Wunderprächtige, herrlichste Wanderung. Unbedingt in den nächsten Tagen nachwandern. ;-) #ausGründen

Was sind die Gründe obiger Dringlichkeit? Das: mein Mann verlor gestern Nachmittag, 1.11.17 seine Korrekturbrille auf der Strecke. Oder hat sie liegenlassen auf dem Schiff, Bus, Picknickbänkli. Jedenfalls ist sie weg, verschwunden! 😦 Wir haben den Verlust an allen möglichen Stellen gemeldet, aber wenn jemand von Euch Zeit und Lust hat, diese Tour auf unseren Spuren nachzuwandern und dabei die Augen nach einem braunen, stabilen Brillenetui offen zu halten, wäre das natürlich toll. Inhalt: ein Metallgestell, etwas hellgrün in der Farbgebung.

Die Strecke lohnt sich! Abgesehen vom gestrigen Verlust, haben wir das Unterwegssein sehr genossen.

Gestartet sind wir zu Fuss von unserem Zuhause aus. In weniger als 10 Gehminuten erreichten wir die Schiffstation. Das Schiff (Winterfahrplan beachten) brachte uns nach Weggis. Ein feiner Dunst lag über der Wasseroberfläche, die Sonnenstrahlen kämpften sich tapfer und erfolgreich hindurch und so waren die Temperaturen für den November erstaunlich angenehm. Eine Schifffahrt ist einfach immer wieder schön – waren sich mein Mann und ich einig. Auch wenn man die Schiffstation vor der Haustüre hat.

In Weggis fuhren wir per Bus nach Küssnacht. Direkte Schiffsverbindungen gab es aufgrund des Winterfahrplans nicht mehr. Aber auch die Busstrecke bietet immer wieder schöne Blicke auf den See.

Es gibt mehrere Wandermöglichkeiten ab Küssnacht bis Luzern. Wir wählten aber bei jeder Abzweigungsmöglichkeit den „Waldstätterweg“ mit der grünen Zahl 98.

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Selten liefen wir eine so abwechslungsreiche Wanderroute. Denn der Panoramablick in die Alpen und zum Vierwaldstättersee, ja sogar bis zum Zugersee wechselt dauernd und man durchquert (Herbst-)Wälder, Wiesen, Flachmoorlandschaften, geht vorbei an einem Biotop, an Villen und durch die Parkanlage des Schlossgutes Meggenhorn. Die Herbstfarben in der Natur sind ein Fest für die Sinne! Wichtig ist es uns, im Herbst an der Sonnen- und nicht Schattenseite zu wandern. Und das ist hier gegeben. Obwohl wir in der Region wohnen, kannten wir die Strecke überhaupt noch nicht. Zum Glück ist der Untergrund nicht durchgehend asphaltiert. Wald- und Wiesenweglein sind wohltuender für die Füsse.

Unterwegs laden Bänke und im Wagenmoos eine Brätlistelle zum Verweilen ein. Im Sommer gibts in Meggen oder später im Lido Luzern Gelegenheit, im See zu baden.

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Route:

Beckenried-Weggis per Schiff

Weggis-Küssnacht am Rigi, per Bus

Küssnacht-Meggen-Luzern – bis Hotel Hermitage zu Fuss. Reine Wanderzeit 3.5 Stunden Schwierigkeitsgrad sehr leicht. 310 Höhenmeter

Hotel Hermitage Luzern-Beckenried per Bus der VBL, Zentralbahn und Postauto.

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Nachtrag: 3.11.17

Währenddem ich mich mit einer Facebookgruppe „Schweizer Schreibfrauen“ treffe, wandert mein Mann nochmals alleine bis zum Picknickbänkli. Und tatsächlich: was liegt unberührt am Boden und wartet auf ihn? Sein Brillenetui samt Brille. Nicht zerbrochen. Eine Gebetserhörung.

 


 

 

 

Aepplis auf Familienpirsch

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Gespannt auf das Projekt „Familiepirsch“schwangen sich mein Mann, unser Jüngster (Tobias, 13 Jahre) und ich auf unsere Velos und fuhren ins Gnappiried, Stans.

Bereits zum Einstieg erfuhren wir bisher Unbekanntes aus unserer Umgebung.

