Urchig, hiäsig und eifäch scheen

Urchig und schön sind unsere hiesigen Traditionen. (Urchig meint urtümlich.)

Heute besuchten wir den Dorfmarkt in Emmetten und erlebten ein paar Sentä Veh (Vieh-Senten = Viehzüge). Die Kühe, welche den Sommer hindurch auf den Alpen weiden durften, ziehen jetzt nach und nach talwärts. Sie werden von den Älplern schön geschmückt.

Wir verbanden den Besuch des Dorfmarkts mit einer Wanderung bis nach Hause. Die leichte Wanderung dauerte etwa 2 Stunden. Immer wieder begeisterte die Aussicht zum Vierwaldstättersee und Beckenried hinunter oder nach Emmetten zurück. Leider führt der Wanderweg über grosse Strecken über Asphaltstrassen. Retour ist dieselbe Wanderzeit angegeben, was wir fast nicht glauben können, ist doch Emmetten höher gelegen als Beckenried, das direkt am See liegt.

Zuhause, vom Balkon aus, sehen wir die gesamte Strecke unserer Wanderung. Von ganz links (Emmetten), nach rechts und hinunter…. 😉 Wie liebe ich es, hier wohnen zu dürfen.

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Von der Weisheit, umzukehren. (Wanderung ab Bauen)

Wir wohnen so wunderschön, das denke ich täglich. Und was für ein Glück es ist, dass wir innert paar Minuten von zuhause aus an der Schiffstation Beckenried sind. Andere Menschen reisen von weither an, um die malerische Vierwaldstättersee-Region zu geniessen.

Der heutige Plan lautet: Schifffahrt Beckenried – Bauen, Wanderung Bauen – Isenthal (Weg der Schweiz) und mit Postauto und Schiff wieder nach Hause.

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Sich die Landschaft auf dem Schiff sachte vorbeiziehen zu lassen, ist immer wieder sehr entspannend. Wir steigen in Beckenried auf das Dampfschiff Stadt Luzern. Dieses wird übrigens Ende Jahr bis im Jahr 2021 total revidiert.

In Brunnen steigen wir um – auf das kleine Schiff Mythen.

In Bauen um 14 Uhr den Wanderweg entdeckt, erschrecken wir: die Wanderstrecke ist mit 1 Stunde länger ausgeschrieben, als wir gerechnet haben. Also rund 2.5 Stunden Wanderzeit. In umgekehrter Richtung sind 1.5 Stunden angegeben. Wir rechneten mit ca. 1 Stunde und 45 Minuten Wanderzeit. So können wir unseren Plan nicht einhalten, das Postauto um 16 Uhr in Isenthal rechtzeitig zu erwischen, um es auf die letzte Schiffsverbindung nach Beckenried zurück zu schaffen.

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Also: Planänderung. Wir wandern eine Stunde hin – und eine Stunde auf demselben Weg wieder zurück. Sind wir kurz vor Vorder Bärchi? Wir haben de facto keine Ahnung, bis wie weit es wir in dieser Stunde geschafft haben. Schade, gibt es unterwegs keinen Wanderweg mit Zeitangabe. Denn so fehlt uns eine Einschätzung, ob wir es nicht doch bis Isenthal aufs Postauto hätten schaffen können. Aber der Weg ist abwechslungsreich und interessant. Es ist ein uralter Handelsweg. Linkerhand liegt uns stets der See zu Füssen. Oft bin ich, welche nicht ganz schwindelfrei bin froh, um die guten Absicherungen und die Breite des Weges. Er wird, wie es scheint, gut in Ordnung gehalten.

In dieser Stunde eingeschlossen ist eine unnötige „Rundschlaufe“. Nach dieser Brücke führt der Weg rechts hoch. Nach kurzer Zeit zweigt ein Weg nach links ab, den wir verpassen. Wir wandern weiter bergwärts.

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Bis wir auf einem Baum auf der linken Seite eine Wanderwegmarkierung sehen. Also zweigen wir dort ab und wundern uns zwar schon, denn der Weg führt wieder in Richtung Bauen. Kann ja sein, dachten wir, dass er eine Schlaufe macht – bis wir wieder auf dem Weg standen, auf dem wir bereits hoch wanderten. Hättet ihrs gewusst? Links oder rechts? Wir entscheiden uns für rechts und das ist falsch.

