Das Coronavirus polarisiert und verunsichert. Panikmache? Verharmlosung?

Viel wird geschrieben, auf Youtube aufgenommen und geteilt in diesen Tagen zum Thema Coronavirus. Menschen aus nicht gesundheitlichen Berufen mutieren plötzlich zu Experten. Manchmal möchte ich meine Augen verwundert reiben – aber ich sollte das ja aktuell unterlassen.

Ich bin eine Frau, welche allem auf den Grund gehen möchte. Ich informiere mich querbeet, wäge kritisch ab und versuche mir, aufgrund des gesammelten Materials, eine eigene Meinung zu bilden. Dabei bleibe ich im Austausch mit meinen Mitmenschen über alle Kanäle (Familie, Nachbarn, Freunde, Social Media).

Ich teile nun gern mit euch ein paar lesens- und sehenwerte Beiträge. Diejenigen, welche ich als irreführend oder als humorvoll taxierte (obwohl lachen gesundheitsfördernd ist 😉 ), lasse ich weg. Bereits kursieren ja auch einige Verschwörungstheorien und Fake News zum Thema. Dazu könnt ihr selber Google durchsuchen.

Ein wertvoller Beitrag von Livenet

Dazu passt mein Gedicht, denn ich finde, dass auch ein Christ an Corona oder anderen Viren, Krebs etc. sterben kann. Sich auf Psalm 91 zu berufen, der aussagt, dass uns nichts geschehen könne, weil wir unter Gottes Schutz stehen könnten, kann „so“ nicht aufgehen. Diese Sicht verleugnet, dass auch wir Christen sterben (es ist noch niemand gesund gestorben) und tut Betroffenen Unrecht, indem ihnen suggeriert wird, sie hätten zu wenig gebetet oder „proklamiert“, sich nicht genügend „unter den Schutz Gottes“ gestellt. Wenn ich sowas mitbekomme, überkommt mich ein „heiliger Zorn“. Uns ist nicht verheissen, dass wir keine Stürme erleben, keine Krankheiten und Unfälle, aber wir wissen, dass da einer mitten im Sturm dabei ist und uns hält. Ich empfehle die Bibelarbeit von Jens Kaldewey, gratis als Pdf zum Psalm 91 und dieser Fragestellung. Deshalb dann mein Gedicht. Der Psalm 46 gefällt mir daher besser.

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Dieses Bild habe ich viaApp Youversion erstellt.

Wir sind mittendrin als Christen. Nicht ausgenommen. Aber gehalten und wir haben einen, zu dem wir Zuflucht suchen können in unseren Ängsten. Er schenkt Hoffnung und ist uns in Zeiten von Social Distancing so nahe, wie es niemand sein kann.

Zusätzlich zu meinem Gedicht, dies hier. Auf Schweizerdeutsch:

Bitte versteht das so, dass dieses Blut Gottes nicht eine „Versicherung“ ist, sondern im Kontext zu obig Geschriebenen. Ich gebe zu, dieses Vertrauen und die Bitte um Gottes Schutz und das Wissen darum, dass es keinen absoluten Schutz auch für uns Christen gibt, ist manchmal eine Gratwanderung. Wie so manches im Glaubensleben. 😉

Der Tod ist übrigens nicht das Ende. Ein großer Unterschied zur Aussage, dass uns Christen nichts geschehen könne.

Sehr gut. Sachlich, fundiert, informativ. Von Monitor. Coronavirus: Übertriebener Hype?

Ein Virologe zu Besuch bei Lanz. 

Spricht mir aus der Seele. Von der Schweizerisch Evangelischen Allianz

Von Dr. Alexander Unzicker. Er ist Physiker, Jurist und Sachbuchautor.

Das Coronavirus im Vergleich SARS, Ebola etc. 

Verbreiten Bund und Medien unnötige Panik?

Beängstigendes erzählen unsere Nachbarn aus Italien

Und hier – ein Tsunami, der die Spitäler überrollt

Leider heisst genesen, nicht zwingend gesund. Langzeitfolgen kennen wir noch nicht

Gutes Video (23 Minuten)

Was ist nun meine Schlussfolgerung aus all dem Gesammelten? Wie gehe ich mit der Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, um?

