?

Ich bin ein naiver Typ. Wurde mir schon oft gesagt. Ich gehe immer davon aus, dass es mein Gegenüber gut mit mir meint. Ausschliesslich gut. Und falle dann halt vielfach auf die Nase. Dennoch möchte ich mir diese Art der Naivität nicht nehmen lassen, denn ich würde mir gleichzeitig viele schöne Erlebnisse mit völlig Unbekannten nehmen lassen.

Von meinem Glauben und persönlichen Lebenserfahrungen her weiss ich, dass jeder Mensch zum Egoismus tendiert. Doch weil ich mich selber mit Schwachheiten erlebe, bin ich grundsätzlich gnädig mit meinen Mitmenschen. Ich kann mich zwar schnell aufregen, teile dann das auch mit, vergebe und vergesse aber genauso schnell wieder.

11. Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der bloggen möchte? 

Probieren geht über studieren!

Ich habe mir kein Konzept erstellt, über was ich bloggen möchte, sondern einfach begonnen, von meinem Leben zu erzählen. Von dem, was ich tue und denke. Die Handhabung via WordPress war zu Beginn eine grosse Herausforderung. Ich habe einfach ausprobiert, nichts darüber gelesen, mich durchgeklickt – und es hat funktioniert. Ich mag es nicht, wenn ich für etwas, das ich tun möchte, zuerst Bedienungsanleitungen und Bücher studieren und wenn möglich noch Seminare besuchen muss. Wenn ich etwas tun möchte, dann muss es subito geschehen können. Nicht nur in dieser Beziehung bin ich ein ungeduldiger Mensch. 😉 Fang einfach an. Tu den ersten Schritt. Und bei konkreten Fragen bin ich für dich da.

Die Regeln, wenn ihr nominiert wurdet:

1. Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite.

2. Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite. (Ich sah keines bei meiner Vorgängerin und habe deshalb auch keines verwendet. Könnt diesen Punkt also streichen.)

3. Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite.

4. Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf eurem Blog.

5. Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

6. Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten.

7. Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt.

Meine 11 Fragen an euch (die ihr gerne mittels Worten oder auch Bildern beantworten dürft)

  1. Wo siehst du den Vorteil eines Blogs gegenüber von Facebook oder anderen Social Medien?
  2. Würdest du deinen Blog auch dann weiter führen, sollte kein einziger Mensch ihn lesen?
  3. Was würdest du bei Gmerkigs gern lesen?
  4. Verdienst du mit deinem Blog Geld? Falls nein – wäre das dein Wunsch, strebst du es an? Falls ja: wie hast du das zustande gekriegt?
  5. Wann hast du mit deinem Blog gestartet? Gab es dafür einen bestimmten Grund?
  6. Gibt es etwas, das deinen Blog speziell macht, ihn abhebt von anderen mit ähnlichen Themen?
  7. Könntest du dir vorstellen, auszuwandern? Falls ja: wohin und weshalb dort hin? Falls nein: warum nicht?
  8. Liest du regelmässig andere Blogs, hie und da oder gar nicht?
  9. Bist du mit deinem Leben zufrieden? Oder was fehlt dir zum Glücklichsein?
  10. Wie häufig veröffentlichst du einen neuen Blogbeitrag?
  11. Welche Rolle spielt Gott in deinem Leben?

Hier die Blogger, die ich nominiere:

Karsten Socher, ein Fotograf, den ich über das Projekt der 99 ig Fotografen persönlich kennen gelernt habe. Heike und er haben uns schon ein paarmal besucht. Das Treffen zwischen Weihnachten und Neujahr entwickelt sich schon fast zu einer lieben Tradition. 😉

Am Twittertreffen mit SBB CEO Andreas Meyer, lernte ich Andreas Schweizer kennen. Er ist einer der SBB-Servicescouts und ich lese hauptsächlich sehr gerne über Twitter, was er alles zu erzählen hat.