Hier fehlt ganz eindeutig eine Wegmarkierung. Also, wenn ihr an diese Stelle kommt: nach links abzweigen!

Retour fahren wir mit dem Dampfschiff Gallia – ohne Umsteigen bis Beckenried.

Morgen wollen wir per Auto nach Isenthal fahren und zum Vorder Bärchi wandern. Vielleicht sehen wir, ob wir heute kurz vor dem Aussichtspunkt waren oder nicht.

Wir wandern halt nicht gern denselben Weg hin- und retour. Obwohl: auf dem Schiff  kurz vor Beckenried, treffen wir den Pächter der Ermitage Beckenried und er gibt uns zu bedenken: „Man hat eine Strecke erst gesehen, wenn man sie einmal in der einen und dann in der anderen Richtung erlebt hat.“ Und ja: schön war es „einewäg“ (so oder so), wie ihr mir bestimmt zustimmen werdet. 

 

Nachem Räge schint d’Sunne – Ein märchenhafter Abend auf der SummerFerry mit Damian Lynn

Er hat mit „Feel the Heat“ den SRF-Song für die Berichterstattungen über die Fussball WM 2018 geliefert. Fortan umrahmte seine Eigenkomposition alle Berichterstattungen in TV, Radio und Onlinemedien. Vor zwei Jahren gewann er einen Swiss Music Award in der Kategorie «Best Talent». Letztes Jahr (2017) lief sein Song „When We Do It“ auf allen Schweizer Radiostationen über 1’300 Mal und war damit eines der meistgespielten Lieder und sogar mit Abstand der meistgespielte Song eines Schweizer Musikers. Doch sein Name ist wohl dennoch nicht sovielen Schweizern bekannt. Vermutlich hat man seine Songs im Ohr, aber nicht seinen Namen. Oder wie muss ich es mir erklären, dass der wunderschöne Anlass „SummerFerry“ gestern Abend mit Damian Lynn noch soviele freie Plätze zu bieten gehabt hätte? Hey – hier spielte ein Schweizer Ausnahmetalent und das Konzert inmitten schönster Kulisse war nicht ausverkauft! Unglaublich.

Gegen Abend stürmte und regnete es aus Kübeln, doch der Veranstalter des „SummerFerry“ war zuversichtlich und liess verlauten, dass es pünktlich um 20.30 Uhr „Leinen los“ heissen werde. Mit einem Apéro durfte sich die erwartungsvolle Gästeschar  stärken und dann die Fahrt auf der Fähre, welche ihre gewohnte Route Beckenried-Gersau für einmal verliess, bei einem wunderschönen, märchenhaften Abendhimmel auf dem spiegelglatten Vierwaldstättersee geniessen. Dazu von Damian Lynn (übrigens – ein ehemaliges Klassengspänli unserer ältesten Tochter 😉 )  und seinem Schlagzeuger bestens unterhalten zu werden, mit zu singen, zu wippen, tanzen, klatschen, war das i Tüpfchen auf dieser ausserordentlich romantischen Abendfahrt.

Für einmal lag ein derart grossartiges Konzerterlebnis vor unserer Haustüre – wir hatten keinen langen Heimweg wie sonst, wenn wir nach einem Konzertbesuch von Zürich heim reisen müssen. 😛

Die nächsten zwei Konzerte auf der „SummerFerry“ sind bereits ausgebucht. Was für eine innovative Idee – ein Kompliment dem Kapitän der Fähre und der Crew, den Veranstaltern und dem Hotel Seerausch Beckenried dafür.

Ein paar Impressionen mit meiner Handykamera. Ich bedauerte, die Nikon-Kamera nicht dabei gehabt zu haben ;-(

Die Videos sind von Tobias, unserem Sohn. (Aeppli Produktion)

 

Die Nidwaldner Zeitung berichtete mit einem Foto, das im Hintergrund unsere Älteste und unseren Jüngsten im Gespräch vertieft, zeigt. 😉

Sich einmal fühlen wie ein VIP (Very Important Person) im Spa Hotel Villa Honegg

Vorbemerkung: dieser Blogbeitrag wurde weder vom Hotel Villa Honegg noch von einem anderen Werbepartner  gesponsert.