  • Ich beachte die Empfehlungen des BAG
  • Ich teile meine Fragen, Ängste, Unsicherheiten mit meiner Familie, Freunden und last but not least: mit Gott und bin mir bewusst, dass Panik/Hysterie unangebracht und kontraproduktiv ist. Die Gestelle in den Warenhäusern werden also nicht von mir geplündert und Masken stehle ich ebenfalls keine.
  • Ich stärke mein Immunsystem mit Vitaminpräparaten, gesunder Ernährung und Sport (Pilates und Line Dance online)
  • Ich versuche, viel zu spazieren – rund ums Haus, am Ort und treffe dabei glücklicherweise oft auf keinen Menschen.
  • Ich versuche, auch andere Lektüre zu mir zu nehmen, als nur die neusten Coronazahlen zu konsumieren.
  • Artikel zum Coronavirus werde ich weiterhin kritisch beachten, denn ich will ja informiert bleiben. Und so werde ich obige Liste dauernd aktualisieren mit neuen, lesenswerten Links.
  • Momentan haben viele Menschen unser Gebet nötig. Und deshalb schliesse ich mit einem Zitat aus dem Livenet Artikel: „Herausgefordert sind zurzeit nicht nur die am neuen Coronavirus Erkrankten, sondern auch ihre Angehörigen. Das Personal im Gesundheitswesen muss einen enormen zusätzlichen Druck meistern, Politikerinnen und Politiker haben schwierige Entscheidungen zu treffen und Verantwortliche in der Wirtschaft müssen Wege finden, ihre Firmen unter den erschwerten Bedingungen am Laufen zu halten. In dieser Krisensituation sind wir aufgerufen, für alle irgendwie Betroffenen zu beten und zu fasten. Möge Gott diese Zeit der Krise in eine Zeit des Segens wandeln.“

Twittertreffen mit CEO Andreas Meyer #SBBSOME

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„Man wolle die Wahrnehmung der SBB als kundenorientiertes Unternehmen stärken.“ Zitat SBB aus der Kampagne „Unterwegs Zuhause“.

Kundennah will sie sein, die SBB und es gibt nebst vielen berechtigten Kritikpunkten durchaus Ansätze, wo man diesen Vorsatz  live erleben kann. Ich durfte als Kundin bereits das dritte Mal an einem SBB-Anlass teilnehmen. Zweimal an Tagungen, an denen wir Kunden zusammen mit dem SBB-Kaderpersonal an Workshops die Zukunft der Kundeninformation, Kundenleitsystem an den Bahnhöfen und Kundenwünsche diskutierten und jüngst, am 18. Mai 15 war es ein Twittertreffen mit CEO Andreas Meyer, zu dem Andrea Jerger einlud.

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Foto liebenswürdigerweise von Andreas Schweizer zur Verfügung gestellt. Danke.

Was mich an allen drei Anlässen bei denen ich dabei sein durfte, begeisterte, berührte und faszinierte war die Wertschätzung, welche mir als Fahrgast entgegengebracht wurde. An der Tagung in St. Gallen standen alle Kaderleute auf, um uns Kunden zu applaudieren für unsere Treue und bei allem, was wir in den Kleingruppen besprachen, wurde ich immer gefragt, wie ich persönlich dies als Kundin erleben und bewerten würde. Wie heisst es so schön: „nobody is perfect“ und dies gilt sowohl für Personen, wie für Unternehmungen. Aus der Distanz, zum Beispiel über die Social Media lässt es sich bequem in harten Worten kritisieren, was man als Negativ erlebt. Sobald man aber einem Menschen persönlich gegenübersitzt, ins Gespräch kommt, ihn spürt und merkt, wie gut er es im Grunde genommen meint und hört, welche Anstrengungen er bereits unternommen hat, wird man innerlich weich und kann über die Problempunkte ganz anders miteinander diskutieren. Ich denke, so ticke nicht nur ich, sondern so sind wir Menschen doch alle „gebaut“. Dass der CEO Andreas Meyer zum Anfassen nah an uns Kunden kam, ist für einen Menschen in dieser beruflichen Position alles andere als selbstverständlich. Das Social Mediatreffen vom 18. Mai mit dem Hashtag #SBBSOME begeisterte nicht nur mich, genau aus obgenanntem Grund. CEO Andreas Meyer und Christian Ginsig, nahmen sich 3 Stunden Zeit für alle Fragen, welche wir mitbrachten. Welche Chefs von Grossunternehmen vergleichbarer Grösse, treffen sich mit ganz „normalen“ Kunden? DAS ist gelebte, nicht nur proklamierte Kundennähe. Ich habe mich vor dem Treffen bei meiner Familie und Bekannten rumgehört, was ihnen zum Thema „SBB“ unter den Nägeln brennt und kam vorbereitet, mit einem A4 Blatt voller Fragen an das Social Mediatreffen. CEO Andreas Meyer hat sich ausführlich Zeit genommen und ging auf jede einzelne Frage ein. Hier die Antworten – die dazu passenden Fragen, kann sich jeder selber zusammenreimen. 😉 : —————————– Der Swiss Pass benötigt für Zugbegleiter nicht mehr Zeit zur Kontrolle, Einzeltickets können noch nicht darauf geladen werden, ist aber eine Zukunftsoption, eine Einführung für ältere Menschen (z.Bsp.) geschieht zum Teil bereits (kürzlich in einem Altersheim). Was mich zum Thema Swiss Pass erstaunte ist, dass das Ganze noch in den Kinderschuhen steckt. Es ist ein „Gefäss“, dass noch gefüllt werden könnte, ein Anfang. Ich ging davon aus, dass das Projekt bereits viel ausgereifter wäre.