Markus Schmid ist mein treuster Leser. Sei es auf Facebook, Twitter oder über diesen Blog. Er beachtet mich, kommentiert, interessiert sich. Dafür möchte ich dir, Markus einmal danke sagen.

Johannes Mairhofer war der Initiant der 99Fotografen. Ich habe dort mit Begeisterung mitgemacht und bin ihm dankbar für dieses Projekt. Denn erstens lernte ich enorm viel über die Fotografie und zweitens erweiterte sich mein Bekanntenkreis um einige interessante Persönlichkeiten.

Benno hat mich ermutigt, die alten Kameras, welche beim Zügeln zum Vorschein kamen, auszuprobieren. Es wäre schön, Benno, wenn du obige 11 Fragen beantworten und bei dieser Blogparade mitmachen würdest.

Andrea Jerger hat das SBB SOME organisiert, ist wie Andreas Schweizer, SBB Sevicescout und ich bin ihr sehr dankbar für das unvergessliche SBB Twittertreffen.

Auch Martin Rechsteiner lernte ich am SBB SOME kennen. Ich lese gerne mit, wenn er über seine Ausflüge mit der Familie berichtet. Vielleicht magst du zur Abwechslung obige 11 Fragen verbloggen?

Gaby Rudolf – ist dein Blog noch aktiv?

Gaby, Benno und Johannes Mairhofer lassen sich entschuldigen – keine Lust oder Zeit, hier mit zu machen. Vielleicht magst du, Sven? Bist der Erste und bisher Einzige Liker hier. 😉

99Fotografen schliesst Projekt ab mit 99blogparaden

Ich hatte das Vergnügen und durfte den Twitteraccount der 99Fotografen eine Woche lang kuratieren. Als 37.igste der 99ig habe ich viel gelernt und es hat ganz einfach Spass gemacht. Zudem habe ich dadurch zwei der 99ig persönlich kennengelernt, nämlich Karsten Socher und Margrit Sixt. Mit Margrit zusammen habe ich ein kleines Fotografentreffen im Papiliorama organisiert. Karsten durfte bei mir einen Wettbewerbsgewinn in Form einer Vierwaldstättersee-Schiffahrt einlösen. Ich habe per Twitter die Frage gestellt, was eines meiner Fotos zeige und er hat mir die richtige Antwort gezwitschert. Es handelte sich um die Spiegelung der Schweizerfahne eines Schiffes auf dem Vierwaldstättersee.

Nun ist das Projekt leider zu Ende. Johannes, der „Erfinder“ schreibt:

„Nach 99 Wochen endete gestern offiziell das Projekt #99fotografen. Zum Abschluss erzähle ich auf dem @99Fotografen Account noch ein paar Infos zum Projekt, wie es dazu kam, warum, organisatorisches etc.

Im Zuge des Projektes haben 99 verschiedene Fotograf*innen für jeweils eine Woche den Account kuratiert und mit Leben gefüllt. Außerdem haben sich alle selbst in einem kurzen Fragebogen und mit einem Selbstportrait vorgestellt.

Und damit seid jetzt ihr dran.

Übernehmt die Fragen und fügt ein Selbstportrait ( -> Selbstportrait: Neudeutsch: Selfie. Das ist ein Portrait von dir, das du SELBST gemacht hast. :.-) ) hinzu.
Schreibt einen Blogbeitrag bis zum 2.8.2015
Teilt euren Artikel auf Twitter, nutzt am besten den #Hashtag #99blogparaden
Wenn ihr wollt, erwähnt und verlinkt diesen Beitrag oder kommentiert hier mit einem Link zu eurem Beitrag.“

Und das mache ich also hiermit und beantworte die Fragen:

Bist du Hobby- oder Berufsfotograf?

Hobbyfotografin

Wie kamst du zur Fotografie?

Meine erste Kamera erhielt ich schätzungsweise mit 10 Jahren.