Der Blick, wenn wir zuhause am Esstisch sitzen, geht jeden Tag in Richtung Rigi, Bürgenstock und Vierwaldstättersee. Wir wandern oft in unserer wunderschönen Zentralschweiz – im Herzen der Schweiz, wie es ein neues Video des Kanton Nidwaldens treffend beschreibt.

Ich erinnere mich, wie wir am 8. Dezember 2016 nach einer Wanderung auf dem Bürgenstock oberhalb des Hotel Villa Honegg auf den Pool hinunterblickten und zueinander sagten: „Nun ja – wir können die atemberaubende Aussicht ja genauso geniessen, ob wir uns nun im oder ausserhalb des Pools befinden.“

Heute gebe ich zu: es schwang nebst Bedauern auch Neid mit in dieser Aussage. Denn wir würden uns den stolzen Eintrittspreis in den Spa-Bereich dieses 5-Sternehotels nie leisten können oder wollen.

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Wie schön, wenn liebe Mitmenschen sowas aus unseren Bemerkungen heraushören und daran denken, wenn sie überlegen, was sie einen zum Geburtstag oder auf Weihnachten schenken könnten. Und so erhielt mein Mann zu seinem  55. Geburtstag im April 2017 von seinen zwei erwachsenen Töchtern einen Gutschein für eben diesen Wellnessbereich. Glücklicherweise liessen sie ihn für zwei Personen ausstellen. 😀

Am 11.11.17 auf 11.11 Uhr reservierten wir unsere besondere Auszeit. 

Bereits am Empfang fühlen wir uns „königlich“. Man merkt, dass diese Jugendstil-Villa ein 5-Sterne Superior Hotel ist. Persönlich werden wir zu den Umkleidekabinen geleitet. Ein Kästchen für unsere Kleider sei vorbereitet worden, informierte man uns und es enthalte Badetücher und je einen Bademantel. Pflegeprodukte würden in der Duschkabine bereit liegen. Wir wären froh gewesen, hätten wir gewusst, dass wir keine eigenen Frottéetücher und Bademäntel mitzubringen brauchten. Denn wir reisten mit auffällig dicken IKEA Taschen an. 😛

Als Erstes wollen wir natürlich sofort im berühmten Edge-Pool „sprudelen und bädelen“. Berühmt, ja „viral“ ging er im Internet, als der Reiseblogger Loucos Por Viagem sein Erlebnis davon weltweit teilte. Die Webseite des Hotels ging damals zeitweise down. Von einer „Treppe zum Himmel“ war in den Kommentaren die Rede und Vergleiche mit der Narniawelt wurden angestellt . Deswegen hat sich Hotel zwischenzeitlich ein ausgeklügeltes System entwickelt, um Gästen weiterhin Ruhe im Spabereich zu gewähren. „Es hängt davon ab, wieviele Hotelgäste wir aktuell beherbergen und die Wetterlage spielt eine Rolle“, meint Frau Von Holzen, als ich sie frage, wieviele Gäste sie zeitgleich ins Spa einlasse. Während unseres 4-stündigen Besuchs, befanden wir uns mit 3 anderen Paaren zusammen im gesamten Bereich. Dies war eine sehr angenehme Anzahl an Personen. Wir verteilten uns im Aussen-, im kühleren Innenpool, in der Sauna und dem Dampfbad. Es standen grad 8 Liegen zur Verfügung. Weil sich nicht immer die genau gleichen 8 Personen im Bad befanden, kam es vor, dass Liegen noch mit Tüchern der Vorgängern besetzt waren. Doch es ging nie lange und sie wurden von Mitarbeitenden entfernt und neue Tücher wurden schön drapiert bereitgelegt. Diese Mitarbeiter waren auch fleissig beim Boden aufwischen und Kontrollieren, ob noch genügend Früchte, Knäckebrot, Tee, Bouillon und Mineralflaschen bereit liegen. Wir schätzten diese Gratisangebote. Wenn es wärmer gewesen wäre, hätten wir uns im Aussenbereich auf Liegen bequem machen können. Während unseres Besuches war das Wetter diesig, manchmal tröpfelte es sogar leicht.

