Der wilde Lothar – Warum tragen Hoch- und Tiefdruckgebiete Namen?

Aus aktuellen, stürmischen Anlässen der letzten Tage 😉

Gmerkigs

Welche Erinnerungen wecken Ihnen Vivian, Wiebke, Lothar, Kyrill, Burglind oder Friederike? Wenn Ihnen Burglind das Hausdach abdeckte oder Friederike den Garten verwüstete, werden Sie damit sicherlich ungute Gefühle verbinden.

Lothar hinterliess 1999 eine Spur der Verwüstung, ja sogar die grössten je festgestellten Waldschäden in der Schweiz. Wie kommt aber ein Sturmtief oder ein Hochdruckgebiet zu einem menschlichen Vornamen?

Ursprung in den USA

Während des 2. Weltkrieges begann die USA, weibliche Vornamen in alphabetischer Reihenfolge für Taifune im Pazifik und später auch für Hurrikane im Atlantik zu verwenden. Der Grund war, dass beim Auftreten mehrerer Taifune gleichzeitig, die Kommunikation vereinfacht wurde.

Meteorologisches Institut der Freien Universität Berlin

1954 schlug die damalige Studentin und spätere ZDF-Fernsehmeteorologin Dr. Karla Wege, dem Meteorologischen Institut der Freien Universität (FU) Berlin vor, dem Beispiel der USA zu folgen und auch Druckgebieten in Mitteleuropa Vornamen zu geben. Anders als in den USA, erhalten seither alle Tiefs und…

Ursprünglichen Post anzeigen 486 weitere Wörter

Werbeanzeigen

Ich schwimme noch etwas….

„Ich schwimme“ meint laut Duden unter anderem:
– sich im Wasser aus eigener Kraft (durch bestimmte Bewegungen der Flossen, der Arme und Beine) fortbewegen
– zum Vergnügen, um sich sportlich zu betätigen o. Ä. schwimmen

Aber auch:
 in einem Zustand sein, in dem alles undeutlich und verschwommen ist
(umgangssprachlich) die Situation nicht [mehr] unter Kontrolle haben, ihr nicht [mehr] gewachsen sein, unsicher sein

Als Kind habe ich das Brustschwimmen unter Todesangst gelernt: meine etwa 10 Jahre ältere Cousine trug mich im See ins immer tiefere Wasser und liess mich dann einfach los mit der Aufforderung, nun zu schwimmen, denn ich könnte es ja! Ich konnte es dann tatsächlich, sonst würde ich jetzt nicht da sitzen und schreiben. 😛 Eine Abneigung gegen Wasser habe ich deswegen nicht entwickelt. Im Gegenteil: im Element Wasser fühle ich mich wohl, leicht und unbeschwert. Als Jugendliche wäre ich gern eine Wasserballett-Nixe (Synchronschwimmen) geworden, nur gabs kein Angebot, wo ich das hätte erlernen können.

Ich begnügte mich als Kind mit Hallen- und Freibadbesuchen zusammen mit meinem Vater und freute mich über den schulischen Schwimmunterricht und meine erhaltenen Abzeichen „Seepferdchen“, „Krebsli“, „Fisch“ und was es alles, sogar bereits in meiner Kindheit gab. 😉

Das Schwimmen gab ich stets als Hobby an, wenn ich danach gefragt wurde, obwohl ich nur im Sommer täglich im See schwimme. Doch jetzt ändert alles. 😀 Ich habe nämlich das Schwimmen neu entdeckt! Auslöser war ein Arztbesuch Ende Januar, aufgrund diverser kleiner „Bobos“, deretwegen man ja laut Werbung von DJ Bobo keinen Arzt aufsuchen sollte. Die Hausärztin hat es aber geschafft, mich zu regelmässigem Sport zu bewegen.

Seither gebe ich mir Mühe, täglich mind. 30 Minuten spazieren zu gehen. Nebenbei entstehen hübsche Fotos. 😉 Spazierengehen mit offenen Sinnen, die Arme leicht mitzuschwingen, die Haltung und Atmung kontrolliert, die Gedanken aber schweifen zu lassen und die Sonne zu geniessen, tut mir nach Körper, Seele und Geist wohl. Und wenn ich das Glück via Fotos teilen kann, erlebe ich, dass geteilte Freude grad nochmals doppelte Freude wird.

