Die geheimnisvolle Kiste – Gesamtschulanlass Beckenried

Heute vor einem Jahr fand in Beckenried ein cooler Gesamtschulanlass statt.

Gmerkigs

Kaum Im historischen Schützenhaus in Beckenried Platz genommen, merke ich als Theaterbesucherin, dass ich mich an einer aussergewöhnlichen Gemeindversammlung befinde.

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„Polizisten“ streifen herum und sorgen für Ruhe, „Radio SRF“ und Printmedien interviewen die Besucher, ja Ärzte kontrollieren gar den Puls und Gesundheitszustand der Bevölkerung und verteilen Smartiespillen, denn die Aufregung ist gross – gar Leute des „Krisenstabs“, befinden sich im Raum.

Der Grund der Aufregung: eine riesengrosse Kiste steht im Raum. Niemand weiss, woher sie gekommen ist und was sie beinhaltet. Es wird darüber debatiert, ob sie geöffnet werden soll. Mittels eines „Applausometers“ wird klar festgestellt, dass die Mehrheit im Saal für die Öffnung ist. Doch die Kiste kann mit keinem der ausprobierten Mittel geöffnet werden.

Deshalb werden wir „Gemeindeversammlungsteilnehmer“ auf die Suche nach passenden Schlüsseln gemacht.

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In drei verschiedenen Touren – diese sind wiederum in drei Gruppen aufgeteilt – wird man von Fünftklässlern durch die Turnhallen, Zivilschutzanlage, Kaffeestube des…

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Chorprojekte

Ich singe gerne, aber ich möchte mich nicht fest in einem Chor mit wöchentlichen Proben engagieren. Ich stelle mir vor, dass man in einem regelmässigen Chor das Grundrepertoire immer wieder repetieren sollte. Ich bin nicht motiviert, über Monate oder gar Jahre dieselben Lieder immer wieder zu singen. Zudem weiss ich nicht, ob mir das Proben im Wochenrythmus nicht irgendwann zuviel würde.

Daher kommen mir Projektchöre sehr entgegen. Schon mehrmals habe ich mich bei Gospelchorprojekten engagiert. Hier zum Beispiel habe ich vor 4 Jahren mitgesungen. Es gibt da unterschiedliche Arten von Projektlängen: manchmal, wie beim erwähnten Beispiel übten wir alle Lieder an einem einzigen Tag und gaben am Abend ein Workshopkonzert. Bei anderen aber übt man über Wochen für einen Vortrag. Es gibt Gospelworkshops, bei denen man die Stücke über Notenblätter einübt und solche, bei denen Musiknoten ein Tabu sind.

Beim Chorprojekt Ennetbürgen engagiere ich mich seit Jahren immer wieder. Hier verpflichtet man sich jeweils für ein halbes Jahr, an die wöchentlichen Proben zu gehen. Den krönenden Projektabschluss bilden zwei Konzerte. Das Probehalbjahr steht immer unter einem Thema und so kann man sich jedes Mal neu entscheiden, ob man mitmachen möchte, oder ob einem das Thema vielleicht nicht so zusagt. Vor 7 Jahren sangen wir afrikanische Lieder. Vor 4 Jahren hiess das Thema „Jiddische Lieder“ und vor 2 Jahren „Liebeslieder“. Erkennt ihr mich? Ich stehe überall vorne rechts. Ich weiss, etwas unscharfe, verwackelte Aufnahmen, aber genau deswegen habe ich grosse Chancen, dass kein Chormitglied bei mir reklamiert, er oder sie möchte nicht öffentlich gesehen werden. 😉

Dieses Jahr nun habt ihr wieder die Möglichkeit, mich live zu erleben. 🙂

Das diesjährige Thema heisst: „It’s movie time“.

Konzert

 

It's movie time

 

Die Konzerte finden am Freitag, 17. und Samstag, 18. Juni jeweils um 20 Uhr in der MZA Ennetbürgen statt.

Begleitet werden wir vom Jazztrio MaxMantis, welche auch während eines eigenen Teils im Programm spielen werden.