Das Erlebnis, sich in diesem Aussenpool aufzuhalten, sich von Boden-, Wänden-, und Liegesprudeln massieren zu lassen mit der traumhaften Aussicht, war dann wirklich traumhaftes. Selbst für uns, welche die Aussicht ja kennen. Aber wir sind noch nicht abgestumpft und geniessen es, hier wohnen zu dürfen.

Ich habe mir überlegt, dass von einem Baden in diesem wunderschönen Aussenpool nur bei einem Schneesturm, Gewitter und dickstem Nebel abzuraten ist. Das Wetter muss nicht zwingend strahlendblau sein – auch wir genossen unseren 4-stündigen Aufenthalt rundum. Wir fühlten uns verwöhnt wie VIP’s und mussten uns zugestehen, dass der Preis unter den Umständen, dass man die Ruhe in diesem aussergewöhnlichen Pool mit der phänomenalen Aussicht wirklich geniessen kann, gerechtfertigt ist. Wir können einen Besuch dort wärmstens empfehlen. Buchungen bis Ende Jahr sind leider nicht mehr möglich, wie man der Webseite des Hotels entnehmen kann, aber fürs 2018 kann man bereits jetzt einen Termin reservieren.

 

Wunderprächtige, herrlichste Wanderung. Unbedingt in den nächsten Tagen nachwandern. ;-) #ausGründen

Was sind die Gründe obiger Dringlichkeit? Das: mein Mann verlor gestern Nachmittag, 1.11.17 seine Korrekturbrille auf der Strecke. Oder hat sie liegenlassen auf dem Schiff, Bus, Picknickbänkli. Jedenfalls ist sie weg, verschwunden! 😦 Wir haben den Verlust an allen möglichen Stellen gemeldet, aber wenn jemand von Euch Zeit und Lust hat, diese Tour auf unseren Spuren nachzuwandern und dabei die Augen nach einem braunen, stabilen Brillenetui offen zu halten, wäre das natürlich toll. Inhalt: ein Metallgestell, etwas hellgrün in der Farbgebung.

Die Strecke lohnt sich! Abgesehen vom gestrigen Verlust, haben wir das Unterwegssein sehr genossen.

Gestartet sind wir zu Fuss von unserem Zuhause aus. In weniger als 10 Gehminuten erreichten wir die Schiffstation. Das Schiff (Winterfahrplan beachten) brachte uns nach Weggis. Ein feiner Dunst lag über der Wasseroberfläche, die Sonnenstrahlen kämpften sich tapfer und erfolgreich hindurch und so waren die Temperaturen für den November erstaunlich angenehm. Eine Schifffahrt ist einfach immer wieder schön – waren sich mein Mann und ich einig. Auch wenn man die Schiffstation vor der Haustüre hat.

In Weggis fuhren wir per Bus nach Küssnacht. Direkte Schiffsverbindungen gab es aufgrund des Winterfahrplans nicht mehr. Aber auch die Busstrecke bietet immer wieder schöne Blicke auf den See.

Es gibt mehrere Wandermöglichkeiten ab Küssnacht bis Luzern. Wir wählten aber bei jeder Abzweigungsmöglichkeit den „Waldstätterweg“ mit der grünen Zahl 98.

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Selten liefen wir eine so abwechslungsreiche Wanderroute. Denn der Panoramablick in die Alpen und zum Vierwaldstättersee, ja sogar bis zum Zugersee wechselt dauernd und man durchquert (Herbst-)Wälder, Wiesen, Flachmoorlandschaften, geht vorbei an einem Biotop, an Villen und durch die Parkanlage des Schlossgutes Meggenhorn. Die Herbstfarben in der Natur sind ein Fest für die Sinne! Wichtig ist es uns, im Herbst an der Sonnen- und nicht Schattenseite zu wandern. Und das ist hier gegeben. Obwohl wir in der Region wohnen, kannten wir die Strecke überhaupt noch nicht. Zum Glück ist der Untergrund nicht durchgehend asphaltiert. Wald- und Wiesenweglein sind wohltuender für die Füsse.

