Schneeschuhwandern in der Zentralschweiz

Der Schnee knirscht unter den Schneeschuhen, der Blick wandert hinauf zu den sonnenbeschienen Gipfeln und dann wieder hinunter zu einer interessanten Tierspur. Hier hüpfte ein Schneehase und dort spazierte vielleicht eine Gämse vorbei. So ganz sicher bin ich mir noch nicht im Tierspuren lesen – aber ich habe eine Tour mit einem Wildhüter vor mir. Ich darf am 14. Februar die Schulklasse meiner Tochter auf den spannenden Ausflug begleiten. Ihr hört von mir. 😉

Letztes Wochenende wanderten unsere älteste Tochter, mein Mann Andy und ich, im „Tschiffiländ“. So nennen wir Nidwaldner (Reysseckler) liebevoll scherzend unser Nachbarkantönli. 😉

Langis – beim Glaubenbergpass

Das Wetter war sowohl am Samstag, wie Sonntag nicht so wunderprächtig. Aber erstens kann man selbst bei Schneefall und Bewölkung gut Schneeschuhwandern und zweitens sind bei diesen Bedingungen viel weniger andere Ausflügler unterwegs. So war das mit dem Parkieren überhaupt kein Problem – anders, als bei strahlend schönem Sonnenschein. Denn dann hört man oft in den Radionachrichten, dass die Parkplätze beim Langis besetzt seien und man zur Anfahrt das Postauto benutzen solle.

Das Langis ist ein Winterparadies für Schlittler, Spaziergänger – mit und ohne Hund, Anfänger auf Skien – und eben Schneeschuhwanderer. Wir waren etwa 2.5 Stunden unterwegs auf diesem märchenhaft verschneiten Hochmoorplateau.

Fürenalp – oberhalb von Engelberg

In Engelberg sind wir hie und da. Aber ob wir je schon mal auf der Fürenalp waren, daran konnten Andy und ich uns nicht erinnern. Vielleicht in der Kindheit zum wandern? Die Fürenalp überraschte uns positiv. Die Schneeschuhtrails waren teilweise zwar aufgrund der Lawinengefahr abgesperrt, aber einen rund einstündigen Rundweg konnten wir dennoch absolvieren – und geniessen.

Was mir am Schneeschuhwandern so enorm gut gefällt ist, dass ich im Gegensatz zum Skifahren, die Natur viel intensiver wahr nehme. In den Schneeschuhen setzt man bewusst und langsam einen Schritt um den anderen auf den Schneepfad. Ruhe, Gelassenheit und manchmal das Gefühl, sich in einer Eisprinzessinnen-Welt zu befinden, umgeben von verzauberten Wesen, verzückt und versetzt mich ein Stück weit in die Kindheit zurück. Aber auch das Wissen, dass die Bewegung an der frischen Luft körperlich gut tut, motiviert für die nächste Tour.

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Winterwunderland Wirzweli

Das Wirzweli ist hie und da eines unserer Ausflugsziele in Nidwalden. Heute genossen wir einen Spaziergang mit den Schneeschuhen auf der Gummenalp und das Hinunterschlitteln bis Wirzweli. Die Schneeschuhe und Skistöcke konnten wir nach dem Schneeschuh-Spaziergang per Bahn runter transportieren lassen. Die Schlittelpiste ist an zwei, drei Stellen etwas steil, aber weil schön Schnee liegt, problemlos auch mit Kindern befahrbar, denn man kann gut bremsen. Es gibt einige Strecken, welche man zu Fuss begehen muss – vielleicht gut zu wissen, wenn man sich mit Kindern auf die Strecke begibt. Die Landschaft ist abwechslungsreich – man passiert ein paar idyllische Ställe.

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Die Stimmung war mystisch-abwechslungsreich. Hüllte uns der Nebel in einem Moment ein, befanden wir uns in der nächsten Sekunde im schönsten Sonnenschein bei herrlichster Aussicht.

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Das Wirzweli ist vom Bahnhof Dallenwil (auf der Zentralbahnstrecke Richtung Engelberg) mit einem Gratis-Shuttlebus zur Doppel-Gondelbahn gut erreichbar. An der Bergstation gibt es die Möglichkeit zu einer Gratis-Pferdekutschenfahrt zum einen Skilift, der noch in Betrieb ist. Ein anderer wurde leider eingestellt. Nicht nur für Schlittler, auch für Tourenfahrer empfiehlt sich die Fahrt mit der Gummenalpbahn und die Abfahrt zum Wirzweli zurück. Die Kutsche bringt auch diese Tourenskifahrer zur Gummenalptalstation. Wo gibt es denn sowas sonst – eine Gratis-Kutschenfahrt?

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Ich war einmal mehr total begeistert. Von der Innovation dieses Unternehmens, dem faszinierenden Wetter, den tollen Schneeverhältnissen und der prächtigen Aussicht.

P.S. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. 😉

Wandkalender 2019 – mit 13 meiner Fotos bei mir bestellen

Hoi zäme,

ich versuche etwas Neues. 😉 Am Arbeitsplatz meines Mannes hängt jedes Jahr ein schön grosser Landschaftskalender. Bisher kauften wir ihn stets im Fachhandel. Dieses Jahr hatte ich die Idee, einen solchen Wandkalender auf Weihnachten selber zu gestalten – mit 13 ausgewählten Fotos, welche ich alle im vergangenen Jahr geknipst habe. Es sind dabei auch Erinnerungen an Erlebnisse, von denen ich einige verbloggt habe. In der Bildlegende habe ich diese Blogbeiträge verlinkt.