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Wie schön wäre es, wenn in der Pause oder nach dem Konzert jemand auf mich zukommen und sagen würde: „Hey, ich habe in deinem Blog vom Konzert gelesen und bin deswegen gekommen.“ 😉

 

Warum ich nicht gern telefoniere

Ein Facebookfreund (Johannes Mairhofer) hat soeben erklärt, warum er keine Telefonanrufe mag und auf diesen Artikel verlinkt. Endlich, endlich fühle ich mich verstanden, denn ich mag überhaupt keine Telefongespräche und fühlte mich mit dieser Antipathie allein. Wenn ich das bisher erklärte, stiess ich meist auf Unverständnis. „Was? Das gibt’s ja nicht. Ich telefoniere viel lieber, als dass ich schreibe.“ – „Dann musst du dich aber nicht wundern, wenn du keine Freunde hast oder alle verlierst“ waren so typische Reaktionen. Als ob die einzige Art, mit mir zu kommunizieren über eine Telefonplauderei möglich wäre. Ich habe noch nie gern telefoniert, auch nicht als Teenager. Es gab eine Zeit, da hinterfragte ich meine Antipathie nach einem möglichen Trauma. Zwar war ich zweimal diejenige, welche eine Todesnachricht als erste von unserer Familie erfuhr und diese Meldung weitersagen musste, aber ich glaube nicht, dass meine Abneigung von diesen zwei Erfahrungen stammt. Viel eher ist es so:

  • Wenn du mich anrufst, unterbrichst du mich bei irgendwas. Ich bin grad am Blog schreiben oder beruflich am Schreiben, weil ich einen Auftrag ausführe und sammle meine Gedanken. Dein Anruf unterbricht meinen Gedankenfluss. Ich bin im Schuss bei der Haus- oder Gartenarbeit und möchte in einer bestimmten Zeit mein Arbeitsziel erreicht haben. Ich bin im Gespräch mit einem meiner Kinder oder habe Besuch. Ein Anruf unterbricht ungefragt und der Klingelton, egal welche Melodie er spielt, stellt sich aufdringlich grad sofort in den Mittelpunkt. Ich kann nicht priorisieren und denken: zuerst mach ich das noch fertig, erkläre mein Anliegen meinem Gegenüber noch zu Ende. Nein, alles andere muss sofort warten. Es kann auch sein, dass ein Anruf mich beim „Nichtstun“ aufspringen und mein Herz pochen  lässt.
    Vorschlag: schreib mir ein SMS, WhatsApp, Mail. Kontaktiere mich per Facebook (dort gibt es auch einen Messenger), über Twitter oder Instagram oder über diesen Blog. Oder sprich mir eine Nachricht via WhatsApp drauf. Diese Möglichkeit gibt es ja auch noch, wenn du nicht schreiben magst. Ich antworte meist noch am selben Tag. Wir können über diese Kanäle auch einen Zeitpunkt für einen Telefonanruf vereinbaren, wenn du meinst, das Anliegen lasse sich über dieses Medium am besten besprechen. Oder wir vereinbaren einen Termin um einander zu besuchen, was ich auch immer sehr schätze.
  • Ich selber werde genau aus obigem Grund auch nie jemanden anrufen, ausser meine Schwiegermutter oder Mutter, welche beide kein Handy und Internet haben. Ich will nicht stören, unterbrechen. Wenn ich jemandem auf schriftlichem Weg eine Nachricht hinterlasse oder per WhatsApp eine Sprachnachricht schicke, weiss ich, dass der Empfänger dies dann abrufen kann, wann es ihm zeitlich, örtlich, kräftemässig und von der Lust her, mit mir zu kommunizieren, passt.