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Ich musste mir jeweils ganz gut überlegen, was ich ins Visier nehme und wann es sich lohnt, abzudrücken. Denn wenn meine Eltern die fertig entwickelten Fotos sahen und eines ein für sie nicht nachvollziehbar lohnenswertes Sujet zeigte, bekam ich zu hören, wie teuer eine einzige Foto sei und dass ich nicht einfach so leichtfertig einen ganzen Film verknipsen dürfe… Ich bin sehr froh, dass sich das mit der Digitalfotgrafie geändert hat. 😉

Ich habe in unserer Familie den Part übernommen, unsere Aktivitäten und die Entwicklungen der Kinder fotografisch festzuhalten. Seltsam eigentlich, denn mein Mann hat eher einen „fotografischen Hintergrund“: zusammen mit einem Kollegen richteten sie eine Dunkelkammer ein und entwickelten ihre Fotos selber. Er hat früher auch hie und da an Hochzeiten fotografiert, aber als ich mit Fotografieren begann, hörte er auf….

Ich bin keine Berufs-, sondern Hobbyfotografin. Ich verstehe nichts von Objektiven, Belichtungszeiten und sonstigen technischen Details.

Mir macht es einfach Freude, meine Welt fotografisch festzuhalten und mit anderen zu teilen. Positive Rückmeldungen erhalte ich viele. Ab und zu wird ein Foto von mir in unserer Tageszeitung als Leserbild veröffentlicht.

Zudem bin ich freie Mitarbeiterin des SCM Bundes-Verlags Schweiz. Bei den Aufträgen gehört es meistens dazu, auch ein paar Fotos mitzuliefern.

Was sind deine fotografischen Schwerpunkte?

Ich liebe es, Naturstimmungen festzuhalten oder Naturdetails. Überhaupt liebe ich „Details“. Ich wünschte mir mehr Kenntnisse oder eine bessere Ausrüstung zu haben, damit ich mich noch mehr der Makrofotografie widmen könnte.

Bist du Künstler oder Unternehmer?

Beides. Ich leite ein Familienunternehmen. 😉 Mit meinen Fotos drücke ich mich künstlerisch aus und ich habe ein paar Bilder gemalt, basierend auf meinen Fotografien. Ich habe dazu eine eigene Technik gefunden. Meine Prototypen sind käuflich erwerbbar. 😉

Was machst du in 10 Jahren?

Ich werde meine Welt auch noch in 10 Jahren fotografisch festhalten, egal wie die Entwicklung verlaufen wird.

Ich hoffe, dass ich in 10 Jahren etwas dazugelernt haben werde.

Ich träume davon, meine Fotos oder die gemalten Bilder, welche daraus entstanden, mal irgendwo ausstellen zu können.

Hast du Vorbilder?

Mir gefallen die Fotos im GEO Magazin oder anderen „Fotomagazinen“ immer besonders gut. Aber konkrete Vorbilder habe ich keine.

So – und hier noch das gewünschte Selfie:

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Regula – die Beggäriäderin 😉

Mein Artikel im aktuellen Family – Beilage für alle Schweizer „Chrüz und Quer“.

Für mich ist es nicht selbstverständlich, einen Artikel von mir, irgendwo abgedruckt zu sehen und dafür sogar noch bezahlt zu werden. Ich freue mich jedesmal wie an Weihnachten, wenn mir ein Paket mit Belegexemplaren zugesandt wird. Sowas möchte ich einfach noch öfters sehen! 😉

Die Kurzvorstellung über die Rollingchurch habe ich bereits im Januar verfasst. Ich staune immer, dass es für Magazine normal ist, eine Vorlaufzeit von einem halben Jahr zu haben, bis der Artikel dann auch wirklich gedruckt vor den Lesern liegt.

Für Schreibaufträge bin ich offen. 😉

Im Übrigen besitze ich immer noch ein paar Belegexemplare dieser Familyausgabe. Falls jemand ein solches Magazin haben möchte, schicke ich es gerne zu (Versand nur innerhalb der CH). Bildlin

Ein nächster, bereits geschriebener Artikel, welcher noch in der „Pipeline“ liegt, wird erst Ende Jahr erscheinen. Eine Vorstellung der Streetchurch Zürich.