Zudem besuche ich neu Pilates-Kurse. Darüber werde ich in einem späteren Blog was schreiben. Und eben: seit ein paar Wochen habe ich das Schwimmen neu entdeckt. Ich darf ungefähr einmal pro Woche mit einer Bekannten mit dem Auto mitfahren ins Hallenbad Luzern.

Beim allerersten Besuch wurde mir das Portemonnaie geklaut – mit zum Glück fast keinem Inhalt. Ein kleiner Dämpfer wars dennoch. Doch ich liess mich davon und auch von anfänglichen Muskelkatern nicht abhalten und erlebe, dass ich Fortschritte mache und Ambitionen entwickle. Atmete ich anfänglich noch zu hektisch und übte viel zu grosse Beinbewegungen aus beim Brustschwimmen, kommt so nach und nach eine Ruhe und kontrolliertere Bewegungen ins Ganze. Ich stellte fest, dass sich die Schwimmtechnik seit meiner Kindheit verändert hat. Lernte ich doch noch, mit Beinen und Armen möglichst grosse Kreise zu machen.

Ich übe und ziehe meine Bahnen im Brust- und Rückenschwumm, möchte aber auch das Kraulen neu erlernen. Obwohl ich diese Technik früher mal beherrschte, will sie mir nur noch für etwa 3 Züge gelingen. Ich habe die Atemtechnik nicht mehr im Griff, will aber beim nächsten Hallenbadbesuch dies hier ausprobieren:

So habe ich einiges an der Technik zu feilen und mir wird es nicht langweilig. Schwimmen ist ein sehr gesunder Sport, vor allem gelenkschonend. Arm- und Beinmuskulaturen werden aufgebaut, als Asthmatikerin kommt mir ein vertieftes Atemtraining zugut. Das gesamte Herz-Kreislaufsystem wird aktiviert. Meine Ambitionen, mich zu verbessern, werden geweckt. Letztes Mal tat ich es meiner Kollegin gleich und begann, die zurück gelegten Bahnen zu zählen. Auf genau 70 Bahnlängen in einer Stunde bin ich gekommen. Dies entspricht einer Länger von 1,75 Kilometern. (Bahnlänge 25 m) Meine Bekannte übertraf dies um einiges, aber sie schwimmt schon länger regelmässig. Man soll ja in erster Linie mit sich selber vergleichen. Und wenn ich meine sportlichen Aktivitäten von Ende 2018 mit heute vergleiche, ist dies eine Steigerung, auf die ich wirklich stolz bin. Auch wenn ich noch „schwimme“, im Sinn von „unsicher sein“, so bin ich doch überzeugt davon, auf einer guten Bahn zu sein und ich schliesse nicht aus, mich eines Tages zu einem der Schwimmkurse anzumelden. 😉

Schneeschuhwanderung auf Trübsee/Gerschnialp

Engelberg ist für uns ein Naherholungsgebiet und doch waren wir das erste Mal Schneeschuhwandern in dieser Region. Die Talstation des Titlis Xpress wirkt auf mich immer noch etwas „futuristisch“, obwohl sie auch schon wieder 4 Jahre alt ist. Wir haben zwar zuhause die möglichen Schneeschuhtrails auf der Webseite studiert, wissen aber nicht genau, ob wir die Tickets einzeln lösen sollen und wie es mit dem Sonnenstand in dieser Region steht. Wir wollen ja schliesslich bei diesem wunderbaren Sonnenschein nicht ausschliesslich im Schatten wandern. Wir werden von Leandra Elmiger an der Talstation kompetent beraten und erhalten als Halbtax-Besitzer für Fr. 16.– ein tolles Angebot: Gondelbahnfahrt bis Trübsee, kleine Kabinenbahn Älplerseil Obertrübsee-Untertrübsee und mit der alten Standseilbahn (seit 1913) von der Gerschnialp bis Engelberg zurück.