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    Das ist eine tote Leitung bei meiner Mutter. Links davon hängt das Hochzeitsfoto meiner Grossmutter und meines Grossvaters. Oberhalb des Telefons hängt eine Postkarte mit demselben Sujet – aber nicht von uns fotografiert. Foto im Foto im Foto… 😉
  • Ich telefoniere so ungern, weil ich eine Stimme allein nicht genau einordnen kann. Ich weiss nicht, ist das Gesagte ironisch gemeint, etwas ausweichend, peinlich berührt, vorwurfsvoll oder traurig? Ich spüre es zu wenig raus, benötige Gesten, Mimik und meine ganzen „Gmerkigen“ Sensoren, welche beim Klang einer Stimme allein fehlen. Ich fühle es nicht und das macht mich total unsicher, ich bin oft nach einem Telefongespräch bachnass geschwitzt, weil so viele Unsicherheiten mitschwingen. Wenn ich jeweils den Hörer auflege, hinterfrage ich mich tausendmal. Hätte ich das oder jenes anders sagen sollen?
  • Schweigen am Telefon geht auch ganz schlecht.
  • Und obwohl wir seit Jahren ein kabelloses Telefon haben, fühle ich mich durch den Apparat irgendwie „angebunden“. Eine Zeitlang dachte ich, dass Skypen eine mögliche Alternative für mich wäre, aber ich fühle mich da auch nicht total wohl – es ist besser, weil man das Gegenüber sieht und doch fühle ich mich halt auch „angebunden“ und ein kurzes Schweigen im Gespräch wirkt auch schnell peinlich.
  • Bei einem Anruf weiss ich nie, auf was ich mich einlasse. Werde ich einen Stunde am Apparat sein oder bloss ein paar Minuten? Ich mag es, wenn ich mich zeitlich auf was einstellen kann.
  • Am Telefon fühle ich mich nie frei, länger über etwas nachzudenken. Ich reagiere sehr schnell, spontan und ärgere mich im Nachhinein manchmal darüber.
  • Vielfach bin gar nicht ich gefragt, sondern mein Mann oder eines unserer Kinder. Wenn ich den Anrufer auf dem Display erkenne und weiss, die wollen etwas über Familienmitglied xy wissen, nehme ich nicht ab, weil ich meistens nicht Auskunft geben könnte. Jedes Familienmitglied hat ein eigenes Handy und deswegen verstehe ich im Grunde genommen nicht, warum die Leute nicht dort drauf ein WhatsApp hinterlassen.

    Es gibt Situationen, da ist ein Telefonanruf sinnvoll. Wenn ein Missverständnis bei einem schriftlichen Austausch entstanden ist und wir einander ewig hin- und herschreiben würden, ist die Angelegenheit meistens innert ein paar Minuten am Telefon geklärt. Lieber mag ich es aber, wenn bei solchen Vorkommnissen ein Bsüechli abgemacht wird und man einander 1:1 gegenüber sitzt.

    Wenn jemand innert nützlicher Frist nicht auf meine Mails, SMS, WhatsApps reagiert und ich eine Antwort erwarte, dann greife selbst ich mal zum Hörer. 😉

    Ich habe jetzt hier über den rein privaten Gebrauch des Telefons geschrieben. Beruflich ist es mir klar: da sind Telefonanrufe oft der schnellste, einfachste Weg der Kommunikation.

Wer übrigens meine Nummer nicht hat, dem werde ich sie aus obigen Gründen schwerlich rausrücken. Wer mir nahe steht, kennt unsere Festnetznummer und meine Handynummer. Im Telefonbuch steht unsere Nummer nicht und wir erhalten deshalb auch höchst selten Werbeanrufe. Wer weniger gut bekannt ist mit mir, kann über diesen Blog, Facebook, Twitter, Instagram den schriftlichen Austausch suchen, er kann mir einen Brief, eine Postkarte schreiben 😉 und kann gewiss sein, er wird eine Antwort erhalten. Wer allerdings auf Facebook nicht mit mir befreundet ist, sollte dort noch dran denken, dass Privatnachrichten im Ordner „Sonstiges“ landen, den ich alle paar Wochen mal anschaue. Also besser, eine Nachricht im Blog hinterlassen, hier wünschte ich mir sowieso mehr Dialoge. Ich höre ab und zu: „ich habe deinen neusten Blogbeitrag gelesen, er war kurzweilig, interessant“, aber selten hinterlassen Menschen mal Fragen oder Bemerkungen. Ich habe kürzlich wieder mal nachgeschaut, wie Menschen auf meinen Blog stossen und da denke ich oft: haben sie wohl gefunden, wonach sie gesucht haben? Und sonst: warum haben sie nicht nachgefragt?