Unterwegs laden Bänke und im Wagenmoos eine Brätlistelle zum Verweilen ein. Im Sommer gibts in Meggen oder später im Lido Luzern Gelegenheit, im See zu baden.

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Route:

Beckenried-Weggis per Schiff

Weggis-Küssnacht am Rigi, per Bus

Küssnacht-Meggen-Luzern – bis Hotel Hermitage zu Fuss. Reine Wanderzeit 3.5 Stunden Schwierigkeitsgrad sehr leicht. 310 Höhenmeter

Hotel Hermitage Luzern-Beckenried per Bus der VBL, Zentralbahn und Postauto.

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Nachtrag: 3.11.17

Währenddem ich mich mit einer Facebookgruppe „Schweizer Schreibfrauen“ treffe, wandert mein Mann nochmals alleine bis zum Picknickbänkli. Und tatsächlich: was liegt unberührt am Boden und wartet auf ihn? Sein Brillenetui samt Brille. Nicht zerbrochen. Eine Gebetserhörung.

 


 

 

 

Warum für uns die 4-Seen-Wanderung eine 8-Seen-Wanderung ist.

Unsere mittlere Tochter, mein Mann Andy und ich, entschliessen uns, an Maria Himmelfahrt, Feiertag in Nidwalden, die 4-Seen-Wanderung unter die Füsse zu nehmen. Sie ist für uns aber eine 8-Seen-Wanderung.

  1. See – Vierwaldstättersee
    Wir starten am Ufer unseres schönen Vierwaldstättersees. Das heisst, zuhause ab der Postautostation Beckenried Hungacher unsere Tour und fahren per Poschi nach Stans. Dort lösen wir ein spezielles RailAwayangebot mit 20 Prozent. Wir können uns entscheiden, ob wir im Preis inbegriffen, die Sesselbahn auf den Jochpass oder die Sesselbahn vom Jochpass zum Engstlensee hinunter benutzen möchten und . wählen die Bergfahrt auf den Jochpass. Die Zentralbahn führt uns zusammen mit vielen Indern nach Engelberg. Seitdem die Bahn durch den Tunnel fährt und nicht mehr ein Zahnrad einhängen muss, sind wir noch nie mit der Bahn nach Engelberg gefahren. Schade für das tolle Erlebnis mit dem Einhängen des Zahnrads, dem steilen Zugwaggon, in dem man einen Rucksack von „oben nach unten“ rollen lassen konnte und um die schöne Aussicht – welches jetzt nur noch Erinnerung ist. Doch die Touristen wollen halt immer schneller von A nach B kommen, das Unterwegssein als Erlebnis, ist nicht mehr so wichtig. Am Bahnhof in Engelberg müssen wir das RailAwayticket umwechseln in Tickets für die Gondelfahrt nach Trübsee. Auch hier bei der Talstation der Bergbahnen merken wir, dass wir schon lange nicht mehr hier zu Gast waren, obwohl wir ja keinen langen Anfahrtsweg haben. Die Station wurde in den letzten Jahren stark modernisiert. Beim Verlassen der Talstation, mit einem Blick zurück, staunen wir über die grosse Anzahl an parkierten Cars. Diese Massen an Menschen sind alle da oben? Wow!
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    Und noch etwas sehen wir im Blick nach unten:
  2. See – Eugenisee
    Der Eugenisee liegt mitten in Engelberg. Aber klar – die Wanderung hat ja noch nicht wirklich begonnen und so ist es für uns klar, dass dieser kleine, härzige See nicht zur 4-Seen-Wanderung hinzugezählt wird.
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  3. See – Trübsee
    Wir verlassen die Gondeln auf Trübsee und bewundern diesen See, wie wenn wir ihn das erste Mal in unserem Leben sehen würden. Er ist einfach jedes Mal eine Augenweide. So malerisch gelegen. Eine Postkartenidylle. Wir folgen dem See bis zur Talstation der Sesselbahn auf den Jochpass . Ein paar kurze Gehminuten, um uns einzuwärmen. 😉
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    Während der Sesselbahnfahrt beobachten wir die Bauarbeiten zu einer neuen Mountainbikeroute.