Auf Trübsee herrscht ein ziemlicher Rummel. Es gibt nebst dem Skifahren und Winterwandern, die Möglichkeiten, sich beim Rutschpark oder mit Schneetöffs zu vergnügen. Und wo startet nun der Schneeschuhtrail? Ein freundlicher Mitarbeiter überreicht uns ein Plänli und erklärt uns die verschiedenen Möglichkeiten nochmals.

IMG_20190224_135426.jpg

Wir entscheiden uns aufgrund des Sonnenstands, nicht in den Schatten Richtung Alpstübli (um den gefroreren See herum) zu wandern, sondern für die direkte Route auf den Aussichtspunkt Chrüzhubel Richtung Kabinenbahn Älplerseil. Für diese Route sind wir froh um unsere Schnee-Schuhe, denn sie bewahren uns vor dem Einsinken in den Schnee. Tiefe Fuss-Spuren zeugen davon, dass es manchen Wanderern, welche keine Schnee-Schuhe hatten, anders erging. Ich habe immer etwas Respekt vor dem Einsinken in den Schnee beim Winterwandern, seitdem meine Mutter auf diese Weise ihren Fuss brach. Aber vor- und nach dieser Route, wären Schnee-Schuhe nicht zwingend nötig und wir ziehen sie auch zeitweise ab, ist das Wandern ohne diese Schnee-Schuhe doch etwas leichter. Bei wunderschönster Aussicht geniessen wir unser Picknick und die Sonne. Wie warm es ist – und dabei haben wir doch immer noch Februar! Mein Mann wandert im T-Shirt und auch ich kremple die Hemdsärmel meines atmungsaktiven Wanderhemdes hoch. Ab dem Aussichtspunkt folgen wir dem Winterwanderweg, statt dem Schneeschuhtrail, weil der breitere Spazierweg im Gegensatz zum direkteren geführten Schneeschuhwanderweg, noch in der Sonne liegt. Es gibt also mehrere Möglichkeiten – doch alle führen zum Älplerseil.

IMG_20190224_171052_746.jpg

Die kleine Kabinenbahn fährt auf Abruf (Telefon vor Ort) und überwindet beeindruckende, senkrechte Felswände über 400 Höhenmeter. Ich staune immer wieder bei solchen Anlagen, wie jemand auf die Idee kommen konnte, dort eine Bahn zu konstruieren. Die Englisch sprechende Mitfahrerin in der kleinen Kabine war noch faszinierter als wir von den steilen Klüften, welche die Bahn überwand. Und irgendwann äusserte sie begeistert, wie klar und rein doch unsere Bergluft sei. Wie selbstverständlich wir selber doch diese reine Luft einfach atmen….

Von der Bahn aus beobachten wir Schneeschuhwanderer, welche der Piste entlang hinunter laufen. Sowas ist sehr gefährlich und verboten! Auch der Mitarbeiter dieser Bahn informiert uns an der Talstation Untertrübsee freundlich über den Verlauf des Schneeschuhtrails bis zur Bahnstation Gerschnialp. Das Queren der Skipiste empfinde ich als gefährlich, ist aber leider unumgänglich. Wir befinden uns nun im Schatten. Schade – und sofort so kalt, dass wir unsere Jacken, Kopfbedeckungen und gar Handschuhe anziehen. Enorm, dieser Temperatur-Unterschied. Die Bahnfahrt mit der alten Standseilbahn weckt in uns beiden nostalgische Kindheitserinnerungen an Zeiten, als wir mit unseren Eltern Ski fahren gingen.

Die ganze Tour ist mit rund 2 Stunden ausgeschrieben. Wir vermuten, dass wir für die reine Wanderzeit höchstens 1.5 Stunden benötigten. Wir nahmen es dabei gemütlich.  Was für eine abwechslungsreiche Tour – zusammen mit diesen unterschiedlichen Bahnfahrten von der topmodernen Gondelbahn, über das kleine Älplerseil bis zur nostalgischen Standseilbahn!