Ich wünschte mir mehr Austausch, mehr Interaktivität, denn ich unterhalte und diskutiere gern. 😉

 

Mordsmässiger Spass

14. Mai 2016

Sohnemann ist im PfiLa im Tessin, Tochter in Norwegen und so haben mein Mann und ich wieder mal Zeit nur für uns.

Unterwegs nach Stuttgart, um den Gutschein für ein Krimidinner, ein Weihnachtsgeschenk meines Mannes, einzulösen, ist unser 1. Stopp bereits in Luzern. 😉 Im Rahmen von „Luzern tanzt“ tanzen wir zusammen mit Kunz einen Line Dance und später unter anderer Leitung einen Salsa mit. Gerne würden wir noch weiter zuschauen, doch wir haben ja noch eine Strecke vor uns.

2. Halt ist bereits Zürich. 😉 Im Internet habe ich schöne Velohelme gesehen und weil Zürich auf unserem Weg liegt, haben wir den Kauf eines Helms auf diesen Tag eingeplant. Ist er nicht wunderspeziell? 😀

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Ein Neukauf war nötig, nachdem ich bei meinem Velounfall stark mit dem Kopf auf dem Asphalt aufprallte. Ohne Helm hätte ich damals ganz bestimmt schlimmere Kopfverletzungen davongetragen. Jetzt kann ich mich wieder aufs Velo schwingen, auch wenn meine Handgelenksverletzung noch nicht ganz in Ordnung ist.

Im Arcotel Camino Stuttgart werden wir herzlich begrüsst und erhalten den super Tipp, beim Hans im Glück um die Ecke etwas Kleines zu essen. Die Atmosphäre erinnert an einen Innenhof und ist jugendlich locker. Die Bedienung duzt uns und wir fühlen uns mindestens 20 Jahre jünger. 😉

Wir bummeln durchs Europaviertel und ich merke, wie mich moderne Architektur genauso faszinieren kann, wie es alte Häuser, zum Beispiel Fachwerkhäuser tun.

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15. Mai 2016 – Pfingstsonntag

Nach einem ausgiebigen Frühstück am grossartigen Buffet im Arcotel, fahren wir mit dem City Tour Bus 1.5 Stunden den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Stuttgarts entlang. Diese Bustour können wir empfehlen, allerdings erhielten wir etwas verwirrende Fahrplanauskünfte und warten entsprechend 40 Min. auf den Bus. Die erste halbe Stunde frieren, bevor das Oberverdeck geschlossen wird, ist auch nicht eine so tolle Erfahrung.

Zu unserem Stuttgartbesuch gehört ein Bummeln durch das Sommerfest des SWR, das gerade stattfindet, auch wenn die Temperaturen alles andere als sommerlich sind, das Hochfahren zum Cube und die Aussicht geniessen,

Tiefe

ein grosszügig portioniertes Essen in der Alten Kanzlei bei mässig freundlicher Bedienung und ein Besuch im Ausstellungsturm beim Hauptbahnhof über Stuttgart 21. Wir erfahren nonverbal und indem wir mit Leuten sprechen, dass die Bevölkerung Stuttgarts mehrheitlich überhaupt nicht begeistert ist über dieses Grossprojekt.

Für den Abend verwandeln wir uns in Sherlock Holmes und eine Lady aus den 60iger Jahren.