Zitat: „Das Gnappiried ist ein Hoch- und Flachmoor von nationaler Bedeutung. Es ist das tieftsliegende Hochmoor der Schweiz.“

Hier fällt mir als freie Autorin bereits der erste Rechtschreibefehler auf – und er bleibt leider nicht der Einzige…. 😉

Abgesehen davon sind die Infos, welche man über das Einlesen der QR-Codes via Handy erhält, sehr lehrreich und schön bebildert. Als Familie haben wir aber auf der Pirsch Ideen entwickelt, wie die einzelnen Posten interaktiver, statt derart textlastig gestaltet werden könnten. Wie wäre es, wenn man ein Gruppenselfie einreichen sollte, die Vogelstimme auch akustisch zu hören ist oder man irgendwelche Gruppenaktivitäten zusammen ausführen müsste? Hier wäre mit Fantasie noch viel zur Attraktivitätssteigerung herauszuholen. Ich weiss deswegen nicht, ob die Familienpirsch uns an weiter entferntere Ort wie Ettiswil oder Baldegg locken würden, so dass wir extra deswegen dorthin reisen würden. Aber es war gut, das für uns nahe Gnappiried und am selben Tag noch das Stansstaderried zu erkundigen und zu erleben, was für eine wunderschöne Natur vor unserer Haustüre liegt. Wir sahen fleischfressende Pflanzen und erfuhren auch über die Tierwelt Erstaunliches. Die Natur birgt wirklich manches Mysterium!

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Zu den Angaben auf der Homepage:

– die Zeitangaben stimmen überhaupt nicht. Wir nahmen es gemütlich, lasen alle Texte, suchten die entsprechenden Pflanzen oder Tiere (manchmal beides erfolglos) und lösten die Wettbewerbsfragen sofort. Trotzdem kamen wir im Gnappiried nie auf die angegebenen 2 Std. und im Stansstaderried nicht auf die eine Stunde, sondern im Gnappieried waren wir nach 30 bis 40 Minuten beim Schlusspunkt und im Stansstaderried bereits nach 15 bis 20 Minuten.

– Kinderwagentauglich sind beide Wege entgegen der Angaben nicht. Und ich habe dreifache Kinderwagenerfahrung. 😉 Im Gnappiried schafft man es mit einem Offroadkinderwagen bestimmt, über die holprigen Stege zu fahren, aber das Baby im Wagen wird heftig durchgeschüttelt, ich würde es keinem wirklich zumuten wollen. Im Stansstaderried kann jemand mit dem Kinderwagen auf dem Trottoir den anderen zusehen, wie sie auf Pirsch gehen, aber dabei sein kann man mit dem Kinderwagen nicht.

Zur Wettbewerb hat mir eine ausführlichere Information gefehlt. Ich war unsicher: soll man die Fragen jeweils sofort nach jedem Posten beantworten oder erst ganz am Schluss? Nimmt man mehrfach teil, wenn man alle Fragen beantwortet? Wir sparten uns zuerst die Wettbewerbsfragen auf, merkten dann aber nach und nach, dass man sie auch fortlaufend beantworten konnte. Wie wird kontrolliert, ob wirklich eine mindestens Zweigenerationsfamilie daran teilgenommen hat? Wir kamen nie zu einem Feld, in dem wir die Anzahl Teilnehmer hätten aufführen müssen.

Die Wettbewerbsfragen selber waren für uns zu einfach. Wenn man eine falsche Antwort eingab, war es ohne weiteres möglich, eine andere Antwortsmöglichkeit anzuklicken. Man konnte sich auf diese Weise durchklicken, bis man auf die richtige Antwort kam. Dies ist nicht wirklich eine grosse Herausforderung. Die Schwelle dürfte ruhig höher liegen.

Alles in allem ist die Idee der „Familiepirsch“ super. An der Ausführung sollte für ein nächstes Jahr gearbeitet werden.

Weitere Impressionen auf meiner Facebookseite.

Nun sind wir gespannt, ob wir einen der verlockenden Preise gewinnen! 🙂

Juhui! Heute bekamen wir folgende Nachricht:

Lieber Tobias Aeppli

Gratuliere, du und deine Familie haben gewonnen. An der 1. Zwischenverlosung hat die Glücksfee deinen Namen gezogen.

Bitte teile mir deine Postadresse mit und wir senden dir den Gutschein für einen Familieneintritt in den Tierpark Goldau sowie REKA-Checks (im Wert von Fr. 100.–) zu.

Von Regula Aeppli sind wir schon mittels Blog benachrichtigt worden, welche Naturgebiete ihr aufgesucht habt. Tolle Fotos haben wir (ebenfalls mittels Blog) von dir und deiner Familie schon gesehen, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Wir wünschen dir und deiner Familie einen schönen Sommer und vielleicht besucht ihr noch weitere Naturgebiete und erkundet deren Geheimnisse (z.B. die Blaslöcher am Brunni-Pfad in Engelberg).

Herzliche Grüsse

Patrick“
http://www.aks-stiftung.ch/
http://www.familiepirsch.ch

 

🙂