Wildvögel füttern – aber richtig

Wenn im Winter Spatzen, Buchfinken, Kohlmeisen oder Rotkelchen zu Besuch ins aufgehängte und gut gefüllte Vogelhäuschen auf dem Balkon kommen, sind nicht nur Kinder entzückt. Doch es gilt, ein paar Tipps für eine sachgerechte Fütterung zu beachten.

Wann, wie und was können wir den Wildvögeln an Futter anbieten?

Es gibt Menschen, welche die Meinung vertreten, man solle Vögel ganzjährig füttern. Eine sachgemässe Zufütterung in Zeiten mit Nahrungsmangel kann den Kleinvögeln im Siedlungsbereich das Überleben erleichtern, vor allem im Winterhalbjahr. «Insbesondere bei Dauerfrost, Eisregen oder geschlossener Schneedecke, kann die Fütterung den Kleinvögeln im Siedlungsbereich das Überleben erleichtern», erklärt Livio Rey von der Vogelwarte Sempach. Frühmorgens und vor der Abenddämmerung sind die Vögel besonders hungrig. Brotkrümel, Gewürztes und Essensreste sollten den Vögeln nicht ausgelegt werden. Hingegen bietet der Handel diverse Körnerfertigmischungen und Meisenknödel an. Mischungen mit Hanfsamen und Sonnenblumenkernen locken Finken, Sperlinge und Ammern, Meisen, Kleiber und manchmal sogar Spechte an. Ergänzt man das Futter mit Haferflocken, zerhackten Baum- und Haselnüssen, Rindertalg und Schweinefett, Rosinen oder Obst, erhält man vielleicht Besuch von Amseln, Rotkehlchen und Staren.

Als Zufluchtsorte bei Gefahren sollten in der Nähe des Futterhauses Bäume oder Sträucher stehen. Die Umgebung von ca. 2-5 m um die Futterstelle sollte jedoch frei sein, damit nicht Feinde, wie z.B. Katzen, den Vögeln auflauern können. Das Futter muss ausserdem trocken sein und die Vögel sollten nicht in das Futter koten können, da sich sonst Krankheiten unter den Vögeln ausbreiten können. Deshalb eignen sich Futterhäuschen oder säulenartige Futterautomaten mit seitlichen Entnahm-Möglichkeiten sehr gut. Solche Futtersäulen sind aber nur für Körnerfüllungen geeignet. Die Übertragung von Krankheiten stellt nämlich an Futterstellen mit Abstand die grösste Gefahr dar. Falls mehrere tote oder apathische Vögel beobachtet werden, kann dies der Vogelwarte Sempach gemeldet werden. Das Futterhaus muss in solchen Fällen gereinigt und die Fütterung für ungefähr 3 Wochen unterbrochen werden.

Soll man den Vögeln eine Trink- und Badestelle einrichten?

Vögel nutzen Wasserstellen ganzjährig zum Baden und Trinken. Die Vogelwarte rät, nur dann eine Wasserstelle anzubieten, wenn das Wasser täglich erneuert und dabei die Wasserstelle gereinigt wird.

Wie man gefährdeten Vogelarten wirklich helfen kann

So gut es gemeint ist, den «armen Vögelchen» im Winter Futter anzubieten und wie wertvoll es pädagogisch auch ist für Kinder, Tiere in der Natur zu beobachten – den wirklich bedrohten Vogelarten hilft man damit nicht. Neuntöter, Braunkehlchen, Feldlerche oder Gartenrotschwanz, sind bedrohte Arten und fliegen im Winter in den Süden. «Weitere gefährdete Arten wie Eisvogel, Auerhuhn oder Bartgeier sind zwar im Winter in der Schweiz, besuchen aber keine Futterstellen», erklärt Rey. Umso wichtiger sei es zum Schutz einer artenreichen Vogelwelt, vielfältige und ungestörte Lebensräume zu erhalten. Hier ist die Politik gefordert. Aber auch jeder Gartenbesitzer kann etwas tun: Es gilt, Pestizide möglichst zu vermeiden, nicht zu häufig den Rasen zu mähen, einheimische Sträucher, Hecken zu pflegen und offene Komposthaufen anzusetzen. Wer in seinem eigenen Garten auf diese Weise dafür schaut, dass es Insekten und Vögeln gut geht, leistet ganzjährig einen wichtigen Beitrag für alle Lebewesen – nicht nur im Winter.