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Wir begeben uns an die Nachlassverhandlung des wohlhabenden und plötzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empfängt uns vor hübsch dekorierten Tischen mit Kerzenlicht. Die Herren werden gebeten, sie mit einem Handkuss zu begrüssen, die Damen sollten einen Hofknicks vor ihr machen. Wir sitzen in angenehmer Gesellschaft zusammen mit 8 jungen Leuten an einem grossen runden Tisch und plaudern während den 4 Gängen und eines Mordes, der vor unseren Augen geschieht, angeregt über Beruf, Familie, Stuttgart 21 und über die vielen Obdachlosen und Bettler, welche für uns Schweizer ungewohnte Begegnungen bieten. Insgesamt sind rund 120 Gäste anwesend. Ein interessanter, unterhaltsamer Anlass bei feinem Essen, den wir wärmstens empfehlen können. Einzig: für mein Empfinden haben die Schauspieler zu sehr übertrieben in ihrer Rolle, ich hätte es bevorzugt, wenn das Ganze „natürlicher“ gespielt worden wäre, so dass die Grenze zwischen Fiktion und Realität mehr verwischt worden wäre.

16. Mai 2016 – Pfingstmontag

Wir nutzen den Vorteil des späten Auscheckens und besuchen das zweite Mal den Wellnessbereich des Arcotels.

Auf dem Fernsehturm bestaunen wir später bei zügigem Wind nochmals eine andere Sicht auf den „Kessel“ Stuttgarts und seine Umgebung.

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Auf der Weiterfahrt schliessen wir uns einer interessanten Führung durch Esslingen an.

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Historisch wunderschöne Gebäude – aber ich friere 1.5 Stunden lang, so stark wie den gesamten Winter hindurch nie, trotz Wintermantel. Es weht ein eiskalter Wind und dazu regnet es. Zudem ist es mir langsam vor lauter Hunger schwindlig. Endlich was essen in Ess-lingen, das wäre was!

In Kielmeyers Besen tauen wir bei einem schwäbischen Essen und freundlicher Bedienung wieder etwas auf und ich entdecke, dass ich die ganze Zeit in meiner Handtasche die Willkommensäpfel des Arcotels mitgetragen habe. Fast vor Hunger umgekippt, trug ich sie 1.5 Stunden lang nahe bei mir. :-O

Zuhause erwarten uns Kater Minouch und Sohnemann, welcher in seinem Lager ebenfalls viel erlebt hat. Im Tessin schien die Sonne und die Jugendlichen gingen sogar in der Maggia baden!

Mein Facebookalbum mit mehr Fotos unseres mordsmässigen Pfingstspasses habe ich auf öffentlich einsehbar geschaltet.

Familienaktivitäten

Über die Auffahrtstage waren wir als Familie auf „Ausfahrt“. Mit anderen Worten: wir waren aktiv.

FOXTRAIL und Kinobesuch  (Donnerstag, 5. Mai 16)

Auf Weihnachten vor einem Jahr schenkten wir unserem Sohnemann einen Foxtrailgutschein. Diesen lösten wir nun zu Dritt ein.

Der Foxtrail ist eine Art Schnitzeljagd mit festinstallierten Posten. Diese zu unterhalten und auch die Helpline zu besetzen, ist mit Kosten verbunden und deshalb verstehe ich die Kommentare unter diesem Artikel zum neusten Velo-Foxtrail nicht. Wir fanden unterwegs auch einen Geocache, welcher bei den Kommentaren erwähnt wird. Ein solches Schachteli zu finden, mag bestimmt Spass machen – ist doch aber nicht zu vergleichen mit den teilweise aufwändig installierten Foxtrailposten.

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Der Trail in Basel war knifflig, hat aber Spass gemacht. Die zwei letzten Posten waren zu ungenau beschrieben. Wir haben eine Familie beobachtet, welche einander recht „anhässelten“, weil sie dem Fuchs dort nicht auf die Spur kamen. Zum Glück blieb unsere Familienlaune konstant gut. Ein paar Posten sind recht originell, aber in Luzern haben wir einen Trail absolviert, welcher noch fantasievoller ausgestaltete Posten hatte. Dafür hat in Basel alles funktioniert, in Luzern waren damals nicht alle Posten in Ordnung. Es hatte sehr viele Gruppen unterwegs, was teilweise störend war. Man möchte ja jedem den Rätselspass gönnen und nicht den Nachfolgenden alles zeigen, was man soeben entdeckt hat.

Acquabasilea Pratteln (Freitag, 6. Mai 16)

Vom Donnerstag auf Freitag, 6, Mai übernachteten wir in Lörrach (Deutschland) in einer komfortabel eingerichteten Ferienwohnung

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Am Freitagabend schauten wir zusammen die neue Verfilmung des Dschungelbuchs in einem Kino. Sehr empfehlenswert! Und am Freitagmorgen gönnten wir uns ein Frühstück in einem Café der schmucken Altstadt. Den Tag verbrachten wir mit Einkaufen und gegen Abend besuchten wir das Acquabasilea in Pratteln (Schweiz). Das war nicht unser erster Besuch dort. In seinen Anfangszeiten gab es auch extra günstige Angebote, um einmal zu übernachten mit einem Eintritt in die Bade- und Saunalandschaft verbunden. Leider wurden wir in den letzten Jahren nicht mehr fündig, als wir nach solchen Aktionen suchten. Doch das Bad bietet sehr viel und selbst ich liebe die diversen Rutschbahnen. Der Vorteil gegenüber dem Alpamare sehe ich darin, dass die Raumtemperatur überall angenehm ist, wohingegen ich mir im Alpamare regelmässig eine Erkältung zuzog, weil man sich im Rutschbahnenbereich ohne Tüchli in der Zugluft bewegen muss. Deshalb meide ich persönlich das Alpamare seit Jahren.

LUGA (Samstag, 7. Mai 16)

Die Luzerner Gewerbeausstellung gehört regelmässig zu unserem Familienfrühjahrsprogramm. Es gibt immer Einiges zu entdecken. Man kann an Wettbewerben mitmachen, sich als Familie an sportlichen Posten messen, gemeinsam auf ein Laufsäuli setzen (leider war unser „Grunzli“ nur unter „ferner liefen“), hochwertige Sport-, Musik- und Tanzvorstellungen besuchen und sovieles mehr. Dieses Jahr gewannen wir an einem Stand ein Entelirennen, einzulösen beim Lunapark nebenan. Diesen Chip tauschte ich gegen einen, den ein etwa 3jähriger Junge für eine schnelle, rasante Bahn gewonnen hatte. Er hätte diese Bahn nicht benutzen können und so freute sich unser 15 Jähriger darüber und der Kleine hatte hoffentlich seine Freude beim Entelirennen, was immer das auch war.

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Umwelt Arena Spreitenbach (Muttertag, 8. Mai 16)

Am Muttertag profitierten wir davon, dass ich als Mutter einen Gratiseintritt in die Umwelt Arena geschenkt erhielt.

Unserer Familie hat dieser Besuch sehr gut gefallen. Bewertungen unter Tripadvisor und Google bemängeln, dass sich dort Unternehmen ins beste Licht stellen können und man dafür noch Eintritt bezahlen muss. Wären diejenigen, welche diesen Punkt kritisieren aber bereit, vielleicht 3 Mal höhere Eintrittspreise zu bezahlen, weil niemand sponsort? Und die sind dann bestimmt auch gegen Sponsoren bei Fussballspielen etc. ? Auch die Kritik an den angeblich hohen Restaurantkosten konnten wir nicht nachvollziehen: sie sind sogar eher günstig, wenn man berücksichtigt, dass es nicht Fastfood ist, welcher angeboten wird.

Ursprünglich hatten wir vor, mit dem ÖV anzureisen. Dies hätte aber ein Fahrweg von 3 Std. 40 bedeutet – ein Weg – und per Auto hatten wir knapp 50 Minuten. Schade, ist die Umwelt Arena nicht besser an den ÖV angebunden – sollte sie im Grunde genommen „von Amtes wegen“….

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Unser Sohn beim Ecodrive Simulator. 1. Fahrstunde als 15 Jähriger 😉

Wir fanden es toll, wie interaktiv das Ganze gestaltet ist und vor allem auch, dass man verschiedene Elektrofahrzeuge testen konnte (draussen, weil so schöner Sonnenschein war).

Schade war, dass es ein paar Präsentationen hatte, welche nicht in Betrieb waren (defekt oder im Umbau).

Ich schaue dankbar auf unsere Auffahrtsaktivitäten zurück.