Psssst – verratet meinem Mann mein Geheimnis nicht. 😀

Heute brachte der Pöstler diesen Kalender – und ich bin hellbegeistert von der Qualität.

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Bildlegende:

Titelblatt: Laternen auf unserem Küchenbalkon erleuchten die Dunkelheit
Januar: Rose mit Schneehäubchen in unserer Nachbarschaft
Februar: Schneeschuhtour auf dem Wirzweli, Kanton Nidwalden
März: Wildblumenwiese im Silbertal, Österreich
April: Aussichtspunkt Vorder Bärchi, Kanton Uri
Mai: Kastanienblüten am Thunersee
Juni: Wanderung Emmetten nach Hause. Hier Aussicht nach Beckenried
Juli: für den Personentransport zugelassene, offene Seilbahn im Vorder Bärchi
August: Golzernsee, Kanton Uri
September: kleine Eidechse auf der Wanderung Isenthal – Vorder Bärchi
Oktober: Baumgruppe in Urigen, Kanton Uri
November: Wiegensee, Hochmontafon, Österreich
Dezember: Kater Minouch als Teil der Krippenszene

Ich möchte euch so gern an meiner Freude teilhaben lassen und lasse gern weitere, identische Kalender herstellen. Auch wenn meine Fotos mit persönlichen Erinnerungen zusammenhängen, so stellen sie doch auch für „neutrale“ Betrachter einen schönen Blickfang fürs Auge dar. Wem könntet ihr mit einem solchen Kalender eine Freude bereiten?

Ihr könnt sie über den Paypal Button bei mir bezahlen und sobald ich die Bezahlung erhalten habe, geht der Kalender in Produktion. Der Versand erfolgt direkt an den Besteller. Auf das Titelblatt könnt ihr euren eigenen Wunsch drucken lassen. Gebt mir eure Wunschzeilen an – haltet euch dabei möglichst kurz.

Wandkalender A2 Panorama

Digitaldruck mit Hochglanz-Veredelung. Nach Zahlungseingang werde ich den Kalender in Auftrag geben. Der Preis ist der Totalpreis, inklusive Versandgebühren. Per Mail an aeppli@sunrise.ch bitte einen gewünschten Kurztext fürs Titelbild angeben, plus die Lieferadresse.

98,00 CHF

Ich bin gespannt, mit wem ich meine Begeisterung an diesem tollen Produkt teilen darf.

Produktinfos:

Masse:

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Einzelpreis inklusive Versandgebühren: Fr. 98.– Bezahlung nur in Schweizer Franken möglich.

Versand nur innerhalb der Schweiz. Nach Deutschland, Österreich auf Anfrage denkbar. Preis in Euro wären in so einem Fall aktuell 86.– (Tageskurs 15. Nov. 18) Ich behalte mir vor, diesen Preis nach dem Tageskurs der Bestellung zu verrechnen. 

Gleichzeitig mit der Bezahlung per Paypal, schickt ihr mir bitte per Mail auf aeppli@sunrise.ch den Wunschtext fürs Titelblatt plus natürlich die Lieferadresse, sonst weiss ich nicht, an wen ich das Ganze versenden darf. 😉

Auf die Plätze fertig los – ich bin so aufgeregt und gespannt, ob jemand vom Angebot profitieren wird. 😀

Frühlingshaft warme Schneeschuhwanderung auf dem Wirzweli, 24. März 18

Die milden Frühlingstemperaturen verbinden wir am Samstag, 24. März 18 mit einer Schneeschuhwanderung auf dem Wirzweli (oberhalb von Dallenwil, Nidwalden).

Der Aufstieg in Richtung Wirzwelihorn (1’471 Meter über Meer) ab der Bergstation Wirzweli ist zwar schweisstreibend, lohnt sich aber.

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Denn die Aussicht auf die Zentralschweizeralpen und runter auf Wirzweli, Wiesenberg, Dallenwil, Ennetbürgen, Buochs und ins Engelbergertal, ist wunderschön.

 

Was sind das für Tierspuren? Der Osterhase?

DSC_0009_2.jpgDer Blick durch die „gespaltene Fluh“ ist genauso originell, wie ein paar Strassenbeschilderungen und der immer noch tief verschneite Robidogbehälter:

 

Nachdem wir den höchsten Punkt, die Gummenalp (1’579 Meter über Meer) erreicht haben, gehts noch fast ebenaus zur kleinen 6-Personen-Luftseilbahn.

 

Leider haben alle Beizen auf unserer Tour geschlossen, denn es ist im Grunde genommen Saisonende. Wir vernehmen, dass die Wirte des Gasthaus Gummenalp auf den Malediven in den Ferien weilen. Es sei ihnen gegönnt. Mittels Gegensprechanlage rufen wir Bähnliführer herbei, der im benachbarten Haus wohnt und fahren mit der Bahn runter zum Eggwald. Wir wählen den kurzen Eulenpfad, um nach ca. 2.5 Stunden unseren Ausgangspunkt, die Bergstation der Wirzwelibahn zu erreichen.

 

Der Trail „Panoramawelt“, den wir wählten, ist zu jeder Jahreszeit eine schöne, 3 Kilometer lange Wanderroute.

Im Sommer ist der Spielplatz mit der Rodelbahn und der neu errichtete Themenwanderweg für Familien sowieso ein lohnendes Ausflugsziel.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert, ich bekam keine Werbegelder.