    Als wir die Sesselbahn verlassen, fragen wir uns, warum das Jochseeli nicht offiziell zur 4-Seen-Wanderung gezählt wird.

  4. See – Jochseeli
    Ein kleines, härziges Seeli. Wir sehen Kinder, welche dort Rutschbahn fahren können.
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    Unser Weg führt uns nun bergab und schon von weitem sehen wir ihn: den
  5. See – Engstlensee
    Der Weg ist teilweise etwas steil, aber gut begehbar und man erreicht den Engstlensee in kurzer Zeit.

    Wir picknicken an seinem Ufer, entdecken ein Murmeltier, freuen uns über den Besuch eines Bläulings
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    und staunen nicht schlecht, weil wir zufällig die Eltern meines Gottenkindes treffen. Schade, fährt ein Auto mit ausländischem Kennzeichen, dessen Fahrerin wohl unsere Signalisationen nicht kennt, dem See entlang. Jeder Wanderer wundert sich – nur die Fahrerin und deren Insassen nicht. Der Parkplatz wäre nicht so weit entfernt. Übrigens befindet sich dort auch eine Postautohaltestelle. Es gäbe die Möglichkeit, hier mit dem Postauto nach Innertkirchen zu fahren. Die Häuser der Engstlenalp sind sehr malerisch.

     

    Nun steigt der Weg etwas an und wird kurz eine klitzekleine Herausforderung für mich, denn auf einer Seite ist er ein bisschen abschüssig. Aber ihr merkt es: klitzeklein und ein bisschen…. Er ist immer mindestens 40 Zentimeter, ja teilweise bis über einen Meter breit und so ist er auch für mich ganz gut zu bewältigen.

     

    Im Restaurant der Tannalp gönnen wir uns etwas zu Trinken und einen feinen Meringue-Glacételler! Zu dritt schaffen wir diese grosse Portion. 😉

  6. See – Tannensee

    In etwa 20 Minuten Wanderzeit erreichen wir den Damm des Tannensees und besteigen dort für 3 Stationen den gut besetzten Fruttli-Zug. (Tannendamm bis Distelboden – 3 Stationen Fr. 6.–/Person. Die ganze Strecke wäre Fr. 10.–)
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    Doch wir möchten nicht die gesamte Strecke fahren, sondern auch den letzten See zu Fuss erreichen: den

  7. See – Melchsee
    Auch hier staunen wir über die Neubauten und merken, wie lange wir nicht mehr da waren, an diesem uns im Grunde genommen, gut bekannten Ort. Wir fragen uns, ob man etwas bezahlen muss für die Liftfahrt beim imposanten Gebäude. Nein, sie ist gratis. Der Blick oben über den Melchsee ist wunderschön.

    Die Gondelbahn bringt uns hinunter auf die Stöckalp. Auch diese runde Gondelbahn war für uns neu – wir kannten nur die alten Gondelis. Sie sind zwar rund, drehen aber entgegen unserer Erwartungen nicht, während der Fahrt. Per Postauto fahren wir nach Kerns und erblicken auf der Fahrt einen weiteren See.
  8. See – Sarnersee
    In Kerns wollen wir umsteigen auf ein weiteres Postauto, das uns über Ennetmoos nach Stans bringen soll. Aber wir haben den Fahrplan falsch studiert, denn dieser Kurs fährt am Feiertag vom 15.8. leider nicht. So müssen wir eine halbe Stunde aufs weitere Poschi warten, das uns an den Sarner Bahnhof fährt und dort einen Aufpreis bezahlen, um via Hergiswil nach Stans mit der Zentralbahn zu fahren. Im Zug bestaunen wir den schönen Alpnachersee, der ja aber ein Teil des Vierwaldstättersees ist. 😉 Das Postauto in Stans bringt uns wieder nach Hause und beendet unsere tolle Rundtour.Die reine Wanderzeit, ohne Abkürzungen mit Bahnen würde 6.5 Stunden betragen. Wir selber wanderten so wie beschrieben etwa 2 Std. 45 Minuten. Wenn man die Sesselbahn zum Engstlensee und die gesamte Strecke des Fruttli Zugs benutzen würde, würde die Wanderzeit vielleicht noch etwa 1 Std. 45 Minuten betragen. Statt mit der Gondelbahn nach Stöckalp, könnte man auch Trottinette mieten. Dies haben wir ein anderes Mal ausprobiert, aber ich fand damals, dass die Strecke per Trotti nicht ganz ungefährlich sei, aufgrund von Kieselsteinen auf dem Asphalt…..