Der Artikel erschien am 31.1.19 im Nidwaldner Blitz. Die tollen Fotos stellte liebenswürdigerweise Joe Stalder gratis zur Verfügung.

 

Schneeschuhwandern in der Zentralschweiz

Der Schnee knirscht unter den Schneeschuhen, der Blick wandert hinauf zu den sonnenbeschienen Gipfeln und dann wieder hinunter zu einer interessanten Tierspur. Hier hüpfte ein Schneehase und dort spazierte vielleicht eine Gämse vorbei. So ganz sicher bin ich mir noch nicht im Tierspuren lesen – aber ich habe eine Tour mit einem Wildhüter vor mir. Ich darf am 14. Februar die Schulklasse meiner Tochter auf den spannenden Ausflug begleiten. Ihr hört von mir. 😉

Letztes Wochenende wanderten unsere älteste Tochter, mein Mann Andy und ich, im „Tschiffiländ“. So nennen wir Nidwaldner (Reysseckler) liebevoll scherzend unser Nachbarkantönli. 😉

Langis – beim Glaubenbergpass

Das Wetter war sowohl am Samstag, wie Sonntag nicht so wunderprächtig. Aber erstens kann man selbst bei Schneefall und Bewölkung gut Schneeschuhwandern und zweitens sind bei diesen Bedingungen viel weniger andere Ausflügler unterwegs. So war das mit dem Parkieren überhaupt kein Problem – anders, als bei strahlend schönem Sonnenschein. Denn dann hört man oft in den Radionachrichten, dass die Parkplätze beim Langis besetzt seien und man zur Anfahrt das Postauto benutzen solle.

Das Langis ist ein Winterparadies für Schlittler, Spaziergänger – mit und ohne Hund, Anfänger auf Skien – und eben Schneeschuhwanderer. Wir waren etwa 2.5 Stunden unterwegs auf diesem märchenhaft verschneiten Hochmoorplateau.

Fürenalp – oberhalb von Engelberg

In Engelberg sind wir hie und da. Aber ob wir je schon mal auf der Fürenalp waren, daran konnten Andy und ich uns nicht erinnern. Vielleicht in der Kindheit zum wandern? Die Fürenalp überraschte uns positiv. Die Schneeschuhtrails waren teilweise zwar aufgrund der Lawinengefahr abgesperrt, aber einen rund einstündigen Rundweg konnten wir dennoch absolvieren – und geniessen.

Was mir am Schneeschuhwandern so enorm gut gefällt ist, dass ich im Gegensatz zum Skifahren, die Natur viel intensiver wahr nehme. In den Schneeschuhen setzt man bewusst und langsam einen Schritt um den anderen auf den Schneepfad. Ruhe, Gelassenheit und manchmal das Gefühl, sich in einer Eisprinzessinnen-Welt zu befinden, umgeben von verzauberten Wesen, verzückt und versetzt mich ein Stück weit in die Kindheit zurück. Aber auch das Wissen, dass die Bewegung an der frischen Luft körperlich gut tut, motiviert für die nächste Tour.

Lilu bezaubert in der Leuchtenstadt Luzern – noch bis am 20.1.19

Das erste Mal in seiner Geschichte lädt die Leuchtenstadt Luzern zu einem Lichtfestival, kurz Lilu genannt, ein. Und was wir erlebten, bezauberte, faszinierte uns und entlockte hie und da ein Lächeln, bis hin zum herzhaften Lacher.

Der Torbogen am Bahnhof begrüsst alle Besucher des Lilus und bietet dort handliche Infobroschüren an. Dieselben Infos kann man online herunterladen.