Alternativrouten welche nicht gut vorgeschlagen werden bei Stellwerkstörungen und bei denen die Passagiere gut Bescheid wüssten, könnten an Andreas Meyer gemailt werden. Ruppige Zugbegleiter sind nicht im Sinn der SBB (wer hätte das gedacht). A. Meyer entschuldigt sich für sein Bodenpersonal. 😉 Für Reservationskärtchen in den Zugabteilen wird es in Zukunft eine andere Lösung geben. K-Tipp und Saldo berichten laut A. Meyer und Christian Ginsig nicht sehr neutral und ausgewogen über die SBB, sondern suchen das „Haar in der Suppe“, aufgrund ihrer Pro Service Public-Passion. Was mir neu war und mich erstaunte: Medien können Artikel nach Gutdünken publizieren, ohne ein „Gut zum Druck“ beim Interviewten einzuholen. Einzig, wenn jemand wörtlich zitiert wird, ist die Regelung strenger. Ich hoffe, die Herren Meyer und Ginsig sind mit meinem Resumée im Grossen und Ganzen zufrieden. 😉 ?? ——-

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Foto liebenswürdigerweise von Andreas Schweizer zur Verfügung gestellt. Danke.

Genauso wie ich, hatten alle Teilnehmenden, ja sogar zufällig mitfahrende Passagiere im Speisewagen Bern-Zürich Gelegenheit, mit CEO Andreas Meyer oder anderen SBB Mitarbeitern, ihre Anliegen zu besprechen. Schade, erhielten wir zum Schluss keine Zusammenfassung der gestellten Fragen und Antworten….

Emotional milde und freudig der SBB gegenüber gestimmt, begab ich mich auf die Heimfahrt – und ärgerte mich bereits wieder über die SBB. Aufgrund einer Stellwerkstörung auf der Strecke Rotkreuz-Luzern, verpasste ich meinen Anschluss auf die Zentralbahn um lächerliche 2 Minuten. Doch ich habe meinen Frust sogleich getwittert und auch „adressiert“ an  @AndreasMeyer und hatte zumindest das Gefühl, ich sei nun mit meinem Ärger nicht alleine gelassen worden. Hier 11310905_10204398340459857_2042560163_n habe ich meine Frage, warum es in letzter Zeit auf dieser Strecke vermehrt zu Stellwerkstörungen kommt, noch nachgeschickt und wenn Sie als Leser ebenfalls ein Thema haben, das Sie gern beantwortet haben möchten, dann ermutige ich Sie, dies ebenfalls hier zu deponieren. Der Link ist noch aktiv. Zusammen mit Ihnen bin ich gespannt auf Antwort! Weitere Fotos des #SBBSOME vom 18. Mai: – von mir undvon diversen #SBBSOME Teilnehmer Blogbericht von Martin Rechsteiner Blickamabend Blick