Wanderung Seelisberg-Bauen

Postautofahrt Beckenried-Seelisberg, Station Träumli/Tanzboden

Wanderung auf dem „Weg der Schweiz“ Seelisberg-Bauen, ab Tanzboden ca. 1. Std. 40 Minuten, bei gemütlichem Wandertempo

Wir steigen in die Teilstrecke des Weges der Schweiz beim Spielplatz ein, hinter dem Restaurant Träumli (welches bald abgerissen werden soll). Dort verwirrt mich das Wanderwegzeichen, weil nichts von unserem Ziel „Bauen“ vermerkt, sondern bloss von Rundwanderungen die Rede ist. Doch mein Mann versichert mir, dass wir die Wanderung auch hier starten können und nicht zur Endstation der Standseilbahn Treib-Seelisberg fahren müssen. So wird unsere Wanderzeit nicht 130 Minuten betragen, wie hier beschrieben, sondern eine halbe Stunde weniger lang: http://www.weg-der-schweiz.ch/de/weg-titel/teilstrecken/weg-seelisberg-bauen

Die Wanderung beginnt mit dem „Vaterunserweg“, welchen wir bestens kennen. Auf kleinen Tafeln steht jeweils eine Aussage des Gebetes und lädt ein, dem Gedanken bis zur nächsten Tafel nachzuhängen. Wir kennen diesen Weg deshalb so gut, weil er zur Weihnachtszeit zum Engelsweg wird. Es ist eine kleine Familientradition, dass wir ihn jeweils zum Jahreswechsel um Mitternacht rum mit Fackeln begehen. Sehr stimmungsvoll!

Der „Weg der Schweiz“, „Vaterunserweg“ oder zur Weihnachtszeit „Engelsweg“ – egal, wie man ihn nennt, er ist es zu jeder Jahreszeit wert, unter die Füsse genommen zu werden. Er ist sehr gut unterhalten und immer sauber.

Bald nach der Picknickstelle mit wunderbarem Ausblick auf den Vierwaldstättersee, führt der Weg ziemlich steil bergauf, was uns verwirrte, denn wir wollen doch abwärts wandern. 😉 Doch der – im Grunde genommen kurze – Aufstieg wird erstens mit der Aussicht runter zum Seelisbergerseeli und zweitens etwas später mit dem Anblick des besonderen Schlösschen Beroldingen belohnt:

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Wie abwechslungsreich der Weg weiter verläuft, seht ihr am besten auf meiner Facebookfotostrecke.

Über Bauen, fallen uns Briefkästen auf und wir fragen uns, ob da ein Pösteler jeden Tag die Post etwa eine halbe Stunde weit hochtragen muss! :-O ??

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Wir können von oben grad noch dem Dampfschiff (nicht das Schiff auf dem Foto) winken, das uns hätte zurückfahren können, müssen nun halt auf das Motorschiff warten und können uns dafür einen Kaffee in einem der vielen Wirtshäusern genehmigen.

Schiffahrt Bauen-Beckenried, ca. 1 Stunde

 

Es ist der See, welcher uns jeden Tag zu Füssen liegt, in dem wir an jedem Sommertag mindestens zweimal schwimmen gehen (Mittags- und Abends) und doch bekommen wir nie genug von seinem Anblick. Wir schwärmen zusammen mit den Touristen, welche ihn das erste Mal in ihren Leben geniessen können und sind mit Isabelle Kaiser einig, dass wir im schönsten Dorf am schönsten See wohnen. 😉

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Zurück an unserem Wohnort, begrüsst uns ein Konvoi des Oldtimertreffens Obwaldens.

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Zum Schluss noch eine Frage: wer von euch kann uns sagen, was das für eine Schlange ist, welche wir vom Schiff aus am Ufer in Treib sahen?

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