Wir empfehlen vor allem diese für uns persönlichesn Highlights: Nummer 2 (Routenbeschrieb mit Nummern im erwähnten Büchlein oder pdf) neben der Jesuitenkirche. Dort kann sich jeder aufs Regierungsgebäude in 4-fach Spiegelung projizieren lassen kann. Der Wunsch, einmal „gross heraus zu kommen“, kann sich also für einmal kurz erfüllen. 😀 Dann Nummer 10. Manche mögen dies vom Technorama her kennen: mit seinen farbigen Schatten auf der Wand der Peterskapelle spielen (auf dem Kapellplatz). Genial, vor allem auch für Kinder ist Nummer 17. Eine Schneekugel steht vor dem Musikpavillon am See und jeder der sie schüttelt, verwandelt die Projektion am Musikpavillon, der selber wie eine grosse Schneekugel aussieht. Im Gletschergarten bietet das Café Sowieso Glühwein, alkoholfreien Apfelpunch und Kuchen an.
Der Rundgang ist kostenlos (auch der Zutritt zu den Gletschermühlen im Gletschergarten). Wir empfehlen aber auch die 30-minütige Lichtshow Genesis in der Hofkirche zu besuchen. Sie kostet Fr. 10.– für Erwachsene. Kinder 6.–. Und falls ihr den Zeitungs-Abo-Pass habt, auch 6.–. Wir hätten ihn gehabt, aber er lag im Auto. 😬 Die Lichtshow zeigt die Schöpfungsgeschichte. Tickets kann man dort kaufen oder im Vorverkauf in der Tourist Information im Bahnhof Luzern (Gleis 3) von 08:30 – 21:30 Uhr und 18:00 – 21:30 Uhr oder telefonisch unter +41 41 227 17 17 von 08:30 – 17:00 Uhr erhältlich. Ich empfehle sie telefonisch vor zu reservieren, denn die Vorführungen sind immer sehr gut besucht. Sie finden diese Woche ausser am Dienstag jeden Abend zu mehreren Zeiten statt.

P.S. Dieser Blogbeitrag wurde nicht gesponsert, sondern entsprang frei aufgrund der persönlichen Begeisterung. 😉

Impressionen:

img_20190113_220200_325img_20190113_220336_369img_20190113_220438

Winterwunderland Wirzweli

Das Wirzweli ist hie und da eines unserer Ausflugsziele in Nidwalden. Heute genossen wir einen Spaziergang mit den Schneeschuhen auf der Gummenalp und das Hinunterschlitteln bis Wirzweli. Die Schneeschuhe und Skistöcke konnten wir nach dem Schneeschuh-Spaziergang per Bahn runter transportieren lassen. Die Schlittelpiste ist an zwei, drei Stellen etwas steil, aber weil schön Schnee liegt, problemlos auch mit Kindern befahrbar, denn man kann gut bremsen. Es gibt einige Strecken, welche man zu Fuss begehen muss – vielleicht gut zu wissen, wenn man sich mit Kindern auf die Strecke begibt. Die Landschaft ist abwechslungsreich – man passiert ein paar idyllische Ställe.

img_1547309606464

Die Stimmung war mystisch-abwechslungsreich. Hüllte uns der Nebel in einem Moment ein, befanden wir uns in der nächsten Sekunde im schönsten Sonnenschein bei herrlichster Aussicht.

img_20190112_170152_905

Das Wirzweli ist vom Bahnhof Dallenwil (auf der Zentralbahnstrecke Richtung Engelberg) mit einem Gratis-Shuttlebus zur Doppel-Gondelbahn gut erreichbar. An der Bergstation gibt es die Möglichkeit zu einer Gratis-Pferdekutschenfahrt zum einen Skilift, der noch in Betrieb ist. Ein anderer wurde leider eingestellt. Nicht nur für Schlittler, auch für Tourenfahrer empfiehlt sich die Fahrt mit der Gummenalpbahn und die Abfahrt zum Wirzweli zurück. Die Kutsche bringt auch diese Tourenskifahrer zur Gummenalptalstation. Wo gibt es denn sowas sonst – eine Gratis-Kutschenfahrt?

img_20190112_170512_680

Ich war einmal mehr total begeistert. Von der Innovation dieses Unternehmens, dem faszinierenden Wetter, den tollen Schneeverhältnissen und der prächtigen Aussicht.

P.S